Premier Inn München Kurzfazit

Das Premier Inn in München punktet vor allem mit seiner Lage zwischen Sendlinger Tor und Karlsplatz(Stachus). Die Altstadt, der Marienplatz, der Hauptbahnhof, Einkaufsstraßen, U-Bahn, S-Bahn und Tram sind schnell erreichbar. Als Stadthotel für einen kurzen München-Aufenthalt ist es praktisch, aber nicht ohne Schwächen. Die Betten waren oft bequem, manche Bäder waren angenehm groß, und die Lobby mit Bar und Self-Service-Markt war nützlich. Gleichzeitig gab es deutliche Unterschiede zwischen den Zimmern: Flecken im Teppich, Staub, Haare, Schimmel im Bad, Wasser auf dem Badezimmerboden nach dem Duschen, Probleme mit Heizung oder Klimaanlage und ausbleibende Zimmerreinigung. Das Frühstück kostete je nach Buchung 17,90 Euro bis 19,90 Euro pro Person und war solide, aber nicht besonders. Die Tiefgarage kostete 30 bis 31 Euro pro Nacht. Während des Oktoberfests habe ich für 3 Nächte 1.233 US-Dollar bezahlt. Für mich ist das Premier Inn eine gute Wahl, wenn Lage und Preis passen, aber nur mit genauer Zimmerkontrolle nach dem Check-in.

Premier Inn Check-in, Check-out und Bezahlung

Ankunft und Zimmervergabe

Der Check-in lief oft schnell. Auch bei größerer Anreise wurden die Buchungen zügig geprüft, die Zimmerkarten ausgestellt und die wichtigsten Informationen erklärt. Die reguläre Check-in-Zeit war 15 Uhr. Wenn das Zimmer früher verfügbar war, wurden 20 Euro für Early Check-in berechnet. Die Rezeption war an guten Tagen freundlich, hilfsbereit und gut erreichbar. Es gab aber auch eine sehr ärgerliche Situation: Durch einen Fehler bei der Zimmernummer hätte ich fast ein bereits belegtes Zimmer betreten. Seitdem kontrolliere ich in diesem Hotel die Zimmerkarte und die Zimmernummer direkt nach der Ausgabe besonders genau.

Check-out und späte Abreise

Der normale Check-out bis 12 Uhr ist angenehm. Man kann am Morgen in Ruhe packen und muss nicht früh aus dem Zimmer. Für einen Late Check-out bis 16 Uhr wurden 20 Euro berechnet. Beim Check-out wurden Zusatzkosten wie Frühstück, Parken oder Early Check-in nachvollziehbar aufgeführt. Nicht gut war der Umgang der Zimmerreinigung vor der Abreise. Vor der Check-out-Zeit wurde die Tür geöffnet, obwohl ich noch im Zimmer war. Einmal passierte das ohne richtiges Klopfen, ein anderes Mal wurde direkt nach kurzem Klopfen geöffnet. Wer im Zimmer ist, sollte den zusätzlichen Türverschluss nutzen.

Zahlung, Beleg und Stornierung

Bezahlt habe ich je nach Buchung online oder vor Ort. Kartenzahlung funktionierte meistens, aber kontaktloses Bezahlen machte einmal Probleme. Mit eingesteckter Karte ging es dann. Bei Barzahlung gab es Schwierigkeiten mit Wechselgeld und Zahlungsbestätigung. Deshalb empfehle ich, sofort nach der Zahlung einen Beleg mitzunehmen. Bei nicht kostenlos stornierbaren Buchungen ist Vorsicht nötig. Eine Stornierung konnte mit 90 Prozent Gebühr verbunden sein. Wer seine Reise noch ändern könnte, sollte nicht nur auf den günstigsten Preis schauen, sondern die Stornobedingungen vor der Buchung genau prüfen.

Premier Inn Zimmerbewertung nach Zimmertyp

Standard-Doppelzimmer

Das Standard-Doppelzimmer war schlicht und funktional. Für ein bis zwei Nächte in München reicht die Größe aus, aber mit zwei großen Koffern wird es eng. Es gab ein Bett, einen kleinen Arbeitsbereich, TV, Wasserkocher, Tassen sowie Tee und Kaffee. Das Bett war in vielen Zimmern bequem. Die Bettdecke war warm und weich, und es gab weiche sowie festere Kissen. Die Kissen waren mir teils etwas zu niedrig. Ein großes Doppelbett mit nur einer großen Decke ist für zwei Personen nicht ideal, wenn beide unterschiedlich schlafen.

Premier Plus Zimmer

Das Premier Plus Zimmer war nicht immer ein klarer Mehrwert. Es gab Aufenthalte, bei denen das Bett sehr bequem war und das Zimmer angenehm warm blieb. Es gab aber auch Zimmer, die kaum besser wirkten als ein normales Zimmer. Die Premier Plus Zimmer lagen teils zur lauten Straßenseite. Bei geschlossenem Fenster war das noch machbar, bei offenem Fenster nicht. Ein großer Kleiderschrank, Safe oder Kühlschrank fehlte auch hier. Wenn der Aufpreis klein ist, kann man das Zimmer buchen. Wenn Ruhe wichtiger ist, würde ich eher ein Zimmer zum Innenhof anfragen.

Familienzimmer und Vierbettzimmer

Ein Familienzimmer für drei Personen funktionierte deutlich besser. Das Zimmer war warm, sauber und die Betten waren bequem. Das Vierbettzimmer war dagegen enttäuschend. Zwischen Einzelbett und Doppelbett lag eine schmale, dünne Matratze auf einem Metallgestell. Sie war ungefähr 75 cm breit und maximal 180 cm lang. Für ein Kind mag es gerade noch gehen, als vollwertiger Schlafplatz ist es nicht komfortabel. Für Familien mit mehr als einem Kind empfehle ich eher zwei nahe beieinanderliegende Zimmer.

Premier Inn Sauberkeit und Ausstattung im Zimmer

Bettwäsche, Teppich und Wände

Die Sauberkeit war nicht konstant. Es gab sehr saubere Zimmer, aber auch Zimmer mit Staub, Haaren, Krümeln und sichtbaren Flecken. Der Teppichboden ist einer der größten Schwachpunkte. In manchen Zimmern waren deutliche Flecken zu sehen, und in den Fluren roch es muffig. An den Wänden gab es Schleifspuren und Flecken, Fenster waren teilweise trüb oder mit Fingerabdrücken versehen. Einmal waren Handtücher fleckig, einmal war Bettwäsche eingerissen. Nach dem Betreten des Zimmers prüfe ich hier zuerst Bett, Bad und Handtücher.

Ausstattung im Zimmer

Die Ausstattung ist einfach. Wasserkocher, Tassen, TV, Föhn und einfache Pflegeprodukte waren vorhanden. Eine Flasche Wasser, Minibar, Kühlschrank, Safe, Telefon, Bügeleisen, Kosmetiktücher und Waschlappen gab es nicht. Auch ein richtiger Schrank fehlte. Es gab nur eine kleine Ablage und wenige Kleiderbügel. Für einen Kurztrip reicht das, für mehrere Nächte lebt man schnell aus dem Koffer. Der Föhn war in manchen Zimmern schwach oder wurde sehr heiß. Ein Wasserkocher funktionierte einmal nicht richtig und wurde trotz mehrfacher Nachfrage nicht repariert.

Zimmerreinigung

Die Zimmerreinigung erfolgt nicht automatisch täglich, sondern nur auf Wunsch. Das ist in Ordnung, wenn es klar erklärt wird und dann auch klappt. Genau das war aber nicht immer der Fall. Trotz Bitte wurde ein Zimmer nicht gereinigt, und frische Handtücher kamen nicht immer. Dann bleibt nur der Gang zur Rezeption. Umgekehrt gab es auch Situationen, in denen Personal das Zimmer betrat, obwohl keine Reinigung gewünscht war. Wertgegenstände und kleine Elektronik sollten deshalb nicht offen im Zimmer liegen.

Premier Inn Bad und Dusche

Dusche, Waschbecken und warmes Wasser

Einige Bäder waren angenehm groß und modern. In guten Zimmern war die Dusche stark, der Duschkopf hoch genug und warmes Wasser zuverlässig verfügbar. Es gab aber auch Zimmer mit schwachem Wasserdruck und schwer einstellbarer Temperatur. Das Waschbecken lief einmal schlecht ab, sodass sich Wasser sammelte. Wer ein Problem merkt, sollte es am ersten Tag melden und nicht bis zur Abreise warten.

Wasser auf dem Boden und Schimmel

Das häufigste Badproblem war die Dusche. Die Duschtür war nicht immer dicht, sodass nach dem Duschen Wasser auf dem Badezimmerboden stand. In manchen Zimmern musste der Boden jeden Morgen mit Handtüchern trocken gemacht werden. Dazu kamen unschöne Fugen, defekte Duscharmaturen, vergammelte Ecken und Schimmel an der Decke oder zwischen den Fliesen. Auch eine vergilbte Klobrille und Haare vom vorherigen Gast sind Dinge, die in einem Hotelzimmer nicht passieren sollten.

Premier Inn Lärm, Klima und Fenster

Straßenseite und Tram

Die Lage an der Sonnenstraße bringt Lärm mit sich. Zimmer zur Straße bekommen Tram- und Verkehrslärm ab. Bei geschlossenem Fenster war die Schalldämmung oft gut, bei offenem Fenster war Schlaf kaum möglich. Am Wochenende kam zusätzlich Bass von einem Club oder einer Bar in der Nähe dazu. In einzelnen Nächten lief dieser Lärm bis in die frühen Morgenstunden. Wer leicht schläft, sollte Ohrstöpsel mitnehmen und ein Zimmer zum Innenhof anfragen.

Innenhof und Flurlärm

Zimmer nach hinten oder zum Innenhof waren deutlich ruhiger. In diesen Zimmern konnte ich auch bei geöffnetem Fenster schlafen. Trotzdem hört man manchmal Türen im Flur, besonders wenn Zimmer- oder Treppenhaustüren zufallen. Früh am Morgen waren auch Staubsaugergeräusche aus Nachbarzimmern zu hören. Die beste Zimmerlage macht hier einen großen Unterschied.

Heizung, Klimaanlage und Fenster

Die Klimaanlage war nicht immer zuverlässig. Sie lief nur, wenn die Zimmerkarte im Schalter steckte. Nach längerer Abwesenheit war das Zimmer deshalb warm. In anderen Zimmern kühlte die Anlage kaum. Im Winter dauerte es lange, bis die Heizung spürbar warm wurde, und einmal funktionierte sie bei Minusgraden nicht richtig. Einige Fenster ließen sich nicht öffnen oder nur kippen. Wer frische Luft braucht, sollte bei der Buchung oder spätestens beim Check-in nach einem passenden Zimmer fragen.

Premier Inn Frühstück, Bar und Self-Service-Markt

Frühstücksangebot und Preis

Das Frühstück im Premier Inn bietet die üblichen Basics: Brot, Brötchen, Brezeln, Croissants, Wurst, Käse, Müsli, Joghurt, Obst, Säfte, Kaffee aus dem Automaten und Eier. Für Kinder unter 16 Jahren war das Frühstück kostenlos, was für Familien ein Pluspunkt ist. Der Preis lag je nach Zeitpunkt bei 17,90 Euro bis 19,90 Euro pro Person.

Qualität und Atmosphäre

Das Frühstück macht satt, ist aber kein Highlight. Das Rührei war teils ein weicher, kompakter Block. Gekochte Eier waren die bessere Wahl. Obst kam teilweise aus der Dose, und die vegetarische Auswahl war begrenzt. Kaffee und Brot waren in Ordnung. Für den Preis esse ich lieber in einer Bäckerei oder einem Café in der Nähe. Die Atmosphäre im Frühstücksraum schwankte. Manchmal wurde Geschirr schnell abgeräumt, manchmal blieb es lange stehen. Einige Mitarbeiter wirkten morgens wenig gastfreundlich. Ein Staubsauger während des Frühstücks passt ebenfalls nicht zu einem entspannten Start in den Tag.

Lobby, Bar und Marktbereich

Die Lobby ist modern und angenehm. Der Self-Service-Markt mit Getränken und Snacks ist praktisch, besonders an Sonntagen, wenn viele Geschäfte in Deutschland geschlossen sind. Die Bar war an manchen Abenden nett, und ein Barkeeper gab gute Restauranttipps. Die Karte war aber klein, und nicht immer war alles verfügbar. Einmal wurde spät am Abend kein Wasser mehr verkauft, obwohl Gäste danach fragten. In so einem Moment merkt man, dass der Service nicht immer flexibel ist.

Premier Inn Personal und Service

Rezeption

Die Rezeption war oft freundlich und hilfsbereit. Gute Mitarbeiter machten den Check-in angenehm, halfen bei Zimmerfragen und gaben klare Tipps für Restaurants oder Verkehrsmittel. Es gab aber auch unmotivierte oder schlecht koordinierte Situationen. Manche Mitarbeiter sprachen überwiegend Englisch, was für internationale Gäste kein Problem ist, aber in München nicht jeder erwartet. Fragen über Buchungsportale wurden nicht immer beantwortet. Bei technischen Problemen wie defektem Wasserkocher oder Klimaanlage kam nicht immer eine Lösung.

Frühstücks- und Reinigungspersonal

Beim Frühstück gab es die größten Unterschiede im Service. Ein freundliches „Guten Morgen“ gab es nicht immer, und bei Rückfragen wurde teils kühl reagiert. Das Reinigungspersonal war ebenfalls ein heikler Punkt. Zimmer wurden trotz Bitte nicht gereinigt, andererseits wurde vor dem Check-out die Tür geöffnet, obwohl das Zimmer noch genutzt wurde. Kleine Gegenstände im Zimmer sollte man gut verstauen. Für ein Hotel in dieser Lage muss der Umgang mit Privatsphäre besser sein.

Premier Inn Parken und Preis-Leistung

Zimmerpreis und Nebenkosten

Das Hotel kann preislich attraktiv sein, aber die Nebenkosten summieren sich schnell. Während des Oktoberfests kosteten 3 Nächte 1.233 US-Dollar. Early Check-in kostete 20 Euro, Late Check-out bis 16 Uhr ebenfalls 20 Euro. Frühstück lag bei 17,90 Euro bis 19,90 Euro pro Person. Bei nicht kostenlos stornierbaren Buchungen kann eine 90-Prozent-Gebühr anfallen. Deshalb buche ich hier nur, wenn Preis, Reisezeit und Stornobedingungen klar passen.

Tiefgarage und Alternativen

Die hoteleigene Tiefgarage ist praktisch und direkt erreichbar. Sie war nicht eng und an manchen Tagen auch nicht überfüllt. Der Preis von 30 bis 31 Euro pro Nacht ist aber hoch. Eine Lademöglichkeit für E-Autos fehlte. In der Garage gab es Stellen, die gepflegter sein könnten. Wer nur München besichtigt, braucht hier eigentlich kein Auto. U-Bahn, S-Bahn und Tram sind so nah, dass öffentliche Verkehrsmittel meist die bessere Wahl sind. In der Nähe von Stachus gibt es außerdem weitere Parkmöglichkeiten, die man vorab vergleichen sollte.

Premier Inn Vorteile, Nachteile und erneute Buchung

Was gut war

Die Lage ist klar der größte Vorteil. Sendlinger Tor, Karlsplatz, Marienplatz, Hauptbahnhof, Altstadt und Einkaufsstraßen sind zu Fuß oder mit der Bahn schnell erreichbar. Gute Zimmer hatten bequeme Betten, solide Verdunkelung, ein ausreichend großes Bad und ruhige Nächte. Die Lobby, der Self-Service-Markt und die Sicherheitslösung mit Zimmerkarte im Aufzug waren ebenfalls positiv.

Was gestört hat

Gestört haben vor allem die wechselnde Sauberkeit, Teppichflecken, Schimmel im Bad, undichte Duschen, fehlende tägliche Reinigung, Lärm zur Straße, schwache Klimaanlage und uneinheitlicher Service. Das Frühstück ist für den Preis nur mittelmäßig. Für Familien mit vier Personen in einem Zimmer, lärmempfindliche Gäste oder Reisende mit hohen Ansprüchen an Reinigung und Service ist das Hotel nicht meine erste Empfehlung.

Ob ich wieder buchen würde

Ich würde das Premier Inn wieder buchen, wenn der Preis gut ist und ich ein ruhiges Zimmer nach hinten bekomme. Für einen kurzen Citytrip nach München ist es praktisch. Nach dem Check-in würde ich aber sofort Bad, Bettwäsche, Handtücher, Klimaanlage und Fenster prüfen. Bei Problemen sollte man direkt an der Rezeption um ein anderes Zimmer bitten.

Premier Inn Lage in München und Umgebung

Das Premier Inn liegt zwischen Sendlinger Tor und Karlsplatz(Stachus). Vom Sendlinger Tor erreicht man U-Bahn und Tram schnell, am Karlsplatz gibt es S-Bahn-Anschluss und direkten Zugang zur Fußgängerzone. Zum Hauptbahnhof läuft man etwa 10 bis 15 Minuten. Marienplatz, Viktualienmarkt, Altstadt, Restaurants, Cafés, Bars, Einkaufsmöglichkeiten und Weihnachtsmärkte sind ohne großen Aufwand erreichbar. Für Sightseeing in München ist die Lage sehr stark. Gleichzeitig ist die Umgebung an der Sonnenstraße nicht die schönste Ecke der Stadt. Abends gab es viel Verkehr, Tramgeräusche, Graffiti und Menschen auf den Gehwegen. Wer allein spät zurückkommt, sollte die gut beleuchteten Hauptwege über Sendlinger Tor, Karlsplatz oder den Hauptbahnhof nutzen. Für den Flughafen nimmt man am einfachsten die S-Bahn ab Karlsplatz oder Hauptbahnhof, auch der Lufthansa Airport Express ist vom Bahnhofsbereich aus gut erreichbar.

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Hotelfotos

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Adresse: Premier Inn München City (Zentrum), 25, Sonnenstraße, Hackenviertel, Altstadt-Lehel, München, Bayern, 80331, Deutschland
Nahe Orientierungspunkte: ISAR Klinikum, Evangelisches Bildungszentrum, Stachus-Passagen, Springende Pferde, Gockel, Hinkel und Gackeleia, AIDS
Bewertung: 4.2 / 5 😊
Öffnungstage: Jeden Tag
Check-in: 3:00 PM
Check-out: 12:00 PM
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