Bewertungsübersicht

SAM Sushi and Meat ist ein Restaurant in München-Maxvorstadt für Sushi, Sashimi, Ramen, Bowls, japanische Tapas und Fleischgerichte. Nach mehreren Besuchen bleibt mein Eindruck klar zweigeteilt: Sushi, Sashimi, Bowls, Dumplings und Mochi gehören zu den stärkeren Punkten, Ramen, einzelne Fleischgerichte und der Ablauf beim All You Can Eat haben deutliche Schwächen. Das All You Can Eat kostete 42 Euro pro Person, Getränke wurden zusätzlich berechnet. Mittags lag meine Rechnung meist bei 10 bis 20 Euro pro Person, abends je nach Bestellung eher bei 20 bis 50 Euro pro Person. Das Essen kam oft schnell, bei hoher Auslastung dauerte der Getränkeservice aber einmal rund 35 Minuten. Für Sushi und Bowls würde ich wiederkommen, für Ramen allein würde ich SAM Sushi and Meat nicht auswählen.

Preise und Bestellung

All You Can Eat

Das All You Can Eat kostete 42 Euro pro Person. Getränke waren nicht enthalten. Mit Getränken lag die Rechnung bei meinen Abendbesuchen schnell bei 50 bis 60 Euro pro Person. Bestellt wurde per Tablet. Alle 10 Minuten konnten pro Person maximal 5 Gerichte bestellt werden.

Das Konzept hat Vorteile, wenn man Sushi, Sashimi und verschiedene kleine Gerichte probieren möchte. Es ist aber kein klassisches Buffet. Nicht alle Gerichte waren enthalten, und einzelne beliebte oder hochwertigere Speisen waren ausgenommen. Außerdem gab es den Hinweis, dass nicht gegessene Speisen mit 7 Euro zusätzlich berechnet werden können. Das muss man vor der Bestellung wissen, sonst wirkt der Abend unnötig angespannt.

Mittagspreise

Mittags war SAM Sushi and Meat preislich deutlich angenehmer. Für ein Mittagsmenü mit Suppe und Sushi lag meine Rechnung bei 10 bis 20 Euro pro Person. Eine Superfood Rice Bowl mit veganer Option oder mit Hühnchen kostete 10,90 Euro und kam mit einer kleinen Suppe.

Für Ramen mit zusätzlichem Tempura zahlte ich etwa 20 Euro. Das ist für München nicht ungewöhnlich, aber bei Ramen vergleicht man automatisch mit spezialisierten Ramen-Lokalen. Bei SAM lohnt sich mittags eher eine Bowl oder ein Sushi-Menü.

Abendpreise

Abends lag meine Rechnung meist bei 20 bis 30 Euro oder 30 bis 40 Euro pro Person. Mit Sushi, japanischen Tapas, Ramen und Getränken waren auch 40 bis 50 Euro pro Person schnell erreicht. Eine Sushi and Friends Plate für zwei Personen kostete 72 Euro. Mit Suppen und Getränken kann daraus eine Rechnung von mehr als 100 Euro werden.

Die Preise sind gehoben. Deshalb lohnt es sich, gezielt die stärkeren Gerichte zu bestellen. Wer planlos viele einzelne Gerichte kombiniert, zahlt schnell viel Geld und bekommt nicht bei jedem Teller dieselbe Qualität.

Speisen im Detail

Sushi und Sashimi

Sushi und Sashimi sind die besten Gründe für einen Besuch. Nigiri und Sashimi hatten bei meinen guten Besuchen eine überzeugende Fischqualität. Besonders Lachs und Thunfisch funktionierten gut. Beim All You Can Eat ist es ein klarer Vorteil, dass Sashimi enthalten ist.

Inside-Out Rolls, Trüffel-Sushi, Spargel-Sushi und Mango Veggie Roll waren ebenfalls gute Bestellungen. Die Mango Veggie Roll hatte große Stücke, Frischkäse, Mango, Avocado und eine kräftige Erdnusssauce. Auch Rollen mit Aal, Avocado und Garnelen waren als Hauptbestellung gut geeignet.

Trotzdem war die Qualität nicht bei jedem Besuch gleich. Einige Crunchy Rolls waren trocken und nicht knusprig genug. Tempura im Sushi war an einem Abend weich und nicht frisch genug. Beim All You Can Eat war Lachs zu einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr verfügbar. Das passt nicht zu einer Rechnung von 42 Euro pro Person. Wenn ich nur ein Gericht empfehlen soll, empfehle ich ein Sushi-Menü mit Sashimi.

Bowls

Die Bowls waren besonders mittags stark. Die Avocado Salad Bowl war frisch, groß und gut kombiniert. Die Salmon Tuna Salad Bowl hatte genug Fisch und war nicht nur ein kleiner Salat mit etwas Topping. Auch die Superfood Rice Bowl war für 10,90 Euro mit Suppe eine gute Mittagspause.

Die Bowls sind sättigend und wirken nicht schwer. Für einen Besuch allein oder zu zweit würde ich mittags eher eine Bowl als Ramen bestellen.

Ramen

Ramen war bei meinen Besuchen der schwächste große Menübereich. An einem Tag war die Brühe kräftig und das Schweinefleisch saftig, an einem anderen Tag war die Brühe langweilig oder zu salzig. Das Ei war zu stark gekocht und nicht weich im Kern. Auch die Einlagen waren nicht immer überzeugend.

Für Ramen mit zusätzlichem Tempura zahlte ich etwa 20 Euro. Für diesen Preis gibt es in München bessere Adressen, wenn man gezielt Ramen essen möchte. Bei SAM Sushi and Meat ist Ramen eher eine Nebenoption, nicht die beste Wahl.

Japanische Tapas und Fleisch

Chicken Dumplings waren eine sehr gute Wahl. Die Portion mit 5 Stück war gut gewürzt und kam mit passender Sauce. Takoyaki funktionierte ebenfalls gut als kleine Beilage. Schweinebauch war weich und kräftig gewürzt. Crispy Chicken und knusprige Ente waren solide.

Nicht jedes Fleischgericht überzeugte. Einige Fleischstücke im All You Can Eat waren trocken und zu schwach gewürzt. Chicken Teriyaki Bowl war enttäuschend. Satay-Spieße und Kartoffelsalat würde ich nicht erneut bestellen.

Dessert und Getränke

Mochi war das beste Dessert. Die verschiedenen Sorten waren ein guter Abschluss nach Sushi und Tapas. Auch alkoholfreie Drinks mit Ingwer, Lychee und Minze passten gut zum Essen. Cocktails waren ebenfalls eine angenehme Ergänzung.

Negativ war der Umgang mit Wasser. Mineralwasser war teuer, und kostenloses Leitungswasser wurde bei einem Besuch nicht angeboten. Bei einer höheren Rechnung bleibt dieser Punkt unangenehm hängen.

Wartezeit und Service

Platz und Bestellung

Zu ruhigen Zeiten bekam ich ohne Wartezeit einen Platz. Mittags und am frühen Abend war eine Reservierung nicht zwingend nötig. Am Wochenende oder beim All You Can Eat würde ich reservieren.

Nach der Bestellung kam das Essen meistens schnell. Bei Tabletbestellung landeten Sushi, Tapas und warme Gerichte zügig am Tisch. An stark besuchten Tagen dauerte es aber deutlich länger. Einmal kamen die Getränke erst nach etwa 35 Minuten. Bei einem anderen Mittagsbesuch vergingen vom Platznehmen bis zum Essen rund 40 Minuten.

Personal

Der Service war nicht konstant. Einige Mitarbeitende waren freundlich, aufmerksam und schnell. An anderen Tagen war der Service langsam, distanziert oder unfreundlich. Beim Bezahlen war die Trinkgeldsituation einmal unangenehm. Auch beim Thema Leitungswasser war die Reaktion nicht gastfreundlich.

Das Essen kann einen Besuch retten, aber der Service kann den Abend deutlich verschlechtern. Genau hier liegt die größte Schwäche des Restaurants.

Innenraum und Sitzplätze

Einrichtung

Der Innenraum ist modern, aber nicht gemütlich. Die Wände mit japanischen Zeitungen sind auffällig, treffen aber nicht jeden Geschmack. Das Restaurant hat eher einen jungen, urbanen Charakter als die Atmosphäre eines ruhigen japanischen Restaurants.

Die Bänke in der Mitte haben keine Rückenlehne. Für ein schnelles Mittagessen ist das kein großes Problem, für einen längeren Abend ist es unbequem. Plätze am Rand sind deutlich angenehmer.

Lautstärke

Die Lautstärke hängt stark von der Uhrzeit ab. An ruhigen Abenden kann man gut sprechen. Bei vielen Gästen und lauter Musik wird es schnell anstrengend. Für ein Date oder ein langes Gespräch ist ein früher Besuch besser.

Außenbereich

Es gibt auch Sitzplätze draußen. Bei gutem Wetter ist das angenehm. Je nach Tisch sitzt man aber nahe an der Straße, deshalb ist draußen nicht jeder Platz gleich gut.

Zahlung und Ausstattung

Bezahlung

Kartenzahlung und Barzahlung waren möglich. Die Kartenzahlung funktionierte problemlos. Trotzdem empfehle ich, die Rechnung genau anzuschauen, weil bei mehreren kleinen Gerichten und Getränken schnell ein hoher Betrag entsteht.

Parken

Parken ist schwierig. In der Umgebung gibt es kostenpflichtige Straßenparkplätze und Parkhäuser, aber freie Plätze sind nicht zuverlässig zu finden. Für diesen Standort sind U-Bahn, Tram oder ein Spaziergang die bessere Wahl.

Toilette

Eine Toilette ist vorhanden. Sie befindet sich unten und ist über eine steile Treppe erreichbar. Für Gäste mit eingeschränkter Mobilität ist das ein klarer Nachteil.

Stärken und Schwächen

Stärken

Die größten Stärken sind Sushi, Sashimi, Bowls, Dumplings und die gute Auswahl für vegetarische Gäste. Das Mittagessen bietet das bessere Preisniveau. Die Tabletbestellung beim All You Can Eat ist bequem, wenn man Zeit hat und mehrere kleine Gerichte probieren möchte.

Auch die Portionsgrößen vieler Bowls und warmer Gerichte sind ordentlich. Wer mit Freunden essen geht und Sushi teilen möchte, findet hier viele passende Optionen.

Schwächen

Die Schwächen sind der unregelmäßige Service, die Einschränkungen beim All You Can Eat, die schwankende Ramen-Qualität, die unbequemen Bänke, die Lautstärke und die schwierige Parkplatzsituation. Außerdem sind die Preise hoch genug, dass schwächere Gerichte sofort negativ auffallen.

Zufriedenheit und Wiederbesuch

Persönliche Bewertung

Meine persönliche Bewertung liegt bei 3,7 von 5 Punkten. Für Sushi, Sashimi und Bowls würde ich mehr geben. Für Ramen, einzelne Fleischgerichte und Servicekonstanz fällt die Bewertung niedriger aus.

SAM Sushi and Meat ist kein Restaurant, in dem jedes Gericht gleich stark ist. Wer die richtigen Gerichte bestellt, kann sehr gut essen. Wer Ramen oder ein perfekt organisiertes All You Can Eat erwartet, wird schneller enttäuscht.

Wiederbesuch

Ich würde wiederkommen, aber gezielter bestellen. Mittags würde ich eine Bowl oder ein Sushi-Menü wählen. Abends würde ich Sushi mit Sashimi, Chicken Dumplings und Mochi bestellen. Das All You Can Eat würde ich nur wählen, wenn ich genug Zeit habe und wirklich Sushi im Mittelpunkt stehen soll.

Wenn ich nur eine Empfehlung geben soll, empfehle ich ein Sushi-Menü mit Sashimi. Für ein leichteres Essen empfehle ich die Avocado Salad Bowl oder die Salmon Tuna Salad Bowl.

Lagebeschreibung

Von den Pinakotheken

SAM Sushi and Meat liegt in München-Maxvorstadt nahe den Pinakotheken. Von der Pinakothek der Moderne oder der Neuen Pinakothek geht man Richtung Türkenstraße und dann weiter zur Amalienstraße. Nach einem Museumsbesuch ist das Restaurant gut zu Fuß erreichbar.

Mit der U-Bahn

Von der U-Bahn-Station Universität geht man in Richtung Schellingstraße und dann zur Amalienstraße. Auch vom Odeonsplatz ist der Weg gut machbar, wenn man durch den Hofgarten und weiter Richtung Maxvorstadt läuft. Die Umgebung hat viele Cafés, Bars und Restaurants, deshalb lässt sich der Besuch gut mit einem Spaziergang verbinden.

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Essensfotos

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Adresse: SAM Sushi and Meat, 25, Amalienstraße, Schönfeldvorstadt, Maxvorstadt, München, Bayern, 80333, Deutschland
Nahe Orientierungspunkte: Kunstbüro Reillplast, Galerie Francoise Heitsch, Galerie Klaus Lea, Micheko Galerie, Galerie Rüdiger Schöttle, Leonardo Boutique Hotel
Bewertung: 4.1 / 5 😊
Öffnungstage: Montag - Freitag
Öffnet um: 11:30 AM
Schließt um: 11:30 PM
Öffnungstage: Samstag - Sonntag
Öffnet um: 1:00 PM
Schließt um: 11:30 PM
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