Bewertungsüberblick

Gesamteindruck nach mehreren Besuchen

Zur Gartenlaube ist ein griechisches Restaurant in München-Moosach nahe dem Westfriedhof. Ich war mehrmals dort und habe Gyros, Calamari, Grillteller, kalte und warme Vorspeisen, Dorade, Lamm, Moussaka und gegrilltes Gemüse gegessen. Der stärkste Punkt dieses Restaurants ist die Kombination aus großen Portionen, griechischer Grillküche und einem besonderen Gartenambiente. Bei einem leichten Mittagessen habe ich etwa 10–20 Euro pro Person bezahlt. Mit Hauptgericht und Getränk lag die Rechnung meistens bei 20–30 Euro pro Person. Wenn Vorspeisen, Fisch oder größere Grillgerichte dazukamen, habe ich eher 30–40 Euro oder mehr pro Person bezahlt. Ohne Reservierung hatte ich manchmal Glück, aber am Wochenende und abends musste ich deutlich länger warten. Wenn ich nur ein Gericht empfehlen soll, empfehle ich Gyros mit Calamari.

Preise und Bezahlung

Preis pro Person

Der häufigste Rechnungsbereich lag bei 20–30 Euro pro Person. Für ein Hauptgericht mit Getränk war dieser Betrag realistisch. Bei einem kleineren Mittagessen lag die Rechnung eher bei 10–20 Euro pro Person. Sobald Vorspeisen, Fischgerichte oder größere Grillplatten bestellt wurden, stieg der Betrag auf etwa 30–40 Euro pro Person. Bei Besuchen mit mehreren Personen und vielen geteilten Vorspeisen wurde die Gesamtrechnung entsprechend höher.

Konkrete Preisbeispiele

Den warmen Vorspeisenteller habe ich für 10,90 Euro bestellt. Einen großen Vorspeisenteller habe ich für 15,90 Euro bezahlt. Der kalte Vorspeisenteller für zwei Personen lag nahe bei 20 Euro. Bei Gyros, Calamari, Grillteller oder Christos Teller lag ich mit Getränk meistens bei 20–30 Euro pro Person. Bei Fisch, Dorade oder einer längeren Bestellung mit Vorspeisen musste ich mit 30–40 Euro oder mehr pro Person rechnen.

Bezahlung am Tisch

Die Bezahlung erfolgte nach dem Essen direkt über den Service. Der Ablauf war unkompliziert. An stark besuchten Abenden dauerte es aber etwas, bis der Service zum Kassieren wieder an den Tisch kam. Wer danach noch einen festen Termin hat, sollte die Rechnung etwas früher anfordern.

Speisen im Detail

Kalter Vorspeisenteller

Der kalte Vorspeisenteller war ein guter Einstieg. Tzatziki, verschiedene Dips, eingelegtes Gemüse, Oliven und Brot passten gut zusammen. Die Aromen waren salzig, frisch und deutlich griechisch. Bei einem Teller für zwei Personen nahe 20 Euro war die Menge aber nicht besonders großzügig. Geschmacklich war der Teller gut, als sättigende Vorspeise war er weniger stark.

Warmer Vorspeisenteller

Der warme Vorspeisenteller bot eine gute Mischung aus Gemüse, Käse, Weinblättern und kleinen warmen Komponenten. Für 10,90 Euro war der Geschmack in Ordnung, die Menge aber nicht jedes Mal überzeugend. Als gemeinsamer Einstieg vor einem Grillgericht funktionierte der Teller besser als als einzelner Hauptpunkt. Mit warmem Brot und Tzatziki wurde die Vorspeise deutlich besser.

Gyros

Das Gyros ist eines der wichtigsten Gerichte bei Zur Gartenlaube. An guten Tagen war das Fleisch kräftig gewürzt, nicht zu fettig und sehr passend zu Tzatziki. Das Sommergyros hatte eine klare Schärfe und war deutlich intensiver als ein klassisches mildes Gyros. Es gab aber auch schwächere Tage. Einmal war das Gyros zu trocken und zu stark gegart, dazu waren die Pommes weich. Bei diesem Gericht hängt die Qualität merklich vom Besuchstag und der Auslastung ab.

Gyros mit Calamari

Wenn ich nur ein Gericht bestellen würde, wäre es Gyros mit Calamari. Dieses Gericht zeigt die Stärken des Restaurants besonders gut, weil man würziges Fleisch und gegrillte Meeresfrüchte auf einem Teller bekommt. Mit Getränk habe ich dafür ungefähr 20–30 Euro pro Person bezahlt. Die Portion war groß und machte satt. Die Calamari waren an guten Tagen zart, während das Gyros genug Würze hatte, ohne die Meeresfrüchte zu überdecken.

Calamari vom Grill

Die gegrillten Calamari waren eines der besten Gerichte bei meinen Besuchen. Sie waren frisch, zart und hatten einen angenehmen Grillgeschmack. Mit Zitrone wirkten sie besonders klar und nicht schwer. Mir gefiel die Kombination mit gegrilltem Gemüse besser als mit Pommes. Wer Meeresfrüchte mag, kann dieses Gericht ohne Bedenken vor dem klassischen Gyros wählen.

Grillteller und Christos Teller

Der Grillteller und der Christos Teller waren sehr üppig. Verschiedene Fleischsorten auf einem Teller machten diese Gerichte besonders gut für den ersten Besuch. Das Bifteki hatte einen kräftigen Fleischgeschmack, und das Souvlaki war an guten Tagen zart. An einem Besuch war ein Spieß jedoch etwas zäh, und der Salat kam ohne fertiges Dressing. Fleischmenge und Hauptgericht waren stark, bei Beilagen und Pommes gab es aber Unterschiede zwischen den Besuchen.

Dorade und Fischgerichte

Die Dorade eignete sich gut für zwei Personen. An einem Besuch wurde der Fisch am Tisch vorbereitet, was das Essen deutlich aufwertete. Das Fleisch war mild, sauber gegart und passte gut zu Gemüse, Kartoffeln, Tzatziki und Aioli. Wer bei einem Griechen nicht nur Fleisch essen möchte, bekommt hier eine gute Fischoption. Mit Vorspeise und Getränken steigt die Rechnung bei Fischgerichten aber schnell auf 30–40 Euro oder mehr pro Person.

Moussaka und Lamm

Die Moussaka war eine gute Wahl, wenn man ein weicheres, kräftigeres Gericht möchte. Die Sauce war intensiv und das Gericht eher herzhaft. Für koreanische Gäste kann die Würzung etwas salzig sein. Lammgerichte waren kräftiger und passten gut zu den griechischen Saucen. Wer ein schwereres Essen möchte, findet beim Lamm eine gute Alternative zu Gyros.

Vegetarische Optionen

Vegetarische Optionen gab es genug, besonders bei den Vorspeisen. Gegrilltes Gemüse, Florini, Fawa, gefüllte Weinblätter und griechischer Salat waren gute Begleiter oder leichte Hauptpunkte. Die vegetarische Auswahl war für eine griechische Taverne solide. Wer jedoch ein großes Hauptgericht ohne Fleisch sucht, hat weniger Auswahl als bei den Grillgerichten.

Schnitzel und nicht-griechische Gerichte

Das Schnitzel war eine gute Option für Gäste, die keine griechischen Gerichte möchten. Die Panade war leicht und knusprig, das Fleisch war zart. Zur Gartenlaube bleibt klar ein griechisches Restaurant, aber diese Alternative ist praktisch, wenn man mit einer gemischten Gruppe kommt.

Wartezeit und Reservierung

Wartezeit

Die Wartezeit war je nach Tag sehr unterschiedlich. An manchen Besuchen bekam ich sofort einen Tisch und das Essen kam schnell. An Wochenenden, warmen Abenden und bei vollem Biergarten dauerte es deutlich länger. Einmal musste ich fast eine Stunde auf das Essen warten. Wer mit Kindern kommt oder vor einem Termin essen möchte, sollte nicht spontan zur Hauptzeit kommen.

Reservierung

Eine Reservierung ist sehr empfehlenswert. Besonders abends und am Wochenende waren Innenraum und Außenbereich oft voll. Im Sommer gibt es mehr Plätze durch den Biergarten, aber gerade dann kommen auch mehr Gäste. Für Gruppen ist eine Reservierung aus meiner Sicht notwendig.

Parken und Erreichbarkeit

Parkmöglichkeiten

Parken war je nach Tageszeit unterschiedlich. In der Umgebung des Westfriedhofs konnte ich an manchen Tagen kostenlose Plätze finden, an anderen Tagen musste ich länger suchen oder einen kostenpflichtigen Platz nutzen. Wenn Veranstaltungen im Olympiapark oder in der Nähe stattfinden, wird die Parkplatzsuche deutlich schwieriger. Mit dem Auto sollte man etwas früher ankommen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Restaurant sehr gut erreichbar. Vom Westfriedhof aus läuft man in Richtung Kleingartenanlage und ist schnell beim Restaurant. Die Lage ist ungewöhnlich, weil man mitten in der Stadt ist und trotzdem in einer grünen Anlage sitzt.

Service und Freundlichkeit

Positive Service-Erlebnisse

Der Service war bei mehreren Besuchen freundlich und herzlich. Man merkte den familiären Charakter des Restaurants. Es gab Besuche, bei denen trotz voller Tische noch ein Platz möglich gemacht wurde. Auch Erklärungen zu Gerichten und kleine Gesten nach dem Essen gehörten zu den positiven Erfahrungen.

Schwächere Service-Erlebnisse

Der Service war nicht jedes Mal gleich stark. Wenn sehr viel los war, wurde es schwer, weitere Getränke zu bestellen. Teilweise dauerte es lange, bis jemand wieder an den Tisch kam. An einem Besuch wirkte der Service gestresst und wenig aufmerksam. Das Essen ist stark, aber der Service in Stoßzeiten bleibt der größte Kritikpunkt.

Ambiente innen und außen

Biergarten

Der Biergarten ist einer der besten Gründe für einen Besuch. Zwischen Kleingärten, Bäumen und Grünflächen sitzt man sehr angenehm. An warmen Abenden kann man dort lange bleiben. Für Familien ist der Außenbereich ebenfalls gut, weil Kinder etwas Platz haben und ein kleiner Spielbereich vorhanden ist.

Innenraum

Der Innenraum wirkt eher wie eine rustikale Holzhütte als wie ein typisches griechisches Restaurant. Das macht den Ort eigenständig. Wenn der Raum voll ist, wird es allerdings laut. Gespräche sind dann anstrengender. An kalten Tagen war die Temperatur im Innenraum nicht immer ideal. Wer es ruhiger möchte, sollte früh kommen oder draußen sitzen.

Toiletten und Komfort

Toiletten

Die Toiletten waren vorhanden und sauber. Für ein Restaurant in einer Kleingartenanlage war der Zustand besser, als ich zuerst erwartet hatte. Bei meinen Besuchen gab es hier keinen größeren Kritikpunkt.

Kinder und Hunde

Für Familien ist Zur Gartenlaube gut geeignet. Der Außenbereich, der kleine Spielplatz und die lockere Atmosphäre passen zu einem Besuch mit Kindern. Auch mit Hund war ein Besuch unkompliziert. Bei Hochstühlen oder Sonderwünschen sollte man an vollen Tagen aber früh genug nachfragen.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

Die größten Vorteile sind große Portionen, gute Grillgerichte, ein schöner Biergarten und eine besondere Lage im Grünen. Gyros, Calamari, Grillteller, Christos Teller und Dorade waren die stärksten Gerichte. Für München ist ein Essen für 20–30 Euro pro Person bei dieser Portionsgröße nachvollziehbar.

Nachteile

Die Nachteile liegen vor allem bei Wartezeit und Service. An vollen Tagen dauert das Essen lange, Zusatzbestellungen sind schwieriger und die Aufmerksamkeit am Tisch lässt nach. Der Innenraum kann laut sein. Außerdem waren manche Beilagen nicht immer überzeugend, besonders Pommes und Salat hatten an einigen Besuchen Schwächen.

Zufriedenheit und Wiederbesuch

Zufriedenheit

Meine Gesamtzufriedenheit ist hoch. Nicht jeder Besuch war perfekt, aber die starken Gerichte waren überzeugend. Besonders Gyros mit Calamari, gegrillte Calamari, Grillteller und Dorade würde ich wieder bestellen. Zur Gartenlaube ist kein Restaurant für ein schnelles Essen unter Zeitdruck, sondern ein Ort für eine entspannte griechische Mahlzeit mit Reservierung.

Wiederbesuch

Ich würde wieder hingehen. Am liebsten im Sommer, mit Reservierung und mit genug Zeit. Für den ersten Besuch empfehle ich Gyros mit Calamari. Wer Vorspeisen teilen möchte, sollte warme Vorspeisen und ein Grillgericht kombinieren. Für einen ruhigen Besuch ist ein früher Termin besser als die klassische Abendzeit.

Lagebeschreibung

Vom Westfriedhof

Vom Westfriedhof aus geht man in Richtung der Kleingartenanlage. Das Restaurant liegt nicht direkt in einer klassischen Einkaufsstraße, sondern etwas versteckt im Grünen. Der Weg ist kurz und gut machbar. Für einen Besuch nach einem Spaziergang oder nach einem Termin am Westfriedhof passt die Lage sehr gut.

Von Borsteimuseum und Olympiapark

Vom Borsteimuseum aus bewegt man sich in Richtung der Gartenanlage und folgt dem Weg ins Grüne. Vom Olympiapark oder SAP Garden aus orientiert man sich Richtung Westfriedhof. Auch vom Dantebad ist das Restaurant gut erreichbar, was es für ein Essen nach einem Schwimmbadbesuch interessant macht.

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Essensfotos

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Adresse: Zur Gartenlaube, 293, Dachauer Straße, Moosach, München, Bayern, 80992, Deutschland
Nahe Orientierungspunkte: Dr.-Kurt-Mühlhäuser-Platz, Stadtwerke München, Popart-Galerie Borstei, Gaszählerwerkstatt, Westfriedhof, Grundschule an der Emmy-Noether-Straße
Bewertung: 4.5 / 5 😊
Öffnungstage: Dienstag - Freitag
Öffnet um: 5:00 PM
Schließt um: 11:30 PM
Öffnungstage: Samstag - Sonntag
Öffnet um: 11:00 AM
Schließt um: 11:30 PM
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