Steigenberger auf einen Blick
Gesamtbewertung und Wiederbuchung
Das Steigenberger in München ist für mich ein gutes Hotel in Schwabing, wenn man ruhig schlafen, aber trotzdem schnell in die Innenstadt kommen möchte. Es liegt nicht direkt am Marienplatz, dafür ist die Umgebung deutlich entspannter. Mit der U6 und der Tram kommt man gut weiter, und auch der Englische Garten, die Münchner Freiheit, das BMW Museum und andere Ziele sind gut erreichbar. Die Zimmer sind meistens groß, modern und angenehm eingerichtet. Besonders stark sind das Frühstück, die Bar, die Betten und die Anbindung. Trotzdem war nicht jeder Aufenthalt gleich gut. Einige Zimmer waren sehr sauber und komfortabel, andere hatten klare Mängel bei Bad, Reinigung, Klimaanlage, Bettwäsche oder Technik. Bei einem meiner Aufenthalte lag der Zimmerpreis bei etwa 200 Euro pro Nacht, das Frühstück kostete 34 Euro pro Person, und die Tiefgarage kostete 29 Euro pro Nacht. Mit Frühstück und Parkplatz wird der Aufenthalt also schnell deutlich teurer. Insgesamt buche ich das Steigenberger trotzdem wieder, aber nur mit genauer Kontrolle der Buchung, der Zahlungsdetails und des zugewiesenen Zimmers.
Steigenberger Check-in und Check-out
Ankunft und Rezeption
Der Check-in im Steigenberger wurde mir grundsätzlich ab 15:00 Uhr garantiert. Auch wenn ich vorher online eingecheckt hatte, bekam ich bei einer Ankunft gegen 12:30 Uhr nicht sofort ein Zimmer. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass die Zimmer erst ab 15:00 Uhr garantiert sind. Bei einem anderen Aufenthalt war das Zimmer zwar fertig, der Schlüssel vor 15:00 Uhr hätte aber 35 Euro zusätzlich gekostet. Deshalb lohnt es sich, bei früher Anreise das Gepäck abzugeben und erst später zurückzukommen. Die Rezeption war oft freundlich und professionell, aber nicht immer gleich aufmerksam. Es gab Aufenthalte mit sehr schneller Passkontrolle und sauberer Buchungsprüfung. Es gab aber auch Check-ins, bei denen kaum erklärt wurde, wo sich Spa, Frühstücksbereich oder weitere Hoteleinrichtungen befinden. Bei Zimmerproblemen wurde manchmal sofort ein Wechsel angeboten, manchmal blieb es bei einer kurzen Entschuldigung.
Zahlung und Abreise
Ich habe im Steigenberger sowohl vorab online bezahlt als auch vor Ort mit Karte gezahlt. Wichtig ist, die Buchungsbestätigung beim Check-in griffbereit zu haben. Einmal wäre fast ein Betrag abgebucht worden, der knapp 100 Euro über meiner Onlinebuchung lag. Erst nach meinem Hinweis wurde der Betrag korrigiert. Auch bei vorab gebuchtem Frühstück sollte man prüfen, ob es im System korrekt hinterlegt ist. Am Kartenterminal empfehle ich Zahlung in Euro, damit keine unnötigen Wechselkurskosten entstehen. Der Check-out war meistens unkompliziert, aber nicht immer besonders schnell. Bei Nutzung der Tiefgarage wurde die Parkgebühr an der Rezeption abgerechnet. Für meine Übernachtung lag sie bei 29 Euro pro Nacht. Bei der Abreise wurde nicht immer aktiv nach der Zufriedenheit gefragt, obwohl es bei einigen Aufenthalten genug Punkte gegeben hätte, über die man hätte sprechen müssen.
Steigenberger Zimmer nach Kategorien
Standardzimmer und normale Doppelzimmer
Die Standardzimmer im Steigenberger sind für ein Stadthotel angenehm groß. Für eine Geschäftsreise oder ein kurzes München-Wochenende reicht der Platz gut aus. Schreibtisch, Safe, Kleiderbügel, Spiegel, beweglicher Fernseher, Bügeleisen, Bügelbrett, Wasserkocher und Kaffeemaschine waren bei mehreren Aufenthalten vorhanden. Die Einrichtung ist modern, aber nicht kalt. Die Betten waren meistens bequem, wobei es bei einigen Doppelzimmern zwei zusammengeschobene Einzelbetten waren. Diese Betten rutschten teilweise auseinander, was nachts störte. Die Matratzen waren meist gut, nur in einzelnen Zimmern etwas durchgelegen. Die Kissen waren für mich in Ordnung, aber nicht besonders individuell auswählbar. Wenn das Zimmer gut gereinigt war, passte das Preis-Leistungs-Verhältnis. In schlechteren Zimmern fielen Brandflecken an Vorhängen, Make-up-Spuren an der Wand, ein zerkratztes WC oder eine nicht sauber gereinigte Dusche auf.
Deluxe-Zimmer und Familienzimmer
Das Deluxe-Zimmer war größer als ein normales Doppelzimmer, brachte für mich aber nicht immer einen klaren Mehrwert. Der zusätzliche Platz war angenehm, doch Ausstattung und Bad wirkten nicht deutlich anders. Für Familien ist ein Deluxe-Zimmer mit Verbindung eine gute Wahl. Die Zimmer sind nicht direkt mit einer Tür zwischen den Schlafzimmern verbunden, sondern über einen kleinen gemeinsamen Vorraum. Dadurch bleiben Kinder in einem eigenen Doppelzimmer, ohne dass man über den Hotelflur gehen muss. Das ist praktisch und ruhiger als zwei komplett getrennte Zimmer. Schwierig bleibt allerdings das Badkonzept. Das Bad ist nicht vollständig vom Schlafbereich getrennt, die Glastür der Toilette dämmt kaum Geräusche, und die Temperatur im Bad kann nicht getrennt vom Schlafzimmer eingestellt werden. Für Paare ist das noch okay, für Familien oder Freunde ist es nicht ideal.
Superior Plus und Junior Suite
Das Superior Plus Zimmer war bei meinen Aufenthalten eines der angenehmsten Zimmer. Es hatte ein sehr schönes, geräumiges Bad und genug Platz, um Gepäck offen stehen zu lassen. Ein Eckzimmer war besonders angenehm, weil es hell war und der Blick über die Umgebung besser ausfiel. Die Junior Suite war ordentlich und größer, aber nicht außergewöhnlich. Für den höheren Preis hätte ich etwas mehr erwartet. Im Bad fielen schief sitzende Fliesen auf, was den Aufenthalt zwar nicht direkt störte, aber bei dieser Zimmerkategorie nicht gut wirkt. Einmal funktionierten die Zimmerkarten nicht mehr, was an der Rezeption schnell gelöst wurde, allerdings ohne besonders herzliche Entschuldigung. Insgesamt lohnt sich ein höheres Zimmer vor allem dann, wenn man Wert auf mehr Platz und ein größeres Bad legt.
Steigenberger Sauberkeit und Bettkomfort
Reinigung und Geruch im Zimmer
Die Sauberkeit im Steigenberger war insgesamt gut, aber nicht durchgehend zuverlässig. In vielen Nächten war das Zimmer sauber, ordentlich und frisch. Boden, Bad, Schreibtisch und Bettbereich waren dann gut gepflegt. Es gab aber auch Aufenthalte mit deutlichen Schwächen. Nach der Zimmerreinigung war das Bett nicht richtig gemacht, Mülleimer wurden nicht geleert, und Kaffeezubehör wurde nicht zuverlässig aufgefüllt. Einmal lagen Spuren auf dem Coffee-Board, an anderer Stelle waren Staubflusen entlang der Fußleisten zu sehen. Besonders ärgerlich war ein benutzter Holzrührstab, der am nächsten Tag wieder bei den frischen Tassen lag. Meist roch das Zimmer neutral, doch in einzelnen Zimmern war die Luft stickig. Bei einem Aufenthalt roch die Bettwäsche unangenehm, was in dieser Hotelklasse nicht passieren darf.
Bett, Decken und Bettwäsche
Die Betten gehören zu den starken Seiten des Hotels. Nach langen Tagen in München habe ich in vielen Zimmern gut geschlafen. Die Matratzen waren meistens bequem und die Bettwäsche fühlte sich angenehm an. Trotzdem gab es Ausnahmen. Einige Decken waren sehr dick und wenig atmungsaktiv, dadurch wurde es nachts zu warm. In Verbindung mit einer schlecht einstellbaren Klimaanlage war das unangenehm. In einem Zimmer war ein Fleck auf dem Bettlaken, der erst nach Reklamation behoben wurde. Der Mitarbeiter kam schnell und wechselte das Laken, was positiv war. Trotzdem hätte das vorher auffallen müssen. In einem anderen Zimmer lag Staub sichtbar auf Decke und Kissen. Für ein Hotel dieser Preisklasse muss die Bettkontrolle genauer sein.
Steigenberger Bad und WC
Dusche, Wasserdruck und Warmwasser
Das Bad sieht auf den ersten Blick modern und hochwertig aus. Dusche, WC und Waschbereich sind optisch getrennt, und die Regendusche macht zunächst einen guten Eindruck. Bei der Nutzung gab es aber je nach Zimmer deutliche Unterschiede. In manchen Zimmern waren Wasserdruck und Warmwasser sehr gut. In anderen war der Druck der Regendusche schwach, sodass Duschen länger dauerte und weniger angenehm war. Bei einem Aufenthalt brauchte die Dusche sehr lange, bis warmes Wasser kam. In einem Zimmerbereich gab es gar kein richtig heißes Wasser, und die Empfehlung lautete, das Wasser 15 bis 20 Minuten laufen zu lassen. Das war keine passende Lösung. Am Waschbecken war der Wasserdruck dagegen teilweise zu stark, sodass Wasser schnell auf Kleidung und Ablage spritzte.
Privatsphäre und Ausstattung im Bad
Das offene Badkonzept ist Geschmackssache. Allein stört es kaum, zu zweit oder mit Familie ist es deutlich schwieriger. Die Glasscheibe zum Bad ließ sich nicht abdunkeln, WC und Dusche waren zwar abgetrennt, aber nicht privat genug. Die Glastür der Toilette hielt Geräusche kaum zurück. Außerdem gab es in einigen Duschen kein richtiges Licht, was unpraktisch war. In einem Zimmer hatte die Badewanne einen Sprung, in einem anderen war der Einstieg über die Wanne umständlich. Handtücher waren meistens ausreichend vorhanden, aber einzelne Handtücher waren ausgefranst. Einmal wurden feuchte Handtücher nur gefaltet und zurückgelegt. Pflegeprodukte wie Seife, Shampoo, Bodylotion, Kosmetikbag, Föhn und Papiertücher waren oft vorhanden. Gleichzeitig fehlten in teureren Zimmern teilweise Hausschuhe, zusätzliche Kosmetikartikel oder eine ausreichende Menge Wasser und Gläser.
Steigenberger Klima, Heizung und Lärm
Temperatur im Zimmer
Die Temperaturregelung war einer der schwächeren Punkte im Steigenberger. Einige Zimmer waren zu kalt, andere zu warm. Der Regler zeigte keine genaue Temperatur an und war nicht gut erklärt. Dadurch war es schwierig, eine angenehme Einstellung zu finden. In einem Zimmer funktionierte die Heizfunktion der Klimaanlage nicht. In einem Ersatzzimmer ließ sich die Anlage ebenfalls kaum regeln. Ein anderes Zimmer war trotz Reklamation unerträglich warm. Wenn die Klimaanlage gut funktionierte, war der Aufenthalt sehr angenehm. Wenn sie nicht passte, wurde die Nacht deutlich schlechter. Fenster, die sich öffnen ließen, halfen sehr. In einem Zimmer mit zu öffnendem Fenster war die frische Nachtluft ein großer Pluspunkt.
Geräusche von außen und im Hotel
Das Hotel ist grundsätzlich ruhig. Die Lage abseits der direkten Innenstadt sorgt für weniger Trubel, und viele Zimmer sind angenehm leise. Zimmer zur Straße oder nahe am Eingang hatten aber hörbare Außengeräusche. Morgens und abends waren Stimmen von Gruppen vor dem Hotel zu hören, vermutlich Raucher oder Gäste am Eingang. Auch die Nähe zur Straße oder Autobahn war in einzelnen Zimmern wahrnehmbar. Flurgeräusche störten mich weniger, allerdings ist das Hotel groß. Wenn Reisegruppen im Haus sind, wird es an Aufzügen, Rezeption und Frühstücksbereich voller. Die Wartezeit am Aufzug war meistens noch okay, aber zu den Stoßzeiten spürbar.
Steigenberger Ausstattung und Hotelbereiche
Ausstattung im Zimmer
Die Zimmer hatten oft eine gute Ausstattung: Nespresso-Maschine, Wasserkocher, Tee, eine Flasche Wasser, Safe, Bügelbrett, Bügeleisen, Föhn, Spiegel, Kleiderbügel und beweglicher Fernseher. Für Geschäftsreisen sind Schreibtisch und Internet angenehm. Trotzdem wurde nicht immer konsequent nachgefüllt. In manchen Zimmern gab es nur eine Flasche Wasser, ein Glas und sehr wenig Papier. Teilweise gab es gar kein kostenloses Wasser. Die Minibar war leer, Getränke und Snacks mussten an der Rezeption gekauft werden. Der Fernseher reagierte in manchen Zimmern sehr langsam auf die Fernbedienung. Streaming über YouTube oder Netflix war nicht verfügbar. In einem Zimmer funktionierte der Föhn nicht, in einem anderen gab es Probleme mit dem Safe oder dem Wasserkocher. Solche Kleinigkeiten fallen bei einem Hotel dieser Klasse stärker auf.
Sauna, Spa und Fitness
Der Wellnessbereich ist schön gestaltet und hat zwei Saunen sowie ein Dampfbad. Einen Pool gibt es nicht. Nach einem langen Tag in München ist der Bereich angenehm, vor allem wenn man abends noch entspannen möchte. Die Sauna war an manchen Tagen bis 23:00 Uhr nutzbar, was für Städtetrips sehr praktisch ist. Schwächer ist die Zahl der Liegen. Es gibt nur wenige Plätze zum Ausruhen, und wenn mehrere Gäste gleichzeitig da sind, findet man nicht immer eine freie Liege. Die Öffnung ab 14:00 Uhr ist für Gäste, die morgens in die Sauna möchten, zu spät. Der Weg zum Spa war an einem kühlen Tag unangenehm kalt. Der Fitnessbereich ergänzt das Angebot, ist aber kein Hauptgrund für die Buchung.
Steigenberger Frühstück, Bar und Restaurant
Frühstückspreis und Auswahl
Das Frühstück im Steigenberger ist sehr groß und gehört zu den besten Argumenten für das Hotel. Der Preis lag bei meinem Aufenthalt bei 34 Euro pro Person. Dafür bekommt man eine große Auswahl: Brot, Brötchen, Gebäck, Müsli mit vielen Zutaten, Joghurt, Obst, Eier, warme Speisen, Wurst, Käse, Kaffee, Tee und Wasser. Die Omelett-Station mit Live Cooking war sehr gut. Auch vegane Optionen waren vorhanden. Die Qualität der Backwaren war hoch, und Tee von Ronnefeldt sowie Mineralwasser machten das Buffet hochwertiger. Wer das Frühstück im Zimmerpreis hat, startet hier sehr gut in den Tag. Bei mehreren Nächten wurde es allerdings etwas eintönig, weil sich vieles wiederholte. Für 34 Euro hätte die Käseauswahl noch stärker sein können.
Frühstücksraum und Service
Der Frühstücksraum ist angenehm, aber nicht immer groß genug für die Gästezahl. Einmal musste ich trotz bezahltem Frühstück etwa 15 Minuten auf einen Tisch warten. Das passt nicht zum Anspruch des Hotels. Der Service war gemischt. Einige Mitarbeiter waren sehr freundlich, schnell und aufmerksam. Andere wirkten weniger präsent, und Geschirr stapelte sich länger auf den Tischen. Kurz vor Ende der Frühstückszeit wurde recht zügig abgeräumt, was beim Essen unruhig wirkte. An manchen Tagen hätte ich mir gewünscht, dass Kaffee aktiv serviert und man klarer platziert wird. Trotzdem bleibt das Frühstück geschmacklich stark und ist bei einer Buchung mit Frühstück empfehlenswert.
Bar und Restaurant Valentinum
Die Bar und das Restaurant Valentinum sind ein Pluspunkt. Die Bierauswahl ist stark, die Cocktails waren gut, und auch vegetarische sowie vegane Optionen waren vorhanden. Das Personal an Bar und Restaurant war bei mehreren Aufenthalten herzlich und aufmerksam. Für einen Abend im Hotel ist der Bereich sehr angenehm. Das Essen war meist gut, aber preislich nicht immer ganz überzeugend. Ein Kamillentee für 16 Euro war für mich klar zu teuer. Auch die Lounge-Sitze sind für ein privates Getränk nett, für ein geschäftliches Abendessen aber nicht immer passend. Wer nach einem langen Tag nicht mehr in die Stadt fahren möchte, kann im Hotel trotzdem gut essen und trinken.
Steigenberger Parken
Tiefgarage und Kosten
Das Steigenberger hat eine Tiefgarage direkt unter dem Hotel. Sie ist leicht zu finden und bei Regen, Gepäck oder später Anreise praktisch. Der Preis lag bei meiner Nutzung bei 29 Euro pro Nacht. Teilweise wurde auch ein Betrag um 30 Euro genannt, deshalb sollte man den aktuellen Preis vorab prüfen. Für Elektroautos gibt es Lademöglichkeiten, was ein klarer Vorteil ist. Die Ein- und Ausfahrt ist aber für große Autos schwierig. Mit einem langen oder breiten Fahrzeug muss man sehr vorsichtig rangieren. Die Winkel sind eng, und die Gefahr für Felgen oder Lack ist größer als in einer großzügigen Hotelgarage.
Parken in der Umgebung und bessere Alternative
Rund um das Hotel habe ich auch kostenlose Parkplätze an der Straße gefunden. Darauf sollte man sich aber nicht verlassen, weil freie Plätze nicht garantiert sind. Für einen reinen Städtetrip ist es oft besser, das Auto stehen zu lassen und U-Bahn oder Tram zu nutzen. Die Anbindung ist gut genug, und Parken in der Innenstadt ist deutlich stressiger. Wer mit dem Auto anreist, zum BMW Museum, zur Allianz Arena oder weiter Richtung Österreich fährt, profitiert von der Lage. Für Marienplatz und Innenstadt ist der öffentliche Verkehr die bessere Wahl.
Steigenberger Service im Hotel
Rezeption
Die Rezeption war bei vielen Aufenthalten freundlich, aber nicht immer gleich stark. Es gab sehr gute Momente, in denen ein Mitarbeiter sofort geholfen, ein Zimmerproblem geklärt oder einen Zimmerwechsel angeboten hat. Bei kurzfristiger Anreise wurde ich ebenfalls gut unterstützt. Solche Situationen machen den Aufenthalt angenehm. Es gab aber auch schwächere Momente: wenig Erklärung beim Check-in, wiederholte Hinweise auf die 15:00-Uhr-Regel ohne echte Alternative, und bei Beschwerden manchmal nur eine kurze Entschuldigung. Einige Mitarbeiter kommunizierten lieber auf Englisch als auf Deutsch. In München kann das für manche Gäste irritierend sein.
Frühstück, Bar und Housekeeping
Der Service im Frühstücksbereich und an der Bar war oft gut. Einzelne Mitarbeiter waren sehr aufmerksam und schnell, besonders an der Bar blieb der Service positiv in Erinnerung. Im Frühstücksraum gab es aber auch Tage mit langsamer Tischreinigung oder zu hastigem Abräumen. Das Housekeeping war der größte Schwankungsbereich. Gute Reinigungen waren gründlich und ordentlich. Schwächere Reinigungen zeigten sich durch nicht gemachte Betten, nicht geleerte Mülleimer, feuchte zurückgelegte Handtücher oder unvollständig aufgefülltes Kaffeezubehör. Bei Reklamationen wurde teilweise schnell reagiert, aber die Qualität sollte von Anfang an verlässlicher sein.
Steigenberger Vorteile und Nachteile
Was mir gefallen hat
Mir gefallen am Steigenberger die großen Zimmer, die bequemen Betten, das moderne Design, das sehr gute Frühstück, die Bar, die ruhige Umgebung und die gute Anbindung. Für Geschäftsreisen ist das Hotel besonders praktisch, weil man gut arbeiten, parken und abends im Haus essen kann. Für Paare und Familien passt es ebenfalls, wenn man ein ausreichend großes Zimmer wählt und das offene Badkonzept akzeptiert. Die Sauna ist nach Sightseeing angenehm, und die Nähe zur U6 macht die Lage besser, als sie auf den ersten Blick wirkt.
Was mich gestört hat
Gestört haben mich die unklare Klimaanlage, schwankende Reinigung, einzelne technische Defekte, der teure Parkplatz, die nicht immer passende Badlösung und die teils hohen Zusatzkosten. Das Frühstück ist gut, aber mit 34 Euro teuer. Die Tiefgarage ist praktisch, aber mit 29 Euro pro Nacht nicht günstig und für große Autos eng. In einigen Zimmern fehlten einfache Dinge wie ausreichend Wasser, Gläser oder Hausschuhe. Auch die Kommunikation an der Rezeption war nicht immer auf dem Niveau, das ich bei dieser Hotelkategorie erwarte.
Steigenberger Lage und Umgebung
Schwabing, Münchner Tor und Innenstadt
Das Steigenberger liegt in Schwabing in der Nähe vom Münchner Tor. Zur U6-Station Nordfriedhof läuft man ungefähr 5 bis 7 Minuten, die Tramhaltestelle Am Münchner Tor ist ebenfalls schnell erreichbar. Mit der U6 kommt man zügig Richtung Innenstadt, der Marienplatz ist in etwa 15 bis 20 Minuten erreichbar. Zur Münchner Freiheit kann man rund 20 Minuten laufen, und auch der Englische Garten eignet sich gut für einen Spaziergang vom Hotel aus. Das BMW Museum, die Allianz Arena und Ziele im Münchner Norden sind mit Auto oder Bahn gut machbar. Zum Flughafen funktioniert der Lufthansa-Bus gut, die Fahrt dauerte bei mir etwa 30 Minuten. In der Umgebung gibt es Cafés, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten für Kleinigkeiten. Wer ein Hotel direkt im Altstadtzentrum sucht, sollte anders buchen. Wer ein ruhiges Münchner Hotel mit großen Zimmern, Frühstück, Parkmöglichkeit und guter U-Bahn-Anbindung möchte, ist im Steigenberger gut aufgehoben.
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