Gesamteindruck

Mehrfach besucht und klar bewertet

Der Augustiner Klosterwirt ist ein gutes Restaurant, wenn man im Zentrum von München traditionelle bayerische Küche essen möchte. Die Lage nahe der Frauenkirche und dem Marienplatz ist sehr praktisch, und das Innere vermittelt ein klassisches Münchner Wirtshausgefühl. Bei mehreren Besuchen habe ich Schweinshaxe, Schnitzel, Würste, Schweinsbraten, Sauerbraten, Kartoffelsalat, Knödel, Apfeldesserts und Augustiner-Bier probiert. Die Portionen waren groß, die Gerichte waren herzhaft, und vieles passte sehr gut zum Bier. Der aktuelle Zustand vor Ort kann inzwischen abweichen.

Kurze Essensbewertung

Die stärksten Punkte dieses Restaurants sind die Schweinegerichte mit kräftiger Sauce, die Wurstgerichte, das frische Augustiner-Bier und die lebendige Wirtshausatmosphäre. Manche Saucen und Beilagen waren deutlich salzig, deshalb empfehle ich, Fleischgerichte mit Knödel, Kraut oder Kartoffelsalat zu kombinieren.

Wartezeit und Sitzplätze

Wartezeit je nach Besuch

An ruhigeren Tagen bekam ich fast sofort einen Platz. Am Abend und am Wochenende war das Restaurant deutlich voller, und ich wartete teilweise etwa 10 bis 20 Minuten. Ohne Reservierung hatte ich mehrmals Glück, aber für ein Abendessen empfehle ich eine Reservierung.

Sitzplätze und Atmosphäre

Die großen Tische gehören hier zum Wirtshauscharakter. Es kam vor, dass ich mit anderen Gästen an einem Tisch saß, was in dieser Umgebung gut passte. Der Innenbereich wirkte traditionell, warm und typisch münchnerisch. Der Gewölbekeller hatte einen besonders alten Wirtshauscharakter, während die Außenplätze bei gutem Wetter sehr angenehm waren.

Preise und Zahlung

Kosten pro Person

Bei meinen Besuchen lagen die Kosten meistens zwischen 20 und 40 Euro pro Person. Mit Haxe, Braten oder Schnitzel und einem Bier landet man schnell im Bereich um 30 Euro. Mit Dessert oder mehreren geteilten Gerichten kann es teurer werden. Für die zentrale Lage und die Portionsgröße ist der Preis nachvollziehbar.

Zahlung und Trinkgeld

Die Zahlung per Karte war möglich. Wer Trinkgeld geben möchte, kann es auch bar geben. Zu Stoßzeiten dauerte es manchmal etwas, bis die Rechnung kam. Deshalb empfehle ich, die Rechnung frühzeitig zu bestellen, wenn danach noch ein Termin geplant ist. Trinkgeld sollte man nach der eigenen Servicezufriedenheit geben.

Detaillierte Bewertung der Speisen

Schweinshaxe

Die Schweinshaxe war eines der stärksten Gerichte. Die Kruste war knusprig, das Fleisch innen kräftig und sättigend. Schon eine halbe Haxe reichte für eine Person gut aus. Mit Bier wurde das Gericht noch angenehmer, weil die Frische des Biers die Schwere des Fleisches gut ausglich.

Knödel und Kraut zur Haxe

Der Knödel nahm die dunkle Sauce gut auf und machte das Gericht runder. Das Kraut brachte Säure und Frische dazu. Besonders bei der Haxe ist diese Kombination wichtig, weil sie das Fett des Fleisches gut ausbalanciert.

Schweinsbraten und Krustenbraten

Der Schweinsbraten war herzhaft und saftig. Die Sauce war kräftig und passte gut zum Knödel. Beim Krustenbraten war die Kruste der beste Teil, weil sie dem Gericht mehr Biss gab. Die Sauce war allerdings eher salzig, weshalb man sie am besten mit Beilagen zusammen isst.

Fränkischer Sauerbraten

Der Sauerbraten war aromatisch und angenehm weich. Die Sauce hatte eine leichte Süße und Säure, wodurch das Gericht nicht zu schwer wurde. Mit Semmelknödel und Apfelblaukraut war es ein sehr stimmiges Gericht. Wer bayerische und fränkische Hausmannskost mag, sollte dieses Gericht bestellen.

Schnitzel

Das Schnitzel war groß und sättigend. Die Panade war nicht zu dick, und das Fleisch war angenehm mild gewürzt. Der Kartoffelsalat passte gut dazu. Bei einzelnen Besuchen fehlte mir etwas mehr Knusprigkeit, deshalb ist die Haxe für mich die stärkere Wahl.

Wurstplatte

Die Wurstplatte passte hervorragend zum Bier. Die Würste waren würzig, saftig und recht salzig, aber zusammen mit Kartoffelsalat oder Sauerkraut sehr gut essbar. Einige Würste hatten eine leichte Schärfe. Wer mit mehreren Personen kommt, sollte die Wurstplatte zum Teilen bestellen.

Nürnberger Würste und Kartoffelsalat

Die Nürnberger Würste waren praktisch zum Teilen, weil man die Menge gut anpassen kann. Der Kartoffelsalat war geschmacklich gut, kam aber manchmal sehr kalt auf den Tisch. Bei etwas wärmerer Temperatur wirkte er aromatischer und passte besser zu den Würsten.

Käsespätzle

Die Käsespätzle waren cremig, herzhaft und sättigend. Sie waren eine gute Ergänzung zu Fleischgerichten und auch eine sinnvolle Wahl, wenn man kein großes Fleischgericht essen möchte. Der Käsegeschmack war deutlich, aber nicht unangenehm schwer.

Fischgerichte

Die gegrillte Forelle war leichter als die Fleischgerichte und passte gut mit Kartoffeln und Zitronenbutter zusammen. Das gebackene Seelachsfilet war in Teilen etwas trocken. Insgesamt empfehle ich hier eher die Fleischgerichte, weil sie besser zum Charakter des Restaurants passen.

Salat und Krautbeilagen

Der Salat war frischer, als ich es in einem großen Wirtshaus erwartet hatte. Sauerkraut und Krautsalat waren wichtig, weil sie mit Säure und Frische die schweren Fleischgerichte ausglichen. Wer Haxe oder Würste bestellt, sollte diese Beilagen nicht unterschätzen.

Apfelstrudel und Apfeldessert

Der Apfelstrudel war ein angenehmer Abschluss nach den schweren Hauptgerichten. Das warme Apfelaroma und die weiche Textur passten gut nach Bier und Fleisch. Besonders gut gefiel mir auch das gebackene Apfelkücherl, weil es süß, leicht knusprig und nicht zu schwer war.

Augustiner-Bier

Das Bier war ein großer Grund für die hohe Zufriedenheit. Das Helle war frisch, sauber und leicht trinkbar. Das Edelstoff hatte mehr Körper und passte gut zu kräftigen Fleischgerichten. Das Dunkel hatte eine malzige Note und harmonierte besonders gut mit Braten und Würsten.

Service und Freundlichkeit

Schneller Service

Der Service war meistens schnell und freundlich. Getränke kamen oft sehr zügig, und auch das Essen wurde trotz vollem Haus schnell serviert. Einige Mitarbeiter erklärten die Speisen gut und gaben hilfreiche Empfehlungen.

Unterschiede bei voller Auslastung

Wenn das Restaurant sehr voll war, musste ich bei Dessert oder Rechnung länger auf Aufmerksamkeit warten. Das ist bei dieser Größe nachvollziehbar, bleibt aber ein Punkt, den man einplanen sollte. Insgesamt war der Service dennoch solide bis sehr gut.

Parken und Toilette

Parkmöglichkeiten

Parken direkt in der Umgebung war schwierig. Für eine Anfahrt mit dem Auto ist ein kostenpflichtiges Parkhaus die realistischere Wahl. Am bequemsten ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und anschließendem Fußweg.

Toilette und Barrierefreiheit

Die Toiletten waren gut nutzbar und ordentlich. Auch für Rollstuhlfahrer gab es passende Möglichkeiten. Bei Sitzplätzen im unteren Bereich ist es sinnvoll, sich vom Personal den passenden Zugang zeigen zu lassen.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

Die größten Vorteile sind die zentrale Lage, die großen Portionen, das gute Bier und die traditionelle Atmosphäre. Besonders Haxe, Schweinsbraten, Würste, Knödel und Augustiner-Bier passen hier sehr gut zusammen. Für ein klassisches Münchner Essen ist das Restaurant eine starke Wahl.

Nachteile

Die größten Nachteile sind Lautstärke, Andrang und teilweise salzige Saucen. Wer ein ruhiges Gespräch führen möchte, sollte nicht zur Hauptzeit kommen. Außerdem lohnt es sich, bei der Rechnung etwas Zeit einzuplanen.

Zufriedenheit und Wiederbesuch

Gesamtzufriedenheit

Nach mehreren Besuchen bin ich mit dem Augustiner Klosterwirt insgesamt sehr zufrieden. Nicht jedes Gericht war perfekt, aber die wichtigsten Klassiker überzeugten. Besonders die Haxe, der Braten, die Würste und das Bier machen den Besuch lohnenswert.

Empfehlung

Ich empfehle den Augustiner Klosterwirt für alle, die in München ein traditionelles Wirtshausessen mit Bier erleben möchten. Wer zum ersten Mal kommt, sollte eine halbe Haxe, eine Wurstplatte und ein Augustiner-Bier bestellen. Für Gruppen empfehle ich, mehrere Fleischgerichte und Beilagen zu teilen.

Wiederbesuchsabsicht

Ich würde wiederkommen. Beim nächsten Besuch würde ich eine ruhigere Uhrzeit wählen und wieder Haxe, Würste, Knödel und Dunkelbier bestellen. Als Dessert empfehle ich ein Apfeldessert.

Lagebeschreibung

Nähe zur Frauenkirche

Der Augustiner Klosterwirt liegt direkt im Bereich der Frauenkirche und ist vom Marienplatz gut zu Fuß erreichbar. Von dort geht man durch die Altstadt in Richtung Frauenkirche und erreicht das Restaurant nach kurzer Zeit. Auch die St. Michael Kirche und der Promenadeplatz liegen in der Nähe.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Am einfachsten ist die Anreise über den Marienplatz. Von dort ist der Weg kurz und gut zu finden. Wegen der schwierigen Parkplatzsituation empfehle ich U-Bahn, S-Bahn und Fußweg statt Auto.

Essensfotos

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Adresse: Augustiner Klosterwirt, 1, Augustinerstraße, Kreuzviertel, Altstadt-Lehel, München, Bayern, 80331, Deutschland
Nahe Orientierungspunkte: Deutsches Jagd- und Fischereimuseum, Teufelstritt, Monsignore Ludwig Berberich, München zum Fühlen und Sehen, Graf-Montgelas-Denkmal, Glockenspiel
Bewertung: 4.5 / 5 😊
Öffnungstage: Jeden Tag
Öffnet um: 9:30 AM
Schließt um: 12:00 AM
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