Torbräu Aufenthalt kurz zusammengefasst

Ich habe Mitte Januar 2026, Ende März 2026 und Anfang Mai 2026 im Torbräu übernachtet. Das Hotel liegt direkt am Isartor und eignet sich sehr gut für einen Aufenthalt in der Münchner Altstadt. Marienplatz, Viktualienmarkt, Hofbräuhaus und Deutsches Museum sind zu Fuß erreichbar, während der S-Bahnhof Isartor eine bequeme Verbindung zum Flughafen bietet. Die Qualität der Zimmer unterschied sich deutlich. Die Junior Suite und renovierte Superior-Zimmer waren geräumig und komfortabel, während einige Standard-Doppelzimmer und Einzelzimmer klein und sichtbar älter waren. Die Sauberkeit war meistens gut, allerdings gab es in einem Zimmer einen langsam ablaufenden Duschboden und in einem anderen stark schwankende Wassertemperaturen. Das Frühstück bot Brot, Käse, Schinken, Eier, Wurst, Obst, Joghurt und warme Speisen. Das Frühstückspersonal war besonders aufmerksam. Die meisten Mitarbeiter an der Rezeption waren freundlich, einzelne Situationen bei einer Taxi-Anfrage und einer Wegbeschreibung waren jedoch enttäuschend. Das Doppelzimmer für 295 Euro pro Nacht war wegen seiner Größe nicht günstig, und das Zimmer für 650 Euro bot ein schwaches Preis-Leistungs-Verhältnis. Wegen der Lage würde ich wieder buchen, dann aber ein renoviertes Superior-Zimmer oder eine Junior Suite wählen.

Torbräu Reisezeit·Preise·Bezahlung

Doppelzimmer im Januar 2026

Mitte Januar 2026 kostete ein Doppelzimmer mit Frühstück 295 Euro pro Nacht. Ich reservierte online und bezahlte beim Check-out mit Kreditkarte. Das Zimmer war sauber und nachts ruhig, für zwei Personen mit großen Koffern aber knapp bemessen. Sobald ein Koffer geöffnet war, blieb zwischen Bett, Schreibtisch und Wand wenig Platz. Frühstück und die reguläre Minibar waren im Preis enthalten, trotzdem war das Zimmer gemessen an seiner Größe nicht günstig.

Junior Suite im März 2026

Ende März 2026 übernachtete ich zwei Nächte in einer Junior Suite und bezahlte insgesamt 750 Euro mit Karte. Die Suite kostete pro Nacht ungefähr 80 Euro mehr als das Standardzimmer, bot dafür aber einen getrennten Sitzbereich, ein größeres Bad und ausreichend Platz für zwei geöffnete Koffer. Für mehrere Nächte oder viel Gepäck würde ich die Junior Suite dem kleinsten Doppelzimmer vorziehen.

Teures Zimmer im Mai 2026

Anfang Mai 2026 kostete das Zimmer 650 Euro für eine Nacht. Der gesamte Betrag wurde bei der Buchung per Kreditkarte vorausbezahlt, und der Tarif war nicht kostenlos stornierbar. Das Zimmer entsprach dem Preis nicht. Die Dusche war sehr eng, der Abfluss langsam und in den Badezimmerecken waren Rückstände zu sehen. Teppich und einzelne Möbel waren sichtbar älter. Bei einem solchen Preis sollte man vor der Buchung ausdrücklich nach einem renovierten Zimmer fragen.

Minibar und Zusatzkosten

Wasser, Mineralwasser, Saft, Bier und kleine Snacks aus der regulären Minibar waren im Zimmerpreis enthalten. Auch Nespresso-Kapseln und Tee waren kostenlos. Nach der Zimmerreinigung wurde die Minibar teilweise wieder aufgefüllt. Zusätzliches Wasser war jedoch nicht immer kostenlos. Für den hoteleigenen Parkplatz wurden beim Check-out 28 Euro pro Tag berechnet.

Torbräu Check-in und Check-out

Ankunft und Passkontrolle

Beim Check-in wurden Reisepass und Reservierungsname kontrolliert. An ruhigen Tagen dauerte der Vorgang ungefähr fünf Minuten. Während eines stärker gebuchten Aufenthalts wartete ich etwa 15 Minuten, weil zwei Gruppen vor mir standen. Im Januar war das Zimmer bereits gegen 12 Uhr fertig, sodass ich nach einer langen Reise früh einchecken konnte.

Schlüssel und Gepäck

Einige Zimmer verwendeten einen klassischen Schlüssel statt einer Schlüsselkarte. Beim Verlassen des Hotels wurde der Schlüssel an der Rezeption abgegeben und bei der Rückkehr wieder abgeholt. Zwischen Rezeption und Aufzug liegen einige Stufen. Mitarbeiter halfen beim Tragen großer Koffer. Vor dem Check-in und nach dem Check-out konnte das Gepäck kostenlos im Hotel bleiben.

Abreise um 11 Uhr

Der reguläre Check-out war um 11 Uhr. Für eine zusätzliche Stunde wurde ein Aufpreis verlangt. Die Rezeption prüfte Zimmernummer, Parkplatz und weitere kostenpflichtige Leistungen, bevor die Karte belastet wurde. Unerwartete Gebühren gab es nicht. Nach dem Auschecken konnte ich das Gepäck weiterhin im Hotel lassen.

Torbräu Zimmerkategorien im Vergleich

Einzelzimmer

Das Einzelzimmer war für eine Nacht ausreichend, aber sehr klein. Das Bett stand dicht an der Wand, und ein großer Koffer blockierte schnell den Weg zum Schreibtisch oder zur Tür. Schrank, Kühlschrank, Kaffeemaschine und ein kleiner Arbeitsplatz waren vorhanden. Für eine längere Geschäftsreise würde ich ein Doppelzimmer zur Einzelnutzung buchen.

Standard-Doppelzimmer

Die Standard-Doppelzimmer waren sehr unterschiedlich. Ein renoviertes Zimmer hatte einen modernen Boden, hellere Möbel und ein neueres Bad. Ein anderes Zimmer hatte alten Teppich, farbige Fliesen und leicht rostige Metallteile. Die Doppelbetten bestanden meistens aus zwei Einzelmatratzen. In einigen Zimmern waren beide Matratzen in einem gemeinsamen Rahmen befestigt und konnten nicht getrennt werden.

Superior-Zimmer

Superior-Zimmer boten mehr Platz um das Bett und einen größeren Schreibtisch. Zwei Koffer konnten geöffnet bleiben, ohne den Weg zum Bad zu blockieren. Steckdosen befanden sich am Bett und am Schreibtisch, in älteren Zimmern war ihre Zahl allerdings begrenzt. Nicht jedes Superior-Zimmer war renoviert, deshalb lohnt sich eine entsprechende Anfrage bei der Reservierung.

Junior Suite und Suite

Die Junior Suite hatte einen getrennten Sitzbereich und ein deutlich größeres Bad. Eine Person konnte schlafen, während die andere im vorderen Bereich las oder Gepäck packte. Einige Suiten hatten zwei Waschbecken, Badewanne und eine große Dusche. Zimmer zur Straße boten teilweise einen Blick auf Kirchtürme, während Innenhofzimmer ruhiger waren, aber kaum Aussicht hatten.

Torbräu Sauberkeit·Betten·Raumtemperatur

Matratzen und Bettwäsche

In renovierten Zimmern und in der Junior Suite waren die Matratzen mittelfest und bequem. Die Bettwäsche war weich, sauber und frei von Flecken. Im Winter waren die Decken warm genug, im Frühjahr jedoch etwas zu dick. Ein dünneres Laken wurde auf Anfrage gebracht. In einem älteren Zimmer war die Matratze in der Mitte leicht abgesunken, und die niedrigen weichen Kissen verursachten Nackenbeschwerden. Zusätzliche Kissen waren erhältlich.

Reinigung und Geruch

Boden, Schreibtisch, Bett und Waschbecken waren bei den meisten Aufenthalten sauber. Das Housekeeping machte täglich die Betten, leerte den Abfall und ersetzte Tassen, Handtücher und Pflegeprodukte. Ein älteres Zimmer roch bei laufender Klimaanlage leicht muffig. Sichtbarer Schimmel war nicht vorhanden, der Filter hätte aber überprüft werden müssen. In einem anderen Zimmer waren kleine Flecken am Vorhang zu sehen.

Klimaanlage

Die Klimaanlage funktionierte in den meisten Zimmern gut. In renovierten Zimmern war sie relativ leise und kühlte schnell. Ein Superior-Zimmer blieb wärmer als erwartet, woraufhin die Rezeption einen Ventilator brachte. Ein älteres Gerät war nachts deutlich hörbar. Ohne Klimaanlage wurde das Zimmer schnell warm.

Heizung und Fenster

In einem Winterzimmer war die Heizung zu stark. Selbst nach dem Ausschalten blieben Schlafraum und Bad sehr warm, sodass ich das Fenster öffnen musste. In einem anderen Zimmer funktionierte der Temperaturregler zuverlässig. Einige Fenster konnten vollständig geöffnet werden. Bei geschlossenem Fenster wurde der Straßenlärm stark reduziert, und die Vorhänge verdunkelten das Zimmer gut.

Torbräu Schallschutz und Aufzug

Straße, Nachbarzimmer und Flur

Die Tal ist tagsüber belebt, bei geschlossenen Fenstern war der Verkehr jedoch kaum störend. Innenhofzimmer waren besonders ruhig. Der Schallschutz zwischen den Zimmern war weniger zuverlässig. Normale Gespräche aus dem Nachbarzimmer, Schritte von oben und Türen auf dem Flur waren teilweise deutlich hörbar. Nach einer besonders unruhigen Nacht wechselte die Rezeption mein Zimmer ohne lange Diskussion. Das neue Zimmer war größer und leiser.

Aufzug und Treppen

Der Aufzug war klein und langsam. Zwei Erwachsene mit Koffern füllten ihn bereits vollständig aus. Während der Frühstücks- und Abreisezeit musste ich mehrfach warten. Zwischen Rezeption und Aufzug befinden sich Stufen, und der Aufzug ist für einen Rollstuhl sehr eng. Gäste mit Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität sollten die Zugänglichkeit vor der Anreise klären.

Torbräu Badezimmer·Dusche·Ausstattung

Größe und Ablagefläche

Das Bad der Junior Suite war geräumig und hatte viel Ablagefläche. Je nach Zimmer gab es zwei Waschbecken, Badewanne und eine große Dusche. In einigen Standardzimmern war das Bad dagegen sehr eng. In der Duschkabine konnte man sich kaum drehen, und neben dem Waschbecken war nur wenig Platz für Pflegeprodukte.

Wasserdruck und Warmwasser

Renovierte Zimmer hatten kräftigen Wasserdruck und schnell verfügbares heißes Wasser. In einem älteren Zimmer war der Druck schwach, und die Temperatur wechselte ungefähr alle 30 Sekunden zwischen heiß und kalt. Bei einem weiteren Aufenthalt blieb das Wasser nur lauwarm. Beim Check-out meldete ich das Problem, erhielt aber keine Ermäßigung. In einem Zimmer lief das Wasser außerdem nur langsam ab und blieb nach dem Duschen auf dem Boden stehen.

Handtücher und Pflegeprodukte

Die Handtücher waren sauber, ausreichend dick und wurden täglich gewechselt. Shampoo, Duschgel und Seife wurden regelmäßig aufgefüllt. In der Junior Suite lagen Bademäntel und Hausschuhe bereit. Im Zimmer standen außerdem eine Nespresso-Maschine, Tee und die kostenlose Minibar zur Verfügung.

Torbräu Frühstück

Preis und Auswahl

Bei meinen gebuchten Tarifen war das Frühstück enthalten. Ohne inkludiertes Frühstück kostete es 25 Euro pro Person, warme Getränke eingeschlossen. Das Buffet bot Croissants, verschiedene Brote, Eier, Käse, Schinken, Wurst, Joghurt, Marmelade, Obst und warme Gerichte. Der Kaffee war kräftig, und Soja-Latte konnte bestellt werden.

Qualität und Nachfüllen

Brot und Käse waren frisch, Eier und Wurst blieben warm. Leere Platten wurden schnell ersetzt, sodass kaum Wartezeiten entstanden. An einigen Tagen war die Auswahl bei Obst und Müsli jedoch begrenzt. Für 25 Euro hätte das Angebot dann größer sein können. Bei anderen Aufenthalten war die Auswahl deutlich umfangreicher.

Sitzplätze und Service

Vor 8 Uhr waren viele Tische frei. Später wurde es am Buffet und im Sitzbereich voll. Das Frühstückspersonal merkte sich Getränkewünsche und brachte sie am nächsten Morgen ohne erneute Erklärung. Für Familien wurden Kinderstühle schnell bereitgestellt. Auch bei vollem Raum blieb der Service freundlich und aufmerksam.

Torbräu Personal

Rezeption

Die meisten Mitarbeiter an der Rezeption waren professionell und hilfsbereit. Sie unterstützten bei Zugverbindungen, Restaurantempfehlungen, zusätzlichen Kissen und einem Ventilator. Der frühe Check-in gegen 12 Uhr und der schnelle Zimmerwechsel nach einer lauten Nacht waren besonders hilfreich.

Enttäuschende Situationen

Während einer Parade bat ich um Hilfe bei der Suche nach einem Taxi, erhielt von einer Mitarbeiterin jedoch kaum Unterstützung. Eine telefonische Wegbeschreibung vom Isartor bestand hauptsächlich aus einer Himmelsrichtung und half einem ortsfremden Gast wenig. Ein Mitarbeiter reagierte außerdem erst spät, weil er auf sein Telefon schaute. Die Servicequalität hing deshalb teilweise von der jeweiligen Person ab.

Frühstücksteam und Housekeeping

Das Frühstücksteam arbeitete schnell und aufmerksam. Das Housekeeping machte täglich die Betten, reinigte den Boden und ersetzte Handtücher sowie Pflegeprodukte. Nach der Abreise half das Hotel außerdem beim Versand eines vergessenen Gegenstands ins Ausland. Die Bearbeitung dauerte etwas, war aber freundlich und zuverlässig.

Torbräu Parkplatz und Mobilität

Hoteleigener Parkplatz

Hinter dem Hotel befindet sich ein eigener Außenparkplatz. Die Gebühr betrug 28 Euro pro Tag. Ein Parkplatz direkt in der Münchner Altstadt ist praktisch, bei mehreren Nächten wird die Gebühr jedoch hoch. Die Zahl der Stellplätze ist begrenzt, deshalb sollte man vor der Anreise reservieren. Am einfachsten war es, das Gepäck vor dem Hotel auszuladen und das Fahrzeug anschließend zum Parkplatz zu bringen.

Auto oder öffentliche Verkehrsmittel

Die Anfahrt durch die Altstadt war wegen enger Straßen und Einbahnregelungen anstrengend. Für Tagesausflüge außerhalb Münchens kann ein Auto sinnvoll sein. Für eine reine Städtereise würde ich dagegen S-Bahn und Fußwege empfehlen. Isartor liegt direkt beim Hotel, und die meisten Sehenswürdigkeiten sind ohne Fahrzeug erreichbar.

Torbräu Vorteile·Nachteile·Gesamturteil

Vorteile

Der größte Vorteil ist die Lage. Marienplatz, Viktualienmarkt, Hofbräuhaus, Geschäfte und Restaurants liegen in Gehweite. Auch Sauberkeit, kostenlose Minibar und Frühstücksservice waren überzeugend. Renovierte Superior-Zimmer und Junior Suiten boten gute Betten, ausreichend Platz und angenehme Badezimmer.

Nachteile

Die Zimmer unterscheiden sich stark. Einige Bäder sind modern und groß, andere alt und extrem klein. Wasserdruck, Warmwasser, Klimaanlage und Schallschutz waren ebenfalls nicht in jedem Zimmer gleich gut. Der kleine Aufzug und die Stufen sind für Gäste mit eingeschränkter Mobilität problematisch. Das Doppelzimmer für 295 Euro war nicht günstig, und das Zimmer für 650 Euro bot ein besonders schwaches Preis-Leistungs-Verhältnis.

Erneuter Aufenthalt

Wegen der zentralen Lage würde ich wieder im Torbräu übernachten. Das kleinste Einzelzimmer und die günstigste Doppelzimmerkategorie würde ich jedoch nicht erneut wählen. Für einen weiteren Aufenthalt empfehle ich ein renoviertes Superior-Zimmer oder eine Junior Suite. Ein ruhiges Zimmer, ein modernisiertes Bad und zuverlässiges Warmwasser sollten bereits bei der Reservierung angefragt werden.

Torbräu Lage und Umgebung

Vom Isartor zum Hotel

Nach dem Verlassen des S-Bahnhofs Isartor geht man in Richtung Isartor und Tal. Vom Stadttor sind es ungefähr zwei Minuten zu Fuß bis zum Torbräu. Der kürzeste Ausgang hat Treppen. Mit großen Koffern empfiehlt sich der Ausgang mit Aufzug, von dort dauert der Fußweg etwa sieben Minuten. Früh am Morgen funktionieren die Rolltreppen nicht immer.

Marienplatz und Altstadt

Über die Tal erreicht man Marienplatz und Neues Rathaus in ungefähr fünf bis zehn Minuten. Entlang des Weges liegen Cafés, Restaurants und Geschäfte. Viktualienmarkt und Hofbräuhaus sind ebenfalls bequem zu Fuß erreichbar. Nach einem Abendessen oder Bier kann man ohne Taxi zum Hotel zurücklaufen.

Deutsches Museum und Flughafen

Das Deutsche Museum liegt ungefähr zehn Gehminuten in Richtung Isar entfernt. Vom Flughafen München fährt die S-Bahn bis Isartor. Die kurze Entfernung zwischen Bahnhof und Hotel ist bei früher Abreise oder später Ankunft besonders praktisch.

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Hotelfotos

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Adresse: Torbräu, 41, Tal, Graggenauerviertel, Altstadt-Lehel, München, Bayern, 80331, Deutschland
Nahe Orientierungspunkte: Valentin-Karlstadt-Musäum, WOW Museum, Bier- und Oktoberfestmuseum, Reste der Stadtmauer, Torbräu, Grundschule an der Herrnstraße
Bewertung: 4.6 / 5 😊
Öffnungstage: Jeden Tag
Check-in: 3:00 PM
Check-out: 11:00 AM
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