Zusammenfassung der Bewertung
Monti Monaco ist ein italienisches Restaurant in München nahe Isartor und Isar, das bei gut gewählten Gerichten sehr stark sein kann. Besonders überzeugt haben mich der Spaghettone mit europäischem Wolfsbarsch und frittierten Artischocken, das Pistazien-Tiramisu, Salbei-Tortellini, Dorade, Scampi und Parmigiana di Melanzane. Die Weinkarte ist ein klarer Pluspunkt, und an guten Tagen war der Service freundlich, herzlich und fachkundig. Trotzdem war nicht jeder Besuch gleich gut. Die Preise liegen eher hoch, der Service schwankte deutlich, und einzelne Punkte wie Wartezeit, unbequeme Stühle, lauter Außenbereich und ein unangenehm riechender Sanitärbereich haben den Gesamteindruck geschwächt. Mittags habe ich teils mit 20 bis 30 Euro gerechnet, abends mit Wein und Hauptgericht aber auch 70 bis über 100 Euro bezahlt.
Bewertung der Speisen
Spaghettone und Fischpasta
Der Spaghettone mit europäischem Wolfsbarsch und frittierten Artischocken war mein stärkstes Gericht bei Monti Monaco. Die Pasta war al dente, der Fisch blieb fein und leicht, und die Artischocken brachten eine angenehme nussige Note. Parmesan war hier nicht nötig, weil die Würzung bereits passte. Mit Pistazien-Tiramisu und einem Glas Rotwein kam ich mittags auf etwa 50 bis 60 Euro.
Auch die Lachspasta war gut. Die Sauce war nicht zu schwer, der Fischgeschmack blieb angenehm, und die Portion war für ein Mittagessen passend. Bei einem leichten Lunch mit Pasta habe ich etwa 10 bis 20 Euro bezahlt. Weniger überzeugt haben mich die Linguine mit Langustinen. Das Gericht schmeckte eher nach Tomatensauce mit Nudeln als nach einer besonderen Meeresfrüchtepasta.
Tortellini und Ravioli
Die Salbei-Tortellini waren hervorragend. Butter, Kräuter und Füllung passten sehr gut zusammen, und dieses Gericht hatte genau die Feinheit, die ich in einem gehobenen italienischen Restaurant erwarte. Auch die Ravioli Ripieni di Ricotta waren sehr gelungen. Die Füllung war mild, die Sauce würzig, und mit einem Glas Champagner passte das sehr gut. Für Ravioli mit Getränk habe ich am Abend etwa 40 bis 50 Euro bezahlt.
Die Tagliatelle mit Hirschragout waren dagegen enttäuschend. Das Ragout hatte nicht genug Tiefe, und die Pasta wirkte nicht so stimmig wie die besseren Gerichte des Hauses. Wer nur ein Pastagericht bestellen möchte, sollte eher den Spaghettone oder die Salbei-Tortellini nehmen.
Pizza und vegetarische Gerichte
Die Pizza hatte einen dünnen, knusprigen Teig und war besonders mittags eine gute Wahl. Für Pizza oder ein einfaches Pastagericht habe ich mittags etwa 10 bis 20 Euro bezahlt. Der Teig blieb bis zum Rand knusprig, und die Pizza war nicht überladen.
Bei den vegetarischen Gerichten war die Parmigiana di Melanzane mein Favorit. Die Aubergine war weich, die Tomatensauce brachte Frische, und der Käse gab dem Gericht genug Tiefe. Das war kein bloßes Beilagengericht, sondern ein vollwertiges Hauptgericht. Vegetarische Gäste finden hier eine gute Auswahl.
Fleisch und Fisch
Bei den Fleischgerichten gab es Licht und Schatten. Das T-Bone-Steak war zart und aromatisch, und zusammen mit Antipasti ergab es ein sehr gutes Abendessen. Auch Entrecôte und Dessert waren an einem Abend stark. Beim Rinderfilet gab es aber einen schwachen Moment: außen zu stark gegart, innen deutlich roher als bestellt. Bei diesem Preisniveau darf das nicht passieren.
Die Dorade mit Spinat war eine sichere Wahl. Der Fisch war fein, der Spinat nicht fettig, und mit Wein passte das sehr gut. Auch Scampi haben mich überzeugt. Sie schmeckten frisch und intensiv. Alles mit Thunfisch war ebenfalls empfehlenswert, besonders wenn man Fischgerichte mit klarer Produktqualität mag.
Dessert und Kaffee
Beim Dessert ist das Pistazien-Tiramisu die beste Wahl. An guten Tagen war die Creme weich, süß genug und angenehm nussig. An einem anderen Tag war der Pistaziengeschmack schwächer, und die Mascarpone stand stärker im Vordergrund. Trotzdem würde ich dieses Dessert wieder bestellen.
Auch Schokoladenmousse war sehr gut. Es war nicht zu süß und passte gut nach einem Menü. Der Espresso war für mich schwächer als das Essen. An manchen Tagen hatte er einen verbrannten Geschmack. Für einen reinen Kaffeestopp würde ich Monti Monaco deshalb nicht zuerst wählen.
Wenn ich nur ein Gericht empfehle
Spaghettone als erste Wahl
Wenn ich bei Monti Monaco nur ein Gericht empfehlen soll, dann den Spaghettone mit europäischem Wolfsbarsch und frittierten Artischocken. Dieses Gericht zeigt die Stärken des Restaurants am besten: gute Pasta, feiner Fisch, klare Würzung und ein hochwertiger Gesamteindruck.
Dessert danach
Zum Abschluss empfehle ich das Pistazien-Tiramisu. Auch wenn die Intensität nicht jedes Mal gleich war, bleibt es das Dessert, das am besten zu einem italienischen Abend bei Monti Monaco passt.
Preise und Zahlung
Mittagspreise
Mittags kann man bei Monti Monaco vergleichsweise moderat essen. Für Pizza oder einfache Pasta habe ich etwa 10 bis 20 Euro bezahlt. Mit Getränk und etwas mehr Auswahl kam ich eher auf 20 bis 30 Euro. Wer das Restaurant zum ersten Mal besucht, fährt mit einem Lunch besser als mit einem teuren Abendmenü.
Abendpreise
Abends wird es deutlich teurer. Für Pasta, Vorspeise und Wein habe ich etwa 40 bis 50 Euro bezahlt. Mit Hauptgericht und Wein lag die Rechnung häufig bei 70 bis 80 Euro. Mit Menü, Weinbegleitung, Steak oder Fisch kam ich auf 90 bis über 100 Euro. Das kann bei sehr gutem Service passen, wirkt aber zu hoch, wenn Wartezeit oder Bedienung schwach sind.
Zahlungsart
Ich habe mit Karte bezahlt. Kartenzahlung funktionierte problemlos, und verschiedene Karten wurden akzeptiert. Der letzte Teil des Besuchs war aber nicht immer gut. Einmal musste ich länger warten, bis jemand zum Kassieren kam. Bei einem Restaurant dieser Klasse sollte die Bezahlung genauso aufmerksam sein wie der Beginn des Essens.
Wartezeit und Reservierung
Reservierung
Mittags oder zu ruhigen Zeiten kam ich ohne Wartezeit hinein. Für den Abend empfehle ich aber eine Reservierung. Ohne Reservierung kann es funktionieren, doch dann bekommt man nicht immer den besten Platz. Wer einen ruhigen Abend möchte, sollte einen Tisch im Innenbereich oder auf einer Bank reservieren.
Wartezeit auf das Essen
Die Wartezeit war sehr unterschiedlich. An guten Tagen kamen Vorspeise und Hauptgericht in angenehmem Abstand. An schlechten Tagen wartete ich etwa 35 Minuten auf die Vorspeise und mehr als eine Stunde auf den Hauptgang. Bei einem anderen Besuch dauerte das Hauptgericht fast 45 Minuten. Für Lieferbestellungen gab es ebenfalls sehr lange Wartezeiten. Vor Ort essen ist hier die bessere Wahl.
Service und Atmosphäre
Starker Service an guten Tagen
An guten Tagen war der Service sehr freundlich und professionell. Menüempfehlungen, Weinberatung und persönliche Aufmerksamkeit waren dann echte Pluspunkte. Einzelne Mitarbeiter blieben mir positiv in Erinnerung, weil sie herzlich und kompetent bedienten. Auch mit Kindern und bei geschäftlichen Essen funktionierte der Besuch an guten Tagen gut.
Schwacher Service an anderen Tagen
An anderen Tagen war der Service zu selten am Tisch, langsam oder unaufmerksam. Leere Weingläser wurden nicht bemerkt, Brot musste nachbestellt werden, und beim Bezahlen war plötzlich niemand erreichbar. Besonders unangenehm war ein Besuch, bei dem die Reaktion auf ein nicht gegebenes Trinkgeld unpassend war. Bei diesen Preisen fällt so etwas stark ins Gewicht.
Innenbereich
Der Innenbereich ist modern, warm und stilvoll eingerichtet. Die Mischung aus Restaurant, Bistro und kleinem Feinkostbereich hat ihren Reiz. Allerdings waren einige Stühle unbequem. Tische in der Raummitte gefielen mir weniger als Plätze an der Bank oder weiter innen.
Außenbereich
Der Außenbereich ist praktisch, aber nicht durchgehend angenehm. Die Nähe zur Isar ist schön, doch die Straße ist laut. Wer einen ruhigen Abend erwartet, sollte nicht automatisch draußen sitzen. Für längere Essen bevorzuge ich den Innenbereich.
Parken und Sanitärbereich
Parken
Parken ist kein Pluspunkt dieses Restaurants. Die Lage ist zentral, und in der Nähe findet man eher bezahlte Straßenparkplätze. Einige wenige Plätze können verfügbar sein, aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Am bequemsten ist die Anreise über Isartor.
Sanitärbereich
Ein Sanitärbereich ist im Restaurant vorhanden. An einem Besuch war der Geruch dort jedoch sehr unangenehm. Das hat den Eindruck des Abends deutlich geschwächt. In einem gehobenen Restaurant muss dieser Bereich zuverlässig gepflegt sein.
Vorteile
Gute Gerichte bei richtiger Auswahl
Die größten Vorteile sind die starken Gerichte. Spaghettone, Salbei-Tortellini, Dorade, Scampi, Parmigiana di Melanzane und Pistazien-Tiramisu würde ich wieder bestellen.
Gute Weine
Die Weinauswahl ist ein klarer Pluspunkt. Mit passender Empfehlung werden Fisch, Pasta und Fleisch deutlich besser. Wer hier isst, sollte nach einer Weinempfehlung fragen.
Lunch als guter Einstieg
Mittags ist Monti Monaco deutlich leichter zu empfehlen. Die Preise sind dann niedriger, und Pizza oder Pasta bieten ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als manche Abendgerichte.
Nachteile
Schwankender Service
Der größte Nachteil ist der wechselhafte Service. Für 70 bis über 100 Euro pro Person muss der Service konstant aufmerksam sein. Das war nicht immer der Fall.
Nicht jedes Gericht überzeugt
Einige Gerichte blieben unter den Erwartungen. Besonders die Tagliatelle mit Hirschragout, die Linguine mit Langustinen und einzelne Fleischgerichte konnten den hohen Preis nicht vollständig rechtfertigen.
Lauter Außenbereich und unbequeme Plätze
Draußen kann es wegen der Straße laut sein. Innen sind manche Stühle unbequem. Bei der Reservierung lohnt es sich, einen passenden Platz zu erfragen.
Zufriedenheit und erneuter Besuch
Gesamteindruck
Monti Monaco kann sehr gut sein, ist aber nicht in jedem Punkt zuverlässig. Das Essen war häufig stark, doch Service, Wartezeit und Preisniveau passten nicht immer zusammen. Für ein entspanntes Mittagessen oder ausgewählte Pasta- und Fischgerichte würde ich wiederkommen.
Meine nächste Bestellung
Bei meinem nächsten Besuch würde ich Spaghettone, Salbei-Tortellini, Dorade oder Pistazien-Tiramisu bestellen. Dazu würde ich einen Wein empfehlen lassen und einen Platz im Innenbereich wählen. Wer zum ersten Mal kommt, sollte mittags starten und sich auf die sicheren Gerichte konzentrieren.
Lage und Anfahrt
Vom Isartor aus
Vom Isartor geht man in Richtung Isar. Auf dem Weg sieht man mehrere Restaurants wie La Taqueria by Cometa, Indian Mango und Asia Bites Isartor. Kurz vor der Brücke und dem Fluss liegt Monti Monaco an der Ecke nahe dem Uferbereich. Die Lage ist zentral und gut zu finden.
Vom Deutschen Museum aus
Vom Deutschen Museum aus geht man über die Ludwigsbrücke in Richtung Isartor. Direkt nach der Brücke erreicht man den Bereich, in dem Straße, Uferweg und Restaurantzone zusammenkommen. Monti Monaco liegt dort vor dem Übergang in Richtung Isartor.
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Essensfotos


































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