The Base Aufenthalt kurz bewertet
The Base ist ein modernes Hotel im Münchner Norden und passt besonders gut zu Aufenthalten rund um BMW FIZ, BMW Welt, Olympiapark und Olympiastadion. Die Zimmer waren sauber, schlicht und noch recht neu. Das Standard-Doppelzimmer reicht für einen Kurztrip, während ein Studio mit Küche bei längeren Aufenthalten deutlich praktischer ist. Den Zimmerpreis habe ich über die Online-Buchung vorab bezahlt. Vor Ort kamen feste Zusatzkosten dazu: Das Frühstück kostete 11 Euro pro Person, der Hotelparkplatz 20 Euro pro Tag. Check-in und Check-out funktionierten meistens schnell über das Self-Service-System, aber ohne besetzte Rezeption kann es bei technischen Problemen nervig werden. Die Betten waren bequem, einige Doppelbetten waren für zwei Erwachsene aber eng. Das Bad war sauber und geräumig, nur die kurze Duschwand sorgte für Wasser auf dem Boden. Insgesamt ist The Base ein gutes Hotel, wenn man ein sauberes, modernes und vergleichsweise günstiges Hotel in München sucht und nicht direkt in der Altstadt wohnen muss.
The Base Check-in und Check-out
Self-Check-in und Ankunft
Der Check-in bei The Base war meistens schnell. Die Buchung wurde am Terminal bestätigt, danach gab es die Zimmerkarte. Wenn Personal an der Rezeption war, liefen Passkontrolle und Buchungsprüfung zügig. Nach der Anreise war es angenehm, nicht lange warten zu müssen. Bei einem Aufenthalt war sogar ein früher Check-in möglich, weil das Zimmer bereits fertig war.
Man muss aber wissen, dass die Rezeption nicht immer besetzt ist. Bei später Anreise hängt viel vom Self-Check-in-Terminal ab. Wenn die Technik funktioniert, ist das bequem. Wenn die Technik nicht funktioniert, wird es anstrengend. Einmal gab es Probleme mit der Zimmerkarte, und dann musste Unterstützung organisiert werden. Wer spät ankommt, sollte Buchungsnummer, Zugangsinformationen und Kontaktdaten des Hotels griffbereit haben.
Check-out und Zusatzkosten
Der Check-out war einfach und schnell. Mit Self-Check-out musste ich nicht an der Rezeption warten. Der Zimmerpreis war über die Online-Buchung bereits bezahlt, vor Ort wurden nur Zusatzkosten wie Frühstück und Parkplatz berücksichtigt. Das Frühstück kostete 11 Euro pro Person, der Hotelparkplatz 20 Euro pro Tag. Diese Zusatzkosten habe ich vor Ort per Karte bezahlt.
Unerwartete große Kosten gab es beim Check-out nicht. Spürbar teuer wird es vor allem mit Auto. Bei einer Nacht kommen allein durch den Parkplatz 20 Euro dazu. Wer zusätzlich frühstückt, zahlt vor Ort 31 Euro für Frühstück und Parkplatz pro Nacht. Für München ist das nicht ungewöhnlich, aber man sollte es bei der Buchung einplanen.
The Base Zimmerkategorien
Standard-Doppelzimmer
Das Standard-Doppelzimmer war sauber, modern und für einen kurzen Aufenthalt ausreichend groß. Zu zweit konnte man die Koffer abstellen und sich im Zimmer bewegen, allein war es angenehm großzügig. Die Einrichtung war schlicht, neu und funktional. Alte Teppiche, muffige Gerüche oder abgewohnte Möbel gab es nicht.
Das Bett war bequem, die Bettwäsche sauber und weich. Das Kopfkissen hatte eine angenehme Höhe. Einige Doppelbetten waren jedoch schmal. Ein Bett mit etwa 140 cm Breite ist für zwei Erwachsene nicht ideal. Für eine Person ist es sehr gut, für zwei Personen kann es eng werden. Wer viel Platz im Bett braucht, sollte vor der Buchung genau auf die Zimmerkategorie achten.
Im Zimmer gab es einen großen Fernseher und stabiles WLAN. Steckdosen waren je nach Zimmer unterschiedlich gut verteilt. In manchen Zimmern gab es genug Anschlüsse, in anderen war nur eine Bettseite gut ausgestattet. Ein Wasserkocher, Kühlschrank oder Telefon zur Rezeption war nicht in jedem Zimmer vorhanden. Das Standardzimmer ist deshalb gut für Gäste, die sauber und modern übernachten möchten, aber keine vielen klassischen Hotel-Extras erwarten.
Studio mit Küche
Das Studio mit Küche war für längere Aufenthalte deutlich besser. Mikrowelle, Kochfeld, Kühlschrank, Geschirrspüler, Teller, Besteck und ein Topf machten den Aufenthalt viel bequemer. Gerade in München spart es Geld, wenn man nicht jede Mahlzeit im Restaurant essen muss. Für einen längeren Aufenthalt, eine Geschäftsreise oder ein Praktikum ist diese Zimmerart klar zu empfehlen.
Die Küchenausstattung war aber knapp. Teller, Besteck und Tassen waren nur in geringer Menge vorhanden. Spülmittel, Schwamm und Küchentuch fehlten teilweise. Der Geschirrspüler ist praktisch, aber bei wenig Geschirr nicht immer sinnvoll. Oft war es einfacher, direkt per Hand zu spülen. Wer länger bleibt, sollte kleine Küchenbasics selbst besorgen.
Trotzdem war das Studio insgesamt die angenehmere Wahl. Kühlschrank, Mikrowelle und Kochfeld machen im Alltag einen großen Unterschied. Zusammen mit Waschraum und Coworking-Bereich passt das Studio besonders gut zu längeren Aufenthalten.
Sauberkeit und Zimmerpflege
Die Sauberkeit war ein großer Pluspunkt. Zimmer, Bad, Bett, Boden und Arbeitsfläche waren gepflegt. Beim Betreten des Zimmers gab es keinen unangenehmen Geruch. Auch bei längeren Aufenthalten blieb der Eindruck ordentlich.
Wichtig ist die Zimmerreinigung. The Base reinigt nicht täglich wie ein klassisches Hotel. Reinigung, Handtuchwechsel und Bettwäschewechsel erfolgen grundsätzlich einmal pro Woche. Bei zwei Nächten ist das kein großes Thema. Bei vier Nächten oder länger muss man sich darauf einstellen, Handtücher und Müll selbst im Blick zu behalten. Frische Handtücher bekommt man auf Nachfrage an der Rezeption, aber außerhalb der Rezeptionszeiten ist das nicht sofort möglich.
The Base Bett und Zimmerkomfort
Matratze und Bettwäsche
Die Betten waren insgesamt bequem. Die Matratze war nicht zu hart und nicht stark durchgelegen. Nach langen Tagen in München konnte ich gut schlafen. Die Bettwäsche war sauber und angenehm. Die Decke war warm, was im Winter gut ist, in warmen Nächten aber etwas zu viel sein kann.
Das Kopfkissen war nicht übertrieben hoch. Für mich passte es gut. Wer sehr feste oder sehr hohe Kissen braucht, sollte das eigene Reisekissen mitnehmen. Insgesamt war das Bett einer der positiven Punkte, nur die Breite mancher Doppelbetten bleibt ein Nachteil.
Licht, Fenster und Klima
Das Licht im Zimmer war modern, aber nicht immer praktisch. In einem Zimmer ließ sich das Licht nicht dimmen, wodurch nur ein helles zentrales Licht blieb. Für abends war das zu grell. Auch die Nachttischbeleuchtung war nicht in jedem Zimmer auf beiden Seiten vorhanden.
Das Fenster konnte geöffnet werden, was bei längeren Aufenthalten angenehm war. In Zimmern zur Straße kam bei offenem Fenster aber Verkehrslärm herein. Die Klimaanlage funktionierte gut, sobald das Fenster richtig geschlossen war. Man musste den Fenstergriff fest schließen, damit das System das Fenster als geschlossen erkannte. Danach ließ sich die Temperatur gut einstellen.
The Base Bad und WC
Badgröße, Dusche und Wasserdruck
Das Bad war sauber und geräumig. Waschbecken, Toilette und Dusche waren gepflegt. Der Wasserdruck in der Dusche war gut, warmes Wasser kam zuverlässig. Nach einem langen Tag war das Bad angenehm zu nutzen.
Der Nachteil ist die Duschabtrennung. Die Glaswand ist zu kurz, deshalb läuft beim Duschen Wasser auf den Badezimmerboden. Auch vorsichtiges Duschen verhindert das nicht komplett. Nach dem Duschen musste ich den Boden häufig trocknen. Die Lüftung war ebenfalls eher schwach. Nach dem Duschen blieb Feuchtigkeit im Bad, und die Tür offen zu lassen half am besten.
Handtücher und Pflegeprodukte
Die Handtücher waren sauber, wurden aber nicht täglich gewechselt. Frische Handtücher muss man an der Rezeption anfragen. Das ist für einen kurzen Aufenthalt okay, bei längeren Aufenthalten aber weniger bequem.
Pflegeprodukte waren sehr knapp. Shampoo und Duschgel waren nicht immer vorhanden. Auch Zahnputzbecher oder ausreichend Ablageflächen fehlten teilweise. Wer The Base bucht, sollte eigene Pflegeprodukte mitnehmen. Das Bad ist sauber und modern, aber bei kleinen praktischen Dingen nicht perfekt.
The Base Geräusche und Schlafqualität
Ruhige Zimmer
Viele Zimmer waren ruhig. Im Flur war es meistens nicht laut, und die Gemeinschaftsbereiche haben den Schlaf im Zimmer nicht gestört. Auch der Aufzug war kein großes Problem. Für ein Hotel mit Coworking, Bar, Billard und Darts blieb es auf den Zimmern angenehm ruhig.
Wer einen ruhigen Arbeits- oder Schlafplatz sucht, kann sich hier wohlfühlen. Das Hotel ist nicht mitten in einem Ausgehviertel, und das merkt man nachts positiv.
Straßenseite
Zimmer zur Straße waren lauter. Die Hauptstraße ist auch nachts befahren, und der Verkehr ist hörbar. Bei geschlossenem Fenster war es besser, aber empfindliche Schläfer können sich daran stören. Wer möglichst ruhig schlafen möchte, sollte ein Zimmer weg von der Straße anfragen.
Der Lärm ist kein Partylärm, sondern Verkehrslärm. Für mich war das aushaltbar, aber nicht jedes Zimmer ist gleich ruhig.
The Base Frühstück
Preis und Auswahl
Das Frühstück kostete 11 Euro pro Person. Es gab Brot, Brötchen, Ei, Käse, Wurst, Butter, Marmelade, Nutella, Müsli, Kaffee und Getränke. Für ein schnelles Frühstück vor einem Termin reicht das. Wer ein großes Hotelbuffet erwartet, wird enttäuscht.
Die Auswahl war klein. Warme Speisen, viel Obst, Gemüse, Joghurt oder besondere Brotsorten gab es nicht in großer Menge. Für 11 Euro hätte ich mir mehr Auswahl gewünscht. Das Frühstück war nicht schlecht, aber eher einfach.
Frühstücksbereich und Service
Einen separaten klassischen Frühstücksraum gab es nicht. Man isst eher im Lobby- und Barbereich. Das passt zum modernen Co-Living-Hotel, wirkt aber weniger gemütlich als ein normaler Frühstücksraum. Wenn man früh kommt, ist es in Ordnung. Später waren manche Speisen schon deutlich reduziert.
Das Frühstückspersonal war freundlich. Kaffee und Getränke wurden ordentlich gemacht, und bei Fragen wurde geholfen. Trotzdem bleibt das Frühstück einer der schwächeren Punkte, wenn man viel Auswahl erwartet.
The Base Gemeinschaftsbereiche
Coworking und Lobby
Der Coworking-Bereich ist einer der besten Gründe für The Base. Man kann dort gut mit Laptop arbeiten und muss nicht den ganzen Tag im Zimmer sitzen. Für Geschäftsreisende, Studenten und längere Aufenthalte ist das sehr praktisch.
Die Lobby ist modern und locker. Es gibt eine Bar, Billard und Darts. Abends kann man dort sitzen, arbeiten oder etwas trinken. Das Hotel fühlt sich dadurch weniger anonym an als viele normale Hotels.
Gym, Waschraum und Automaten
Das Gym ist klein, aber für ein normales Training ausreichend. Für ein paar Übungen oder ein kurzes Workout reicht es. Der Waschraum ist bei längeren Aufenthalten sehr hilfreich. Da die Zimmer nicht täglich gereinigt werden, ist eine Waschmöglichkeit im Haus ein echter Vorteil.
Getränke- und Snackautomaten sind ebenfalls vorhanden. Das ist praktisch, weil es in der Umgebung abends nicht viele offene Läden gibt. Vor dem Bezahlen sollte man aber den Preis am Display prüfen, da angezeigter Preis und Endbetrag nicht immer identisch waren.
The Base Service und Personal
Rezeption
Das Personal war überwiegend sehr freundlich und hilfsbereit. Bei Fragen zur Buchung, beim Zimmerwechsel, bei Parkplatzsuche oder lokalen Tipps wurde gut geholfen. Besonders positiv blieben Mitarbeiter wie Valeria, Orlando und Ivan in Erinnerung, weil sie Anliegen schnell und persönlich gelöst haben.
Es gibt aber zwei Einschränkungen. Erstens ist die Rezeption nicht immer besetzt. Zweitens wird sehr viel Englisch gesprochen. Für internationale Gäste ist das gut. Wer lieber Deutsch spricht, kann sich damit schwerer tun. Wenn Personal da ist, ist der Service gut. Wenn niemand da ist, ist man stärker auf Technik und Hotline angewiesen.
Frühstück und Reinigung
Das Frühstückspersonal war freundlich und aufmerksam. Beim Kaffee oder bei kleinen Nachfragen wurde geholfen. Die Zimmerreinigung ist dagegen weniger präsent, weil das Hotel grundsätzlich mit wöchentlicher Reinigung arbeitet. Das sollte man vor der Buchung wissen.
Wer täglich gemachte Betten und täglich frische Handtücher erwartet, sollte ein anderes Hotel wählen. Wer damit leben kann und bei Bedarf selbst nachfragt, kommt gut zurecht.
The Base Parken und Zahlung
Parken am Hotel
Der Hotelparkplatz kostete 20 Euro pro Tag. Die Plätze sind begrenzt, und eine sichere Reservierung war nicht immer möglich. In der Umgebung gab es manchmal kostenlose Parkplätze, aber man sollte sich nicht darauf verlassen. Für größere Fahrzeuge war das Parken schwieriger.
Mit Auto ist The Base gut erreichbar, besonders bei Terminen im Münchner Norden. Für reine Stadtbesuche ist ein Auto nicht unbedingt nötig. Öffentliche Verkehrsmittel, Taxi, E-Scooter oder Fahrrad sind oft entspannter.
Zahlung vor Ort
Den Zimmerpreis habe ich über die Online-Buchung vorab bezahlt. Vor Ort fielen bei Nutzung Frühstück und Parkplatz an. Das Frühstück kostete 11 Euro pro Person, der Parkplatz 20 Euro pro Tag. Diese Kosten wurden per Karte bezahlt.
Der Zimmerpreis selbst war für München vergleichsweise fair. Die Zusatzkosten machen den Aufenthalt mit Auto aber spürbar teurer. Wer ohne Auto reist und auf das Frühstück verzichtet, hält die Nebenkosten niedrig.
The Base Vorteile und Nachteile
Vorteile
The Base bietet saubere, moderne Zimmer, gutes WLAN, freundliches Personal und praktische Gemeinschaftsbereiche. Die Studios mit Küche sind besonders für längere Aufenthalte gut. Coworking, Gym, Waschraum, Bar, Billard und Darts machen das Hotel vielseitiger als ein einfaches Budgethotel.
Für BMW FIZ, BMW Welt, Olympiapark und Olympiastadion ist die Lage gut. Wer im Münchner Norden Termine hat, spart Zeit. Auch für Konzertbesuche im Olympiapark ist The Base praktisch.
Nachteile
Die Lage ist für klassische München-Touristen nicht ideal. Die U-Bahn ist nicht direkt vor der Tür, Busse fahren abends eingeschränkt, und sonntags ist die Verbindung schwächer. Die Umgebung ist ruhig, aber auch ziemlich leer.
Weitere Nachteile sind die einfache Frühstücksauswahl, die wöchentliche Zimmerreinigung, fehlende Pflegeprodukte, die kurze Duschwand, schwache Badlüftung, begrenzte Parkplätze und teilweise schmale Doppelbetten. Außerdem ist die Rezeption nicht immer besetzt.
The Base Gesamtbewertung
Wieder buchen oder nicht
Ich würde The Base wieder buchen, wenn ich einen Termin bei BMW FIZ habe, ein Konzert im Olympiapark besuche oder länger in München bleibe. Das Hotel ist sauber, modern und für München preislich attraktiv. Besonders die Studios mit Küche sind für längere Aufenthalte eine gute Wahl.
Für einen reinen Altstadttrip mit Marienplatz, Viktualienmarkt, Englischem Garten und Shopping würde ich eher ein zentraleres Hotel empfehlen. The Base lohnt sich vor allem, wenn man ein praktisches Hotel im Münchner Norden sucht und mit dem Fußweg zur U-Bahn leben kann.
The Base Lage und Umgebung
BMW FIZ, Olympiapark und Am Hart
The Base liegt im Münchner Norden nahe BMW FIZ und den BMW Büros. Für Termine in diesem Bereich ist die Lage sehr gut. Auch BMW Welt, Olympiapark und Olympiastadion sind gut erreichbar. Nach Konzerten oder Veranstaltungen im Olympiastadion kann man je nach Tempo in etwa 30 bis 40 Minuten zum Hotel laufen.
Die nächste wichtige U-Bahn-Station ist Am Hart. Vom Hotel läuft man etwa 15 bis 20 Minuten dorthin. Es gibt auch Busverbindungen, aber abends und am Sonntag sind sie eingeschränkt. In die Innenstadt mit Marienplatz oder Hauptbahnhof braucht man deshalb mehr Zeit als von einem zentralen Hotel. Die Umgebung ist eher geschäftlich und ruhig, mit wenigen Restaurants und Geschäften direkt vor der Tür. Wer spät essen möchte, sollte das vorher erledigen oder ein Zimmer mit Küche nutzen.
Hotelstandort auf der Karte prüfen
Essensfotos







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