Zusammenfassung der Bewertung
Nudelhaus Sano ist ein kleines japanisches Restaurant nahe dem Isartor in München, das sich besonders für Ramen, Udon, Gyoza, Curry und Karaage eignet. Nach mehreren Besuchen blieb vor allem der faire Preis, der schnelle Service und die meist freundliche Bedienung positiv in Erinnerung. Das Lokal ist allerdings sehr klein, die Sitzplätze sind nicht besonders bequem, und die Ramen waren nicht bei jedem Besuch gleich stark. An vielen Tagen gab es keine Wartezeit, an belebten Tagen musste ich draußen kurz warten. Für eine Person habe ich meistens etwa 10 bis 20 Euro bezahlt. Mit Ramen, Getränken und kleinen Beilagen lag die Rechnung höher; zu zweit habe ich mit zwei Getränken und Onigiri insgesamt 42 Euro bezahlt. Wenn ich nur ein Gericht empfehlen soll, empfehle ich Tantanmen mit Gyoza.
Essen und einzelne Gerichte
Tantanmen mit kräftiger Schärfe
Das Tantanmen war für mich eines der stärksten Gerichte im Nudelhaus Sano. Die Brühe hatte eine klare Schärfe, dazu kam eine angenehme Würze durch das Hackfleisch. Das Gericht war intensiv, sättigend und passte sehr gut zu den Nudeln. Unter den Ramen-Gerichten blieb dieses Gericht am deutlichsten in Erinnerung. Wer zum ersten Mal hier isst, sollte Tantanmen bestellen.
Tonkotsu Ramen
Tonkotsu Ramen war je nach Besuch unterschiedlich. An guten Tagen war die Brühe rund, nicht zu salzig und zusammen mit Nudeln und Schweinefleisch sehr angenehm. Eine Schüssel kostete ungefähr 10 Euro, was für die Lage in München fair ist. An schwächeren Tagen war die Brühe jedoch zu dünn, das Schweinefleisch war nicht warm genug, und die Toppings wirkten zu knapp. Dass Ei extra berechnet wurde, war ebenfalls ein Minuspunkt.
Shoyu Ramen und Miso Ramen
Shoyu Ramen war eine gute Wahl, wenn ich etwas Leichteres wollte. Die Brühe war klarer und weniger schwer als beim Tonkotsu. Mit warmem Grüntee passte dieses Gericht gut zu einem schnellen Mittagessen. Miso Ramen war dagegen enttäuschender. Die Brühe hatte zu wenig Tiefe, und die Nudeln hinterließen keinen besonderen Eindruck. Zwischen diesen beiden Varianten empfehle ich eher Shoyu Ramen.
Udon und Soba
Kitsune Udon war eine der verlässlicheren Bestellungen. Die Brühe war mild, die Nudeln waren angenehm, und das Gericht war eine gute Alternative zu Ramen. Auch Kashiwa mit Soba war gelungen, weil es sauber und nicht zu schwer schmeckte. Wer keine sehr kräftige Ramen-Brühe möchte, sollte Udon oder Soba wählen.
Gyoza und kleine Gerichte
Gyoza gehören hier zu den besten Beilagen. Die Außenseite war knusprig, die Füllung war saftig, und zusammen mit Ramen wurde die Mahlzeit deutlich runder. Für Spicy Shrimp Ramen mit mariniertem Ei und Gyoza habe ich 14 Euro bezahlt. Diese Kombination machte satt und war preislich sehr fair. Takoyaki waren dagegen wechselhaft. Bei einem Besuch waren sie gut, bei einem anderen Besuch waren sie lauwarm und hatten zu wenig Oktopus im Teig.
Karaage und Curry
Karaage war geschmacklich in Ordnung, aber nicht mein Favorit. Die Stücke waren teilweise knusprig, an manchen Tagen jedoch zu ölig. Katsu Curry war ebenfalls solide, aber der Schweineschnitzelanteil war klein und die Currysauce eher einfach. Wer ins Nudelhaus Sano geht, sollte sich auf Nudelsuppen und Gyoza konzentrieren.
Dessert und Getränke
Dorayaki war als Dessert eine gute Wahl. Die Süße passte gut nach einer würzigen Nudelsuppe. Taiyaki war weniger überzeugend, weil es bei einem Besuch auf einer Seite kalt war. Matcha-Tiramisu und Panna Cotta waren angenehme Desserts. Besonders interessant war Yuki, ein Getränk auf Joghurt-Ingwer-Basis. Auch Hojicha und warmer Grüntee passten gut zu den Gerichten.
Preise und Bezahlung
Bezahlte Beträge
Die Preise sind einer der größten Vorteile. Für eine einzelne Mahlzeit habe ich meistens 10 bis 20 Euro bezahlt. Eine einfache Nudelsuppe lag ungefähr bei 10 Euro. Mit Beilage und Getränk kam ich auf etwa 14 bis 20 Euro. Zu zweit habe ich mit Ramen, zwei Getränken und Onigiri insgesamt 42 Euro bezahlt. Für die zentrale Lage in München ist das fair.
Bestell- und Bezahlweise
Die Speisekarte wurde per QR-Code aufgerufen. Bestellt wurde am Tresen. Getränke konnte ich selbst aus dem Kühlschrank nehmen. Nach dem Essen wartete ich nicht am Tisch auf die Rechnung, sondern ging zum Tresen und bezahlte dort. Das passte zum einfachen und schnellen Charakter des Lokals.
Wartezeit und Sitzplätze
Normale Besuchszeiten
Bei den meisten Besuchen gab es keine Wartezeit. Ich konnte direkt Platz nehmen, und das Essen kam schnell. Vorspeisen kamen nach kurzer Zeit, und auch die Ramen wurden ohne lange Pause serviert. Für eine schnelle Mittagspause ist das Restaurant sehr praktisch.
Besuch zu Stoßzeiten
Zu belebten Zeiten musste ich draußen warten. Einmal dauerte es etwa 10 bis 30 Minuten, bis ein Platz frei wurde. Da das Restaurant klein ist, eignet es sich besonders für eine oder zwei Personen. Für größere Gruppen ist es weniger passend.
Atmosphäre und Platzangebot
Kleines japanisches Nudellokal
Das Nudelhaus Sano ist kein schickes Restaurant, sondern ein sehr kleines und einfaches Nudellokal. Die Plätze am Tresen, die offene Küche und die schlichte Einrichtung geben dem Lokal eine japanische Note. Es eignet sich sehr gut für ein unkompliziertes Essen allein oder zu zweit.
Weniger angenehme Punkte
Die Sitzplätze sind eng, und langes Sitzen ist nicht die Stärke dieses Lokals. Wenn viele Gäste da sind, wird es schnell gedrängt. Für ein ruhiges Abendessen mit viel Zeit ist das Restaurant nicht ideal. Für eine schnelle warme Mahlzeit funktioniert es jedoch sehr gut.
Service und Freundlichkeit
Positive Erfahrungen
Der Service war meistens freundlich und schnell. Bestellungen wurden zügig aufgenommen, das Essen kam ohne lange Wartezeit, und kleine Wünsche wurden ordentlich behandelt. Auch allein fühlte ich mich beim Essen nicht unwohl.
Schwächere Erfahrungen
Es gab auch Besuche, bei denen der Service etwas distanziert war. Manchmal kam die Bedienung nur zu Beginn und später zum Abräumen. Einmal wirkte die Bedienung kühl, was die Stimmung beim Essen verschlechterte. Wer sehr aufmerksamen Restaurantservice erwartet, kann enttäuscht werden.
Parken und Toilette
Parkmöglichkeiten
Parken ist hier schwierig. Direkt in der Nähe einen freien Platz zu finden, war nicht einfach. Es gibt bezahlte Straßenparkplätze, aber sie sind schnell belegt. Die Anfahrt mit der S-Bahn zum Isartor ist deutlich angenehmer.
Toilette
Die Toilette habe ich nicht separat genutzt. Da das Lokal sehr klein ist und auf schnelle Mahlzeiten ausgelegt ist, würde ich es nicht als Ort für einen langen Aufenthalt einplanen.
Vorteile und Nachteile
Vorteile
Die größten Vorteile sind der faire Preis, die schnelle Küche und einige sehr gute Gerichte. Tantanmen, Kitsune Udon und Gyoza waren besonders überzeugend. Auch die Lage nahe Isartor, Deutsches Museum und Isar macht das Restaurant praktisch.
Nachteile
Die Nachteile sind der enge Raum, die einfachen Sitzplätze und die wechselnde Qualität einzelner Ramen-Gerichte. An schwächeren Tagen war die Brühe zu dünn, das Fleisch zu kalt oder die Menge der Toppings zu knapp. Takoyaki, Katsu Curry und einzelne Desserts waren nicht immer überzeugend. Für große Gruppen und lange Abende ist das Lokal nicht geeignet.
Zufriedenheit und erneuter Besuch
Gesamteindruck
Insgesamt war ich zufrieden. Nudelhaus Sano ist nicht perfekt, aber es bietet in München ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für japanische Nudelsuppen. Besonders für schnelle Mahlzeiten ist es eine gute Wahl.
Wiederkommen
Ich würde wiederkommen, aber gezielter bestellen. Tantanmen, Kitsune Udon, Gyoza und Yuki würde ich erneut wählen. Miso Ramen, Katsu Curry und Takoyaki würde ich nur bestellen, wenn ich keine hohen Erwartungen daran habe. Für ein schnelles Mittagessen oder ein unkompliziertes Abendessen empfehle ich das Nudelhaus Sano.
Lagebeschreibung
Vom Isartor
Vom Isartor aus geht man in Richtung Zweibrückenstraße und weiter in Richtung Isar. Nach wenigen Minuten liegt das Nudelhaus Sano auf der rechten Seite, bevor man zur Ludwigbrücke und zum Fluss weitergeht. Die S-Bahn-Station Isartor macht die Anreise einfach.
Vom Deutschen Museum
Vom Deutschen Museum aus geht man über die Ludwigbrücke in Richtung Isartor. Nach der Brücke folgt man der Straße stadteinwärts. Das kleine japanische Lokal liegt auf dem Weg zwischen Isar und Isartor und eignet sich gut vor oder nach einem Besuch im Museum.
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