Maximilian Aufenthalt im Überblick
Das Maximilian ist ein Apartmenthotel in der Münchner Altstadt, das sich besonders für Gäste eignet, die Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Geschäfte zu Fuß erreichen möchten. Ich war Ende Januar, Mitte April und Anfang Juni 2026 dort und habe ein Townhouse Double, ein Garden Studio und eine City Suite genutzt. Je nach Zimmer unterschieden sich Größe, Aussicht, Aufzug und technische Ausstattung deutlich. Die Übernachtungspreise lagen zwischen 266 und 378 Euro pro Nacht. Betten, Bettwäsche und Sauberkeit waren überwiegend sehr gut, während Klimaanlage, Heizung und einzelne Badezimmereinrichtungen nicht in jedem Zimmer zuverlässig funktionierten. Das Frühstück kostete 30 Euro pro Person und war für die angebotene Auswahl zu teuer. Für einen weiteren Aufenthalt würde ich ein ruhiges Zimmer zum Garten wählen und mir die genaue Lage des Zimmers vor der Anreise schriftlich bestätigen lassen.
Maximilian Check-in, Check-out und Bezahlung
Ankunft und Wartezeit
Nach der Onlinebuchung kam die Bestätigung sofort per E-Mail. Beim Check-in wurden Reisepass und Reservierungsname geprüft, und die Kommunikation auf Englisch war problemlos. Bei einer frühen Ankunft konnte ich das Gepäck abgeben und später zurückkommen. Als das Zimmer bereits gereinigt war, wurde sogar ein früherer Check-in ermöglicht. Bei einem anderen Aufenthalt führte ein Mitarbeiter das Auto bis zur Tiefgarage. Anfang Juni war die Zufahrt wegen der Baustelle geändert worden. Die Erklärungen waren nicht ganz eindeutig, weshalb die Anfahrt deutlich länger dauerte.
Zahlung und Abreise
Die Kreditkartendaten wurden bei der Reservierung hinterlegt, bezahlt wurde vor Ort. Meistens funktionierte die Kartenzahlung problemlos. Bei einem Aufenthalt wurde eine Visa-Karte jedoch von den Lesegeräten des Hotels nicht akzeptiert, obwohl die Bank später bestätigte, dass die Karte in Ordnung war. Deshalb musste ich Bargeld an einem Geldautomaten abheben. Bei einer weiteren Abreise zeigte das System zwei unterschiedliche Rechnungsbeträge an, und die Zahlung musste zunächst in zwei Transaktionen aufgeteilt werden. Auch der aktualisierte Frühstückspreis und der Aufpreis von 6 Euro für ein Omelett waren nicht sofort ersichtlich. Der Check-out war bis 12 Uhr möglich. Vor der Zahlung sollte man Zimmerpreis, Frühstück, Minibar und Extras einzeln auf der Rechnung prüfen.
Maximilian Zimmerkategorien und Preise
Townhouse Double
Ende Januar 2026 blieb ich vier Nächte in einem Townhouse Double. Die erste Nacht kostete 266 Euro, die letzte 378 Euro. Das Zimmer war geräumig und teilweise modernisiert, die Aussicht entsprach jedoch nicht der erwarteten Gartenseite. Vom Fenster war hauptsächlich eine nahe Hauswand zu sehen. Einige Zimmer im Nebengebäude sind nur über Treppen erreichbar. Der Boden war an manchen Stellen leicht uneben, und in Zimmern unter dem Dach musste ich wegen der niedrigen Decke aufpassen.
Garden Studio
Mitte April 2026 kostete das Garden Studio 365 Euro pro Nacht. Für drei Nächte zahlte ich insgesamt 1.095 Euro. Das etwa 33 m² große Studio bot genügend Platz für zwei Koffer, einen kleinen Sitzbereich und eine Küchenzeile. Das Zimmer lag im vierten Stock unter dem Dach. Vom Innenraum aus sah ich hauptsächlich die Dächer der Nachbargebäude. Der Garten war nur von einem kleinen Balkon aus nach unten zu erkennen. Die Küchenzeile eignete sich gut für Getränke, Brot, Käse und fertige Speisen, war zum Kochen aber sehr eng.
City Suite
Anfang Juni 2026 lag die City Suite bei ungefähr 300 Euro pro Nacht, also bei rund 600 Euro für zwei Nächte. Sie hatte ein echtes Kingsize-Bett, einen getrennten Bereich mit Schlafsofa und eine Küchenzeile mit Kühlschrank, Mikrowelle und Kochutensilien. Für eine Familie war die Suite deutlich angenehmer als ein gewöhnliches Hotelzimmer. Die Fenster zeigten allerdings direkt auf eine Baustelle. Bei geschlossenem Fenster war der Lärm gut gedämpft, die Aussicht bestand jedoch aus Kränen, Gerüsten und Bauarbeitern.
Maximilian Zimmerkomfort und Schlafqualität
Bett, Bettwäsche und Platzangebot
Die Betten gehörten zu den besten Punkten des Hotels. Die Matratzen waren weder zu weich noch zu hart, und das Kingsize-Bett bot für zwei Personen ausreichend Platz. Bettwäsche und Bezüge fühlten sich angenehm an und waren sauber. Das Schlafsofa war härter, für Kinder oder kurze Aufenthalte aber ausreichend. In neueren Zimmern befanden sich Steckdosen auf beiden Seiten des Bettes. In älteren Bereichen waren die Steckdosen ungünstiger verteilt, weshalb ein Mehrfachadapter hilfreich war.
Sauberkeit, Geruch und Beleuchtung
Die Zimmer waren bei der Ankunft sauber und rochen frisch. Besonders die Zimmer mit Parkett wirkten gepflegt. Der Reinigungsdienst säuberte Böden, Bad und Küchenbereich zuverlässig und füllte Kaffeekapseln sowie viele Badprodukte wieder auf. Wer das Zimmer erst nach 14 Uhr verließ, erhielt allerdings nicht immer eine Reinigung. An einem Tag fehlten einige Handtücher. Die Beleuchtung war in den Suiten ausreichend, während einzelne Zimmer im Erdgeschoss trotz Lampen recht dunkel blieben.
Fenster und Schallschutz
Zimmer zum Innenhof waren auch bei geöffnetem Fenster erstaunlich ruhig. Von den Nachbarzimmern und vom Flur hörte ich wenig. Die schweren Türen und doppelt verglasten Fenster dämpften Geräusche gut. In den City-View-Zimmern waren Baustellen- und Straßengeräusche bei geöffnetem Fenster deutlich zu hören. Bei geschlossenem Fenster war es nachts ruhig. Wer tagsüber im Hotel arbeiten oder sich ausruhen möchte, sollte bereits bei der Buchung um ein Zimmer weit weg von der Baustelle bitten.
Klimaanlage und Heizung
Die Technik war nicht in allen Zimmern gleich zuverlässig. In der City Suite kühlte die Klimaanlage gut. In einem Townhouse-Zimmer blieb die Temperatur dagegen bei 24 bis 25 Grad und ließ sich nicht weiter senken. In einem anderen Zimmer wechselte die Heizung zwischen warmer und kalter Luft. Das Problem konnte während des Aufenthalts nicht vollständig behoben werden. Im Garden Studio war auch nach dem Ausschalten ein leises Rauschen der Klimaanlage hörbar. Direkt nach dem Einchecken sollte man Kühlung und Heizung testen.
Maximilian Badezimmer und Ausstattung
Dusche, Wasserdruck und Abfluss
Die Badezimmer unterschieden sich je nach Zimmerkategorie. In der City Suite war ausreichend Platz vorhanden, während das Bad im Studio kompakter war. Der Wasserdruck der Dusche war kräftig und gleichmäßig. Warmes Wasser stand ohne längere Unterbrechung zur Verfügung. Ein Wäscheständer im Bad war für Handwäsche sehr praktisch. In einem Zimmer lief das Wasser in der Dusche jedoch nur langsam ab. In einem anderen funktionierte der Stopfen des Waschbeckens nicht.
Toilette, Handtücher und Pflegeprodukte
Die Bäder waren überwiegend sauber. Im Garden Studio war die Toilettenspülung allerdings schwach, und in einem weiteren Zimmer musste die Toilette repariert werden. Shampoo, Duschgel und Seife waren vorhanden. In einigen Zimmern wurden Produkte von Molton Brown angeboten. Eine kleine Flasche Duschgel reichte für zwei Personen jedoch kaum aus. Die Handtücher waren dick und sauber, wurden aber nicht an jedem Reinigungstag vollständig ersetzt.
Küchenzeile und weitere Einrichtungen
Die Küchenzeilen verfügten über Kühlschrank, Mikrowelle, Kochfeld, Geschirr, Tassen und grundlegende Kochutensilien. Für kleine Mahlzeiten oder Familien mit Kindern war das sehr hilfreich. Eine Espressomaschine mit täglich aufgefüllten Kapseln gehörte ebenfalls zur Ausstattung. Der Safe war groß genug für Pässe, Bargeld und Dokumente, jedoch nicht für einen Laptop. Bügeleisen und Bügelbrett konnten an der Rezeption angefordert werden. Waschmaschine und Trockner waren kostenpflichtig und funktionierten bei einer Nutzung nicht zuverlässig.
Maximilian Frühstück
Preis und Auswahl
Das Frühstück war 2026 nicht im Zimmerpreis enthalten und kostete 30 Euro pro Person. Ein frisch zubereitetes Omelett kostete weitere 6 Euro. Angeboten wurden Brot, Wurst, Käse, Würstchen, Kaffee, Saft und etwas Lachs. Die Auswahl war für den Preis eher klein. An einem Morgen waren einzelne Backwaren bereits gegen 9:30 Uhr vergriffen. Milch und Lachs wurden nur langsam nachgelegt. Der Kaffee war an manchen Tagen sehr gut, an anderen deutlich bitter.
Wintergarten, Terrasse und Service
Gefrühstückt wurde im verglasten Bereich oder auf der Terrasse am Garten. Bei gutem Wetter war ein Tisch am Innenhof besonders angenehm. Die Sitzplätze waren auch für Familien ausreichend groß. Beim Service gab es deutliche Unterschiede. Einige Mitarbeiter bereiteten Kaffee sofort zu und kontrollierten regelmäßig das Buffet. An einem anderen Morgen wurde eine nicht saubere Tasse trotz Bitte nicht ausgetauscht. Benutzte Teller blieben teilweise lange auf dem Tisch, und kurz vor Ende der Frühstückszeit wurden Speisen nur zögerlich ergänzt. Für 30 Euro würde ich das Frühstück einmal testen und an weiteren Tagen eine Bäckerei in der Umgebung besuchen.
Maximilian Parken und Personal
Tiefgarage und Zufahrt
Das Hotel besitzt eine eigene Tiefgarage, die jedoch sehr eng ist. Mit einem kleinen Fahrzeug war sie nutzbar, mit einem großen SUV wären Einfahrt, Kurven und Stellplätze schwierig. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, weshalb eine Reservierung erforderlich ist. Durch die Baustelle konnte man vor dem Eingang kaum zum Ausladen halten. Einmal enthielt die Anfahrtsbeschreibung sogar eine vollständig gesperrte Straße. Wenn ein Mitarbeiter bis zur Garage mitging, war die Einfahrt deutlich einfacher. Für große Fahrzeuge ist ein öffentliches Parkhaus etwa fünf Gehminuten entfernt die bessere Wahl.
Rezeption und Housekeeping
Die meisten Mitarbeiter an der Rezeption waren freundlich, hilfsbereit und sprachen sehr gutes Englisch. Gepäckaufbewahrung, früher Check-in, Milch für ein Kind sowie Bügeleisen und zusätzliche Küchenutensilien wurden ohne Schwierigkeiten organisiert. Einzelne Mitarbeiter wirkten bei Rechnungsfragen und Baustellenzufahrten jedoch unsicher. Im Nebengebäude wurde keine Hilfe mit dem Gepäck angeboten, obwohl kein Aufzug vorhanden war. Das Housekeeping arbeitete gründlich, betrat aber einmal trotz Bitte-nicht-stören-Schild das Zimmer, um eine korrigierte Rechnung abzulegen.
Frühstückspersonal und spätere Uhrzeiten
Auch beim Frühstück war der Service nicht jeden Tag gleich. Einige Mitarbeiter waren aufmerksam und herzlich, andere wirkten überfordert oder unfreundlich. Am späten Abend standen nur begrenzte Dienstleistungen zur Verfügung. Ein vom Hotel bestelltes Taxi erschien nicht, sodass ich kurzfristig zu einem Taxistand laufen musste. Bei Flügen oder gebuchten Touren sollte man genügend Zeit einplanen und die Fahrt selbst noch einmal bestätigen.
Maximilian Vorteile und Nachteile
Positive Punkte
Die zentrale Lage, die geräumigen Apartments und die bequemen Betten waren die größten Vorteile. Zimmer zum Garten waren trotz der Innenstadtlage sehr ruhig. Küchenzeile, Kühlschrank und Geschirr machten längere Aufenthalte einfacher. Der Innenhof mit Rosen, Hortensien und Brunnen bot einen schönen Platz für eine Pause. Auch die allgemeine Sauberkeit war auf einem hohen Niveau.
Schwächen und erneute Buchung
Nicht jedes Zimmer entspricht den Bildern oder der Bezeichnung. Aussicht, Modernisierung und Aufzug hängen stark vom Gebäudeteil ab. Hinzu kamen Unterschiede bei Klimaanlage, Heizung, Toilette und Abfluss. Das Frühstück war für 30 Euro zu klein, und der Service war nicht immer konstant. Bei einem Preis um 300 Euro pro Nacht und einem bestätigten Zimmer zum Garten würde ich erneut buchen. Vorher würde ich mir Aussicht, Stockwerk, Aufzug, Baustellenseite, Klimaanlage und Frühstückspreis schriftlich bestätigen lassen.
Maximilian Lage und Anreise
Vom Hofbräuhaus und Marienplatz
Vom Hofbräuhaus erreicht man das Hotel in ungefähr drei bis fünf Minuten zu Fuß. Man geht in Richtung Maximilianstraße und anschließend in eine kleinere Seitenstraße im östlichen Teil der Altstadt. Vom Marienplatz dauert der Fußweg etwa sieben bis zehn Minuten. Da der Eingang nicht direkt an einer großen Straße liegt, kann man ihn beim ersten Besuch übersehen. Mit dem Hofbräuhaus als Orientierungspunkt ist das Hotel leicht zu finden.
Viktualienmarkt und öffentlicher Verkehr
Der Viktualienmarkt liegt ungefähr zehn Gehminuten entfernt, die Maximilianstraße etwa fünf Minuten. Zum Englischen Garten benötigte ich zu Fuß rund 15 bis 20 Minuten. Sowohl der Bahnhof Marienplatz als auch der Bahnhof Isartor sind gut erreichbar. Von beiden Stationen bestehen Verbindungen zum Hauptbahnhof und zum Flughafen. Während der Bauarbeiten war die S-Bahn meist zuverlässiger als eine Anfahrt mit Taxi oder Mietwagen.
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