Bewertungsüberblick
Bewertung nach mehreren Besuchen
Ca Go ist ein vietnamesisches Fusion-Restaurant nahe der Schwanthalerhöhe in München, das mich nach mehreren Besuchen vor allem mit schön angerichteten Gerichten, frischen Zutaten, schnellem Service und einem stilvollen Ambiente überzeugt hat. Die Preise sind nicht niedrig, aber bei vielen Gerichten durch Qualität, Präsentation und Service nachvollziehbar. Trotzdem gab es auch Schwächen. Parken ist schwierig, die Tische stehen teilweise eng, und bei voller Besetzung wird es im Innenraum laut. Einige Gerichte waren bei meinen Besuchen etwas zu salzig, und bei einzelnen Suppengerichten fehlte mir Tiefe im Geschmack. Insgesamt bleibt Ca Go für mich aber ein empfehlenswertes Restaurant für moderne vietnamesische Küche, besonders für ein Dinner mit Freunden, ein Date oder einen Geburtstag.
Wartezeit Kosten Zahlung
Wartezeit und Reservierung
Mit Reservierung bekam ich meistens schnell einen Platz. Ohne Reservierung klappte es manchmal ebenfalls, besonders außerhalb der Hauptzeiten. An gut besuchten Abenden musste ich jedoch etwa 10 bis 20 Minuten warten. Bei starker Nachfrage wurde ein Tisch auch mit zeitlicher Begrenzung angeboten. Wer entspannt essen möchte, sollte vorher reservieren. Für Wochenende und Abendessen empfehle ich eine Reservierung besonders.
Kosten pro Person
Die Kosten lagen meistens zwischen 20 und 40 Euro pro Person. Mit Vorspeise und Hauptgericht bleibt man oft im Bereich von 20 bis 30 Euro. Mit Cocktails, Wein oder Dessert steigt der Betrag schnell auf 40 Euro und mehr. Bei einem größeren Abendessen mit mehreren Gängen kann man auch 50 Euro pro Person oder mehr ausgeben. Für München ist das Preisniveau verständlich, aber einzelne Portionen wirkten im Verhältnis zum Preis etwas knapp.
Zahlung
Kartenzahlung war möglich und praktisch. Für kleinere Rechnungen ist etwas Bargeld trotzdem sinnvoll. Beim Bezahlen am Kartengerät fühlte sich die Trinkgeldauswahl einmal etwas unangenehm an. Deshalb wähle ich dort die gewünschte Option bewusst und ohne Druck.
Parken Sitzplätze Ambiente
Parken
Parken ist einer der klaren Nachteile. Eigene Parkplätze sollte man nicht erwarten. In der Umgebung gibt es Straßenparkplätze und kostenpflichtige Parkmöglichkeiten, aber direkt in der Nähe einen freien Platz zu finden, war schwierig. Wer mit dem Auto kommt, sollte zusätzliche Zeit einplanen. Mit der U-Bahn oder zu Fuß ist der Besuch deutlich angenehmer.
Ambiente im Restaurant
Das Restaurant ist nicht groß, aber modern und liebevoll eingerichtet. Warmes Licht, asiatische Details und goldene Winkekatzen geben dem Raum einen besonderen Charakter. Das Ambiente passt gut für ein Date, eine Geburtstagsrunde oder ein Essen mit Freunden. Auch der Außenbereich ist hübsch, wobei Plätze nahe der Straße weniger ruhig sind.
Sitzabstand und Lautstärke
Die Tische stehen teilweise eng. An ruhigen Tagen konnte ich mich gut unterhalten. An vollen Abenden wurde es deutlich lauter, und lange Gespräche waren anstrengender. Wer ein ruhigeres Essen möchte, sollte früher kommen oder eine weniger gefragte Uhrzeit wählen.
Essen im Detail
Vorspeisen
Die Vorspeisen gehören zu den besten Teilen des Besuchs. Die Platte God of Sharing eignet sich sehr gut zum Teilen und ist ein guter Start. Die Summer Rolls schmeckten frisch, leicht und kräuterbetont. Die gemischten Dumplings waren saftig, gut gefüllt und mit Sauce besonders gut. Gyoza und Edamame sind ebenfalls gute Optionen, wenn man vor dem Hauptgericht mehrere kleine Gerichte probieren möchte.
Frittierte Rollen und Garnelen
Die frittierten Frühlingsrollen waren knusprig und kräftig gefüllt. Sie schmeckten gut, auch wenn die Beilage auf dem Teller nicht jedes Mal viel beigetragen hat. Die Salty Butter Prawns hatten ein kräftiges Aroma und zartes Fleisch. Bei einer Portion war jedoch noch etwas Schale unter der Panade, was beim Essen störte. Die Black Tiger Prawns waren deutlich stärker und für Garnelenfans sehr empfehlenswert.
Pho und Suppengerichte
Pho Bo war meistens warm, klar und angenehm. Trotzdem war die Suppe nicht jedes Mal gleich überzeugend. Einmal fehlte dem Rinderfond Tiefe, und das Fleisch war etwas zu weit gegart. Tofu Pho war leicht und an kalten Tagen passend, aber mir fehlten etwas Süße und mehr Zwiebelaroma im Fond. Die klare Tofu-Suppe war mild und gut, wenn ich etwas Leichtes essen wollte.
Ramen Udon und Nudeln
Lee’s Ramen und Duck Ramen sind eher asiatische Fusion-Nudelgerichte als klassische japanische Ramen. An manchen Besuchen dominierten Sojasauce und Sesamöl zu stark. Mit dem Chiliöl am Tisch wurde der Geschmack besser. Udon mit Angus war kräftiger und sättigender. Das Fleisch war zart, die Sauce intensiv, und das Gericht passte gut zu einem größeren Abendessen.
Bun Bo und Pad Thai
Bun Bo war bei mehreren Besuchen eines meiner liebsten Gerichte. Das Fleisch hatte eine gute Zitronengrasnote, die Vermicelli waren leicht, und zusammen mit Gemüse und Sauce entstand ein frisches, sättigendes Gericht. Pad Thai schmeckte gut, war aber keine streng klassische Thai-Version. Bei einer Chicken-Variante war die Fleischmenge knapp. Deshalb empfehle ich beim ersten Besuch eher Bun Bo oder Claypot.
Claypot Wok und Reisgerichte
Tofu Claypot würde ich wieder bestellen. Der knusprige Reis, die Sauce, Tofu und Gemüse passten sehr gut zusammen. Einmal war das Gericht jedoch etwas zu salzig. Wok Tofu Teriyaki war solide, aber bei einem Besuch etwas schlicht, weil viel Tofu und Reis und wenig Gemüse auf dem Teller lagen. Wenn die Zutaten ausgewogener verteilt sind, ist es ein angenehmes vegetarisches Gericht.
Ente Rind Fisch
Ginger Duck und Grilled Duck waren aromatisch, kräftig und mit Reis sehr gut. Shaking Beef und Special Beef hatten eine intensive Würze und passten gut zum modernen Stil des Restaurants. Salmon Teri und gegrillter Lachs waren zart und mit guter Sauce serviert. Tuna Steak ist eine interessante Wahl, weil man es nicht in jedem asiatischen Restaurant findet. Fischliebhabern empfehle ich Lachs oder Tuna Steak.
Desserts
Die Desserts lohnen sich sehr. Mango Sticky Rice war süß, weich und aromatisch. Besonders der Pandan-Klebreis machte das Dessert spannender als eine einfache Variante. Che Chuoi war cremig, mild und ein guter Abschluss nach kräftigen Hauptgerichten. Mango Mochi, Ingwer-Sorbet und Dessertplatten eignen sich gut zum Teilen. Wer noch Platz hat, sollte ein Dessert bestellen.
Getränke und Cocktails
Die Getränke waren ebenfalls stark. Espresso Caramel Martini war mein Favorit, weil er kräftig, süß und als Abschluss sehr passend war. Yuzu Spritz war frisch, und das hausgemachte Strawberry Basil Getränk verband Frucht und Kräuteraroma gut. Die Cocktails sahen schön aus und schmeckten gut. An kalten Tagen empfehle ich nach dem Essen auch Tee.
Service und Toilette
Service
Der Service war bei meinen Besuchen sehr freundlich, schnell und aufmerksam. Das Tisch-Button-System zum Rufen des Services oder zum Bezahlen ist praktisch. Teller wurden schnell abgeräumt, Fragen zu Gerichten wurden gut beantwortet, und Sonderwünsche wurden freundlich aufgenommen. Bei Geburtstagen oder Wartezeiten gab es kleine Aufmerksamkeiten wie Dessert, Prosecco oder eine schöne Geste am Tisch.
Toilette
Die Toilette war während des Essens gut nutzbar. Das Restaurant ist nicht groß, deshalb sind die Wege kurz. Bei voller Besetzung ist das Vorbeigehen zwischen den Tischen etwas eng, aber insgesamt blieb die Nutzung unkompliziert.
Vorteile und Nachteile
Vorteile
Die größten Vorteile sind Präsentation, Frische, Vorspeisen, Desserts, Cocktails und Service. Ca Go eignet sich gut zum Teilen mehrerer Gerichte und für ein Abendessen, das etwas besonderer wirken soll. Vegetarische Auswahl ist vorhanden, und viele Gerichte lassen sich gut in einer Gruppe bestellen. Das Personal sorgt dafür, dass der Besuch angenehm bleibt.
Nachteile
Die Nachteile sind Parken, enge Sitzplätze, Lautstärke und das höhere Preisniveau. Einige Gerichte waren zu salzig, und bei manchen Suppen fehlte mir Tiefe. Ein Tofu-Wok war bei einem Besuch zu schlicht, und einzelne Portionen wirkten für den Preis klein. Auch die Trinkgeldsituation am Kartengerät war einmal unangenehm.
Zufriedenheit und Wiederbesuch
Gesamtzufriedenheit
Meine Zufriedenheit ist insgesamt hoch. Ca Go ist nicht bei jedem Gericht perfekt, aber das Gesamtpaket aus Essen, Service, Ambiente und Präsentation ist stark. Besonders Dumplings, Summer Rolls, Bun Bo, Tofu Claypot, Entengerichte, Mango Sticky Rice und Cocktails würde ich wieder bestellen.
Empfehlung
Ich empfehle Ca Go allen, die in München moderne vietnamesische Küche in schönem Ambiente suchen. Für ein Date, einen Geburtstag, ein Essen mit Freunden oder ein entspanntes Dinner zu zweit passt das Restaurant sehr gut. Wer ruhiger essen möchte, sollte reservieren und die vollsten Abendzeiten meiden.
Wiederbesuchsabsicht
Ich werde Ca Go wieder besuchen. Beim nächsten Mal würde ich Vorspeisen zum Teilen, Bun Bo oder Tofu Claypot, Espresso Caramel Martini und Mango Sticky Rice bestellen. Wer zum ersten Mal kommt, sollte eher diese Gerichte wählen als nur Pho, weil die Suppen bei meinen Besuchen nicht immer gleich stark waren. Preise, Wartezeiten und Abläufe können je nach Besuchszeit variieren.
Lagebeschreibung
Vom Forum Schwanthalerhöhe aus
Ca Go liegt gut erreichbar im Bereich Schwanthalerhöhe. Vom Forum Schwanthalerhöhe geht man in Richtung der ruhigeren Westend-Seitenstraßen. Rund um das Einkaufszentrum gibt es mehrere Cafés und Restaurants, deshalb lässt sich der Besuch gut mit einem Treffen in der Gegend verbinden.
Von U-Bahn Schwanthalerhöhe und Deutsches Museum Verkehrszentrum aus
Von der U-Bahn-Station Schwanthalerhöhe erreicht man Ca Go bequem zu Fuß. Auch vom Deutschen Museum Verkehrszentrum ist das Restaurant gut erreichbar. Wer von der Theresienwiese kommt, kann den Besuch ebenfalls gut in einen Westend-Aufenthalt einbauen.
Essensfotos





































































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