Zusammenfassung der Bewertung
Pension Margit ist eine preiswerte Unterkunft in München in der Nähe des Hauptbahnhofs und der Theresienwiese. Es ist kein modernes Luxushotel, sondern eine einfache Pension mit guter Lage, freundlichem Personal und ordentlichem Frühstück. Für eine kurze Städtereise, eine Übernachtung vor einer Zugfahrt oder einen Aufenthalt während des Oktoberfests passt das Hotel gut. Die Zimmer unterscheiden sich deutlich. Familienzimmer und Vierbettzimmer waren angenehm groß, teilweise mit Kühlschrank, Balkon oder kleiner Kochmöglichkeit. Einige Doppelzimmer und Zimmer im Erdgeschoss waren dagegen klein, heiß und bei geöffnetem Fenster laut. Die Betten waren meistens bequem, einzelne Matratzen waren aber durchgelegen. Das Frühstück kostete 10 Euro pro Person und bot Brot, Eier, Käse, Schinken, Obst, Joghurt, Saft, Kaffee und Würstchen. Der Frühstücksraum ist klein und wird schnell voll. Einen eigenen Hotelparkplatz gibt es nicht, deshalb ist die Anreise mit Bahn, Tram oder U-Bahn deutlich angenehmer.
Preis und Zahlung
Zimmerpreis
Für ein Doppelzimmer habe ich etwa 95 Euro pro Nacht bezahlt. Bei einer Übernachtung zu zweit lag der Preis ungefähr bei 100 Euro pro Nacht. Für ein Familienzimmer oder Vierbettzimmer wurden je nach Reisezeit etwa 200 Euro pro Nacht fällig. Für München in Hauptbahnhofnähe ist das ein günstiger Preis. Der Preis passt aber nur dann gut, wenn man ein sauberes und ruhiges Zimmer bekommt. In älteren Zimmern mit schwacher Ausstattung wirkt der Preis weniger überzeugend.
Frühstückspreis
Das Frühstück kostete 10 Euro pro Person. Für diesen Betrag war die Auswahl ordentlich. Es gab Brot, Brötchen, Schinken, Käse, gekochte Eier, Würstchen, Obst, Joghurt, Saft und Kaffee. Für ein einfaches Frühstück vor einem Stadtbummel war das ausreichend. Wer ein großes warmes Hotelfrühstück mit Rührei, Spiegelei und vielen warmen Speisen erwartet, wird hier nicht ganz zufrieden sein.
Zahlung
Die Buchung lief online, vor Ort wurden Name, Reservierung und Ausweis geprüft. Bezahlt habe ich mit Karte. Das Frühstück wurde beim Check-in zusätzlich bestätigt und berechnet. Einmal musste der Preis genauer geprüft werden, weil die Angabe aus der Reservierung und die Information vor Ort nicht sofort zusammenpassten. Deshalb empfehle ich, die gebuchte Rate und enthaltene Leistungen vor der Anreise griffbereit zu haben.
Check-in und Check-out
Check-in
Der Check-in war meistens unkompliziert. Die Mitarbeiter an der Rezeption prüften die Reservierung, erklärten den Zugang zum Zimmer und gaben Hinweise zum Frühstück. Auch mit einfachem Deutsch war die Verständigung gut möglich. An einem Tag musste ich etwa 15 Minuten warten, bis jemand an der Rezeption war. Bei später Anreise sollte man die Hinweise zum Self-Check-in vorher genau lesen.
Frühe und späte Anreise
Bei früher Ankunft konnte ich Gepäck abstellen und mich kurz umziehen, obwohl das Zimmer noch nicht komplett fertig war. Das war besonders praktisch nach einer Zugfahrt. Bei später Anreise funktionierte der Zugang mit klaren Anweisungen ebenfalls gut. Nachts ist die Rezeption allerdings nicht immer voll erreichbar. Bei einer späten Ankunft sollte man vorher alle Nachrichten des Hotels prüfen.
Check-out
Der Check-out war schnell erledigt. Der Schlüssel wurde abgegeben, zusätzliche Kosten wie Frühstück oder Getränke wurden kurz geprüft, und danach konnte ich direkt los. Für einen frühen Zug ist die Lage sehr praktisch, weil der Hauptbahnhof zu Fuß erreichbar ist. Zusätzliche Gebühren wurden klar genannt.
Zimmer nach Typ
Doppelzimmer
Das Doppelzimmer war je nach Lage sehr unterschiedlich. In einem größeren Zimmer blieb genug Platz für Gepäck und Bewegung. In einem kleineren Zimmer war nach dem Öffnen des Koffers kaum noch Platz. Das Bett war meistens bequem, aber eine Matratze war spürbar durchgelegen. Die Kissen waren eher niedrig und nicht immer gleichmäßig gefüllt.
Zweibettzimmer
Das Zweibettzimmer war für zwei Personen praktisch. In einem Zimmer stand ein Bett direkt an der Heizung. Dadurch wurde es nachts zu warm, obwohl die Heizung niedrig eingestellt war. Das Bett selbst war bequem, aber die Position direkt an der Heizung war ungünstig. Bei diesem Zimmer sollte man früh nach einer anderen Lösung fragen.
Familienzimmer und Vierbettzimmer
Die Familienzimmer und Vierbettzimmer sind ein großer Pluspunkt dieser Pension. Das Vierbettzimmer war geräumig, sauber und gut nutzbar. In manchen Zimmern gab es einen Kühlschrank und eine kleine Kochmöglichkeit. Für Familien oder kleine Gruppen ist das sehr praktisch. In einem Dreibettzimmer gab es zwei Einzelbetten und ein kleines Schlafsofa. Ein abgetrennter Eingangsbereich machte das Abstellen von Gepäck einfacher. Der Balkon war klein, aber trotzdem angenehm.
Zimmer im Erdgeschoss
Zimmer im Erdgeschoss würde ich nicht als erste Wahl nehmen. Bei geöffnetem Fenster kamen Straßengeräusche und Rauchgeruch ins Zimmer. An warmen Tagen war das besonders unangenehm, weil es keine Klimaanlage gab. Zur Straßenseite hört man Tram, Restaurants und Gäste auf der Straße deutlich. Ein Zimmer in einem höheren Stockwerk oder zum Innenhof ist die bessere Wahl.
Sauberkeit und Bettwäsche
Reinigung
Die Zimmer waren meistens sauber. Bettwäsche, Bad und Handtücher waren ordentlich vorbereitet. Bei einem Aufenthalt über zwei Nächte wurden Bettbezüge und Kissenbezüge erneuert. Trotzdem war die Sauberkeit nicht immer gleich gut. In einem Zimmer lagen Haare und Staub, und ältere Teppiche sowie abgenutzte Möbel machten keinen frischen Eindruck.
Bettwäsche und Matratze
Die Bettwäsche war schlicht, aber sauber. In guten Zimmern konnte ich sehr gut schlafen. Bei älteren Matratzen war der Komfort deutlich schwächer. Eine Matratze war zu weich und durchgelegen. Auch die Kissen waren nicht für jeden ideal. Wer empfindlich auf Matratzen und Kissen reagiert, sollte bei der Buchung nach einem Zimmer mit gutem Bett fragen.
Geruch im Zimmer
Die Zimmer zum Innenhof waren meist angenehm. In einigen älteren Zimmern gab es aber muffigen Geruch, Abflussgeruch oder Geruch aus der Lüftung im Bad. Beim Einschalten der Badlüftung kam einmal ein unangenehmer Geruch ins Zimmer. Bei empfindlicher Nase sollte man das Zimmer direkt nach dem Check-in prüfen.
Ausstattung im Zimmer
Kühlschrank und kleine Küche
Ein Kühlschrank im Zimmer war sehr praktisch. Wasser, Snacks und kleine Einkäufe konnten gut gelagert werden. In einigen Familienzimmern gab es sogar eine kleine Kochmöglichkeit im Schrank. Für einen kurzen Aufenthalt ist das mehr als genug.
Tisch, Licht und Steckdosen
Die Ausstattung ist einfach. Einige Zimmer hatten TV, kleinen Tisch und Kühlschrank. Die Möbel waren teilweise alt, aber nutzbar. Das Licht war eher gemütlich als hell. Für längeres Arbeiten am Laptop ist das Zimmer nicht ideal. Für Schlafen, Duschen und kurze Pausen reicht es aus.
Pflegeprodukte
Im Bad lagen einfache Pflegeprodukte bereit. Handtücher waren sauber und ausreichend vorhanden. Ein Wasserkocher und Gläser fehlten in manchen Zimmern. Wer abends Tee trinken möchte, sollte eigene Dinge mitbringen oder heißes Wasser im Frühstücksbereich holen.
Bad und Dusche
Badgröße
Die Badezimmer waren unterschiedlich. Renovierte Bäder waren sauber, hell und angenehm groß. Einige Zimmer hatten sogar ein großes Bad mit guter Dusche. In anderen Zimmern war das Bad klein, alt und ohne Fenster. Dort war die Lüftung nicht stark genug.
Wasserdruck und Warmwasser
In guten Zimmern war die Dusche stark und heiß. Das warme Wasser kam schnell und die Temperatur blieb stabil. In anderen Zimmern wurde der Wasserstrahl beim Duschen schwach. Am Morgen dauerte es teilweise, bis warmes Wasser kam. Für Gäste, die lange duschen, ist das ein klarer Nachteil.
Handtücher und Waschbecken
Die Handtücher waren sauber und wurden ordentlich bereitgelegt. Das Waschbecken war meist sauber. In älteren Bädern fiel Kalk am Duschkopf auf. Der Duschkopf sollte in manchen Zimmern gründlicher gereinigt werden.
Geräusche und Temperatur
Lärm von außen
Die Lage ist zentral, aber nicht immer ruhig. Zur Straße hört man Tram, Bremsgeräusche und Geräusche von Restaurants. Nachts kann es durch Gäste auf der Straße und in umliegenden Lokalen laut werden. Bei geschlossenem Fenster war es besser. Im Sommer ist das schwierig, weil es ohne Klimaanlage schnell warm wird.
Geräusche im Haus
Auch Geräusche aus dem Flur waren hörbar. Türen, Schritte und Gespräche kamen in älteren Zimmern deutlich durch. Wer sehr ruhig schlafen möchte, sollte ein Zimmer zum Innenhof und möglichst nicht im Erdgeschoss nehmen.
Heizung und Klimaanlage
Eine Klimaanlage gab es nicht. Im Sommer wurde das Zimmer heiß, und mit geöffnetem Fenster war es laut. Im Winter funktionierte die Heizung gut, teilweise sogar zu stark. Ein Bett direkt an der Heizung ist keine gute Wahl.
Frühstück
Auswahl
Das Frühstück für 10 Euro war für eine Pension gut. Brot, Brötchen, Wurst, Käse, Eier, Müsli, Marmelade, Nutella, Honig, Obst, Joghurt, Saft und Kaffee standen bereit. Für einen Start in den Tag war das vollkommen ausreichend. Kaffee gab es im Frühstücksbereich auch außerhalb der Frühstückszeit.
Schwächen
Das Frühstück war nicht jeden Tag gleich überzeugend. Manche Brötchen waren zäh und nicht richtig aufgebacken. Warme Eierspeisen fehlten. Der Kaffee war an einem Tag schwach. Bei mehreren Nächten wird die Auswahl schnell wiederholt.
Frühstücksraum
Der Frühstücksraum ist sehr klein. Die Tische stehen eng, und bei voller Belegung wird es ungemütlich. Wenn viele Gäste zur gleichen Zeit kommen, muss man warten oder in der Lobby sitzen. Ich empfehle, früh zum Frühstück zu gehen.
Personal und Service
Rezeption
Die Rezeption war meistens sehr freundlich. Hilfe bei Reservierung, Gepäck, Dokumentendruck und Wegbeschreibung wurde zuverlässig gegeben. Besonders positiv waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die geduldig erklärten und auch bei schlechtem Deutsch ruhig blieben. Namen wie Josefina, Albina und Tony blieben durch gute Betreuung in Erinnerung.
Frühstücksservice
Der Frühstücksservice war herzlich und aufmerksam. Speisen wurden nachgelegt, Kaffee wurde angeboten, und Fragen wurden schnell beantwortet. In einem kleinen Frühstücksraum macht freundliches Personal einen großen Unterschied.
Schwache Momente
Nicht jede Begegnung war gut. Einmal war die Erklärung an der Rezeption knapp und wenig hilfreich. Bei einer Preisfrage wurde nicht sofort klar geantwortet. Auch am Abend war der Service nicht immer so freundlich wie am Tag. Der Service hängt hier stark von der jeweiligen Person ab.
Parken
Kein eigener Parkplatz
Das Hotel hat keinen eigenen Parkplatz. Wer mit dem Auto anreist, muss öffentliche Parkplätze oder ein Parkhaus suchen. Parkplätze auf der Straße sind schwer zu finden, und an einigen Automaten braucht man Münzen.
Empfehlung zur Anreise
Für diese Lage ist öffentliche Anreise klar besser. Vom Hauptbahnhof, von der Tram und von der U-Bahn kommt man bequem zum Hotel. Mit großem Gepäck ist die Tram die einfachste Lösung. Mit dem Auto wird der Aufenthalt durch Parkplatzsuche und Gebühren unnötig anstrengend.
Vorteile
Lage
Die Lage ist der wichtigste Vorteil. Der Hauptbahnhof, die Tram und die Theresienwiese sind schnell erreichbar. Für Oktoberfest, Bahnreise und kurze München-Besuche ist die Pension sehr praktisch.
Preis-Leistung
Für München ist der Preis oft attraktiv. Besonders Familienzimmer und Vierbettzimmer bieten viel Platz für das Geld. Wer keinen Luxus erwartet, bekommt hier eine einfache und funktionale Unterkunft.
Hilfsbereites Personal
Viele Mitarbeiter waren freundlich, geduldig und hilfsbereit. Kleine Extras wie Kaffee, Croissants, Ausdrucke oder Gepäckhilfe machten den Aufenthalt angenehmer.
Nachteile
Alte Ausstattung
Einige Zimmer sind deutlich in die Jahre gekommen. Möbel, Türen, Teppiche, TV und Badteile brauchen Pflege oder Erneuerung. Wer moderne Zimmer erwartet, wird enttäuscht.
Lärm und Hitze
Straßenseitige Zimmer und Erdgeschosszimmer sind bei geöffnetem Fenster laut. Ohne Klimaanlage wird es im Sommer schnell warm. Für empfindliche Schläfer ist das ein wichtiger Punkt.
Frühstücksraum und WLAN
Der Frühstücksraum ist zu klein. Das WLAN war nicht zuverlässig genug. Für Arbeit am Laptop ist das Hotel deshalb nur bedingt geeignet.
Gesamtbewertung und Empfehlung
Gesamtbewertung
Pension Margit ist eine einfache, zentrale und preiswerte Unterkunft in München. Die Lage ist sehr gut, das Frühstück für 10 Euro ordentlich, und viele Mitarbeiter sind freundlich. Die Zimmerqualität schwankt aber deutlich. Gute Zimmer sind sauber, geräumig und bequem. Schwächere Zimmer sind alt, laut, heiß oder nicht sauber genug.
Empfehlung
Ich empfehle Pension Margit für kurze Reisen, Bahnreisende, Familien mit Vierbettzimmerbedarf und Oktoberfest-Besucher. Ich empfehle ein Zimmer in einem oberen Stockwerk oder zum Innenhof. Für Gäste, die Klimaanlage, ruhige Nächte, modernes Design, starkes WLAN und eigenen Parkplatz erwarten, ist dieses Hotel nicht die beste Wahl.
Lage und Anfahrt
Pension Margit liegt zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und der Theresienwiese. Vom Hauptbahnhof geht man über die Bayerstraße in etwa 7 bis 10 Minuten zum Hotel. Mit Gepäck ist die Tram bequemer, denn die Haltestelle Hermann-Lingg-Straße liegt ganz in der Nähe. Zur Theresienwiese und zum Oktoberfestgelände kommt man ebenfalls zu Fuß. Restaurants, Bars und kleine Geschäfte liegen in der Umgebung. Am Abend ist die Gegend lebhaft, deshalb empfehle ich späte Wege über die größeren Straßen.
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