Kurzfazit zum Aufenthalt

Zentrale Lage und unterschiedliche Zimmererfahrung

Maison Schiller ist ein Hotel in München, das vor allem durch die Nähe zum Hauptbahnhof auffällt. Vom Hauptbahnhof München kommt man zu Fuß schnell zum Hotel, und auch Karlsplatz, Marienplatz und die Altstadt sind ohne großen Aufwand erreichbar. Für eine Städtereise mit Bahn, S-Bahn, U-Bahn und Tram ist die Lage praktisch. Die direkte Umgebung ist allerdings nicht für jeden angenehm. Abends ist es rund um die Straße laut, lebhaft und teilweise unangenehm. Wer ein ruhiges, elegantes Wohnviertel erwartet, wird hier nicht glücklich.

Die Zimmer fallen je nach Kategorie sehr unterschiedlich aus. Die größeren Doppelzimmer und Zimmer in der oberen Etage mit Balkon waren deutlich angenehmer. Dort gab es genug Platz, ein bequemes Bett, ein großes Bad, Kühlschrank, Safe und Kaffeemaschine. Die Standardzimmer waren dagegen teilweise sehr eng. In einem kleinen Einzelzimmer oder einem kleinen Doppelzimmer wird es mit großem Gepäck schnell unbequem. Die Sauberkeit war meistens gut, aber nicht durchgehend perfekt. Haare im Bad, Flecken am Waschbecken, Probleme mit der Dusche und schwaches WLAN kamen vor. Das Frühstück war an guten Tagen solide bis sehr gut, an schwächeren Tagen aber zu knapp aufgefüllt. Maison Schiller passt am besten zu Reisenden, die eine zentrale Unterkunft nahe dem Münchner Hauptbahnhof suchen und bei Umgebung sowie Lärm kompromissbereit sind.

Preis und Bezahlung

Übernachtungspreis und Frühstückskosten

Für Maison Schiller habe ich ohne Frühstück etwa 125 Euro pro Nacht bezahlt. Mit Frühstück lag der Preis bei etwa 140 Euro pro Nacht. Für zwei Nächte mit Frühstück habe ich rund 280 Euro bezahlt. Für München und die Nähe zum Hauptbahnhof ist das kein ungewöhnlicher Preis. Der Preis fühlt sich fair an, wenn man ein größeres, frisch renoviertes Zimmer bekommt. In einem sehr kleinen Standardzimmer wirkt der Preis dagegen weniger überzeugend.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hatte für mich ein größeres Doppelzimmer oder ein Zimmer in einer höheren Etage. Für etwa 130 bis 140 Euro pro Nacht würde ich diese Kategorie wieder buchen. Ein kleines Einzelzimmer oder ein enges Standard-Doppelzimmer würde ich nur für eine kurze Nacht wählen. Wer im Zimmer arbeiten oder mehrere Koffer öffnen möchte, sollte nicht die kleinste Kategorie buchen.

Kartenzahlung und Vorautorisierung

Gebucht wurde online, bezahlt wurde mit Karte. Bei der Buchung wurde ein Teilbetrag als Vorautorisierung auf der Karte blockiert. Beim Check-in wurde dann der volle Betrag vor Ort bezahlt. Die Vorautorisierung war keine endgültige Abbuchung, blieb aber eine Zeit lang sichtbar. Deshalb habe ich nach dem Check-out kontrolliert, ob der blockierte Betrag wieder freigegeben wurde.

Die Zahlung an der Rezeption verlief unkompliziert. Name, Reisepass und Buchung wurden geprüft, danach wurde die Karte belastet. Beim Check-out wurde noch einmal kontrolliert, ob Frühstück oder weitere Kosten offen waren. Die Abwicklung war schnell, aber man sollte bei dieser Zahlungsart die Kartenabrechnung im Blick behalten.

Check-in und Check-out

Ankunft und Zimmerzuteilung

Der reguläre Check-in beginnt um 15:00 Uhr. Die Rezeption arbeitete meistens schnell. Die Reservierung wurde zügig gefunden, der Reisepass geprüft und die Zimmerkarte ausgehändigt. Bei früher Anreise konnte ich an manchen Tagen schon vor der offiziellen Check-in-Zeit ins Zimmer. Das war besonders angenehm, wenn der Zug morgens in München ankam.

Auch ein kostenloses Upgrade in ein größeres Zimmer kam vor. Dadurch war der Aufenthalt deutlich angenehmer. Die Zimmerzuteilung war aber nicht immer gleich gut. Manchmal war das Zimmer groß und hell, manchmal sehr eng. Deshalb lohnt es sich, beim Check-in nach einem ruhigen Zimmer, einem Zimmer in einer höheren Etage oder einem größeren Zimmer zu fragen.

Abreise und Gepäck

Der Check-out ist bis 11:00 Uhr. Die Abreise war einfach. Zimmerkarte abgeben, offene Beträge prüfen und gehen. Wenn Frühstück gebucht war, wurde der Betrag entsprechend kontrolliert. Kostenlose Dinge im Zimmer wie Wasser oder Kaffeekapseln wurden nicht zusätzlich berechnet.

Ein späterer Check-out war nicht zuverlässig planbar. Eine vorherige Zusage sollte man sich noch einmal direkt bestätigen lassen. Auch die Gepäckaufbewahrung war nicht immer gleich. Manchmal wurde das Gepäck freundlich angenommen, manchmal war die Antwort eher knapp. Wenn man nach dem Check-out noch länger in München bleibt, sollte man zur Sicherheit auch die Schließfächer am Hauptbahnhof einplanen.

Zimmerkategorien im Detail

Standard-Einzelzimmer

Das Standard-Einzelzimmer reicht für eine kurze Nacht allein. Bett, Kühlschrank, Safe, TV und Kaffeemaschine waren vorhanden. Das Bett war in Ordnung, und für einen kurzen Aufenthalt war die Ausstattung ausreichend. Der Raum war aber sehr klein. Mit geöffnetem Koffer wurde es eng, und für längeres Arbeiten am Laptop war das Zimmer nicht ideal.

Ein innenliegendes Zimmer war relativ ruhig, hatte aber wenig Tageslicht. Wenn das Fenster zu einem Schacht oder zu einer engen Innenseite ging, war der Raum auch tagsüber dunkel. Für eine Nacht ist das akzeptabel. Für einen längeren Aufenthalt würde ich diese Kategorie nicht empfehlen.

Standard-Doppelzimmer

Das Standard-Doppelzimmer war für zwei Personen eher knapp. Zwei größere Koffer lassen sich nur schwer bequem öffnen. Das Bett war grundsätzlich bequem, aber die enge Raumgröße störte. Positiv waren Kühlschrank, Kaffeemaschine und Safe. Eine Kaffeemaschine mit Kapseln im Zimmer ist in dieser Preisklasse ein angenehmer Vorteil. Einen Wasserkocher gab es allerdings nicht.

Das Bad war je nach Zimmer unterschiedlich. In manchen Zimmern war es sauber und ausreichend groß. In kleineren Zimmern war die Dusche eng. Bei einer Nutzung lief Wasser auf den Boden, und einmal gab es auch unangenehmen Geruch aus dem Abfluss. Das Waschbecken war grundsätzlich praktisch, aber Flecken wurden nicht immer gründlich entfernt.

Großes Doppelzimmer und Balkonzimmer

Am besten war das größere Doppelzimmer in einer höheren Etage. Das Zimmer hatte genügend Platz, eine angenehme Raumhöhe, einen kleinen Balkon, Kühlschrank, Safe, Kaffeemaschine und ein großes Bad. Der Koffer konnte problemlos geöffnet werden, und der Aufenthalt war deutlich entspannter. Die Matratze war gut, das Bett bequem, und die Einrichtung wirkte modern.

Das Bad in dieser Kategorie war ebenfalls besser. Eine begehbare Dusche, gute Wasserkraft und stabile Temperatur machten die Nutzung angenehm. Handtücher wurden regelmäßig gewechselt. In dieser Kategorie zeigt Maison Schiller seine besten Seiten. Bei einer erneuten Buchung würde ich ein großes Zimmer oder ein Zimmer in einer höheren Etage bevorzugen.

Bett und Bettwäsche

Matratze und Bettgröße

Die Matratze war in den besseren Zimmern angenehm fest und bequem. Sie gab nicht zu stark nach und stützte den Rücken gut. Nach langen Tagen in München konnte man darauf gut schlafen. In manchen Zimmern war die Matratze jedoch sehr hart. Wer ein weicheres Bett bevorzugt, sollte das direkt nach dem Einzug prüfen.

Die Bettgröße war in den größeren Zimmern gut. In kleinen Zimmern war nicht das Bett selbst das Hauptproblem, sondern der Platz darum herum. Wenn man nachts am Bett vorbei zum Bad muss, merkt man die Enge deutlich. Für ein Stadthotel ist das nicht ungewöhnlich, aber bei Maison Schiller hängt die Zufriedenheit stark von der gebuchten Kategorie ab.

Kissen und Decke

Die Kissen waren nicht mein Favorit. Einige Kissen waren klumpig und stützten den Nacken schlecht. Ein Kissen war zu flach, zwei Kissen übereinander waren unbequem. Für empfindliche Schläfer ist das ein echter Nachteil. Zusätzliche Kissen kann man anfragen, aber eine perfekte Lösung ist das nicht immer.

Die Decke war eher dünn. Im Sommer passt das gut. In kühleren Nächten war sie mir zu leicht. Wenn die Heizung nicht stark genug arbeitet oder das Zimmer zur Fensterseite kühl bleibt, kann es nachts unangenehm werden. Die Bettwäsche selbst war sauber und nicht kratzig, aber Kissen und Decke könnten besser sein.

Sauberkeit und Geruch

Reinigung im Zimmer

Viele Zimmer waren sauber, modern und gepflegt. In renovierten Zimmern machten Möbel, Tapete und Boden einen guten Eindruck. Handtücher wurden gewechselt, und die Betten wurden ordentlich gemacht. Kaffeemaschine, Kühlschrank und Safe waren in den meisten Zimmern gut nutzbar.

Trotzdem gab es klare Schwächen. Haare im Bad, Flecken am Waschbecken und einzelne Flecken auf der Bettwäsche kamen vor. In einem Zimmer war das Bad nicht gründlich genug gereinigt. Auch der Umgang mit im Zimmer liegenden Gegenständen war nicht immer ideal. Wertgegenstände, Reisepass, neue Einkäufe und Bargeld würde ich in diesem Hotel immer sicher verstauen.

Geruch und Lüftung

Die meisten Zimmer rochen neutral. In einigen innenliegenden Zimmern gab es aber unangenehme Gerüche. Einmal roch es nach Fett und Müll, wahrscheinlich durch die Lage des Fensters. In einem anderen Zimmer war leichter Rauchgeruch wahrnehmbar. Das ist besonders ärgerlich, wenn man das Fenster wegen Straßenlärm nicht lange öffnen möchte.

Wer empfindlich auf Gerüche reagiert, sollte das Zimmer direkt nach dem Check-in prüfen. Wenn etwas nicht stimmt, muss man sofort zur Rezeption gehen. Bei freier Verfügbarkeit wird geholfen, bei voller Auslastung ist ein Wechsel schwierig.

Bad und Dusche

Dusche und Wasserdruck

Das Bad war in den guten Zimmern ein Pluspunkt. Helles Bad, große Dusche, stabiler Wasserdruck und warmes Wasser ohne Schwankungen machten den Aufenthalt angenehm. Die begehbare Dusche war besonders praktisch. Die Handtücher waren sauber, wenn auch nicht besonders luxuriös.

In kleineren Zimmern war das Bad deutlich schwächer. Die Dusche war eng, und manchmal lief Wasser auf den Boden. Bei einem Aufenthalt gab es ein Problem mit dem Abfluss, danach blieb ein unangenehmer Geruch. Auch Schimmelspuren in Ecken und undichte Dichtungen sind Punkte, die nicht zu einem Designhotel passen.

Waschbecken und Pflegeprodukte

Das Waschbecken war grundsätzlich gut nutzbar, aber in einem Zimmer undicht. Flecken wurden nicht immer entfernt. Pflegeprodukte waren einfach gehalten. Duschgel, Handseife und Föhn waren vorhanden. Mehr sollte man nicht erwarten. Einmal war das Duschgel leer, deshalb würde ich eigene Pflegeprodukte mitnehmen.

Eine Zahnbürste bekam ich auf Nachfrage an der Rezeption. Das war freundlich. Trotzdem ist Maison Schiller kein Hotel, das man wegen besonderer Amenities bucht. Es ist eher ein praktisches Stadthotel mit guter Grundausstattung.

Lärm und Klima

Straßengeräusche und Fenster

Die Lage nahe dem Hauptbahnhof bringt Lärm mit sich. Zimmer zur Straße können nachts laut sein. Stimmen, Musik, Autos und Sirenen waren hörbar. Geschlossene Fenster reduzieren den Lärm, machen das Zimmer aber nicht völlig ruhig. Bei offenem Fenster zu schlafen, ist in dieser Lage kaum realistisch.

Zimmer zum Innenbereich waren ruhiger, aber nicht immer perfekt. Baustellenaktivität im Innenhof, Lüftungsgeräusche oder Flurgeräusche kamen vor. Die Wände sind nicht extrem dick. Wer einen leichten Schlaf hat, sollte ein Zimmer in einer höheren Etage und möglichst nicht zur Straße verlangen.

Klimaanlage und Heizung

Die Klimaanlage funktionierte in manchen Zimmern sehr gut. Im Sommer wurde das Zimmer schnell kühl. Allerdings war die Anlage teilweise laut. Auch die Badlüftung war in einigen Zimmern störend. Nachts musste man abwägen, ob man lieber kühlt oder Ruhe hat.

Die Heizung war an kühlen Tagen nicht immer stark genug. In Kombination mit einer dünnen Decke wurde es nachts frisch. Wer im Winter oder im Frühjahr reist, sollte die Temperatur direkt nach dem Check-in prüfen. Falls das Zimmer zu kalt ist, sollte man sofort um Hilfe bitten.

Ausstattung im Zimmer

Kaffeemaschine, Kühlschrank und Safe

Die Kaffeemaschine im Zimmer war ein echter Pluspunkt. Kaffeekapseln waren vorhanden, und am Morgen war das sehr praktisch. Auch der Kühlschrank ist nützlich. Kostenfreies Wasser war manchmal vorhanden. Getränke aus dem Supermarkt konnten problemlos kaltgestellt werden. In einem Zimmer funktionierte der Kühlschrank allerdings nicht.

Der Safe war ebenfalls sinnvoll. Wegen der lebhaften Umgebung habe ich Dokumente und Wertsachen lieber im Safe gelassen. Vor der Nutzung sollte man prüfen, ob der Safe funktioniert. In einem Zimmer war die Batterie schwach. Der Zugang zu Lift und Zimmerbereich mit Karte gibt zusätzliche Sicherheit.

TV, WLAN und Steckdosen

Der Fernseher hatte viele Sender. Teilweise war auch Smartphone-Mirroring möglich. Das funktionierte aber nicht immer zuverlässig. Das WLAN war ebenfalls unterschiedlich. In manchen Zimmern lief es gut, in anderen brach die Verbindung ab oder war sehr schwach. Für reine Reiseplanung reicht es, für Arbeit oder Videocalls würde ich mich nicht vollständig darauf verlassen.

Steckdosen gab es genug. Handy, Kamera und Powerbank konnten bequem geladen werden. In kleinen Zimmern fehlte jedoch ein richtiger Arbeitsplatz. Für Geschäftsreisende ist ein größeres Zimmer daher klar besser.

Frühstück im Hotel

Preis und Auswahl

Für das Frühstück habe ich etwa 15 Euro pro Person bezahlt. Die Auswahl bestand aus Brot, Brötchen, Croissants, Brezeln, Kaffee, Käse, Schinken, Eiern, Obst, Joghurt und Hummus. An guten Tagen war das Frühstück sehr angenehm. Besonders die orientalisch angehauchten Speisen und die Weißwürste auf Nachfrage waren positiv.

Der Kaffee war ordentlich, und die Brotauswahl passte. Für einen schnellen Start in den Tag ist das Frühstück ausreichend. Wer ein großes Luxushotel-Buffet erwartet, wird jedoch zu viel erwarten. Maison Schiller bietet eher ein kleines, solides Stadthotel-Frühstück.

Frühstücksraum und Kritikpunkte

Der Frühstücksraum ist klein. Wenn viele Gäste gleichzeitig kommen, wird es eng. Die Abstände zwischen den Tischen sind knapp, und Plätze sind nicht immer sofort frei. Die Nachfüllung war nicht immer schnell. An einem Morgen wurden Speisen und Getränke langsam ergänzt. Warme Säfte, fleckiges Besteck oder nicht ganz klare Gläser minderten den Eindruck.

Ich würde das Frühstück bei gutem Aufpreis wieder buchen. Wenn es deutlich teurer ist, esse ich lieber außerhalb. In der Nähe gibt es Cafés und Bäckereien, und man ist schnell Richtung Altstadt unterwegs.

Personal und Service

Rezeption

Das Personal an der Rezeption war überwiegend freundlich und hilfsbereit. Check-in, Zimmerwechsel, frühe Anreise und Wegbeschreibungen wurden gut gehandhabt. Einzelne Mitarbeiter wie Mohammed oder Maté blieben positiv in Erinnerung, weil sie aufmerksam und lösungsorientiert gearbeitet haben.

Es gab aber auch schwächere Momente. Manche Antworten waren knapp, und eine Zusage zum späteren Check-out wurde nicht sauber eingehalten. Bei technischen Problemen wurde geholfen, aber nicht immer besonders souverän. Insgesamt ist der Service freundlich, sollte aber gleichmäßiger sein.

Frühstück und Housekeeping

Das Frühstückspersonal war an guten Tagen herzlich und aufmerksam. Wünsche wurden aufgenommen, und fehlende Dinge wurden nachgereicht. Bei vollem Raum wirkten die Abläufe aber überlastet. Dann dauerte das Abräumen und Nachfüllen zu lange.

Beim Housekeeping war der Eindruck gemischt. Handtücher und Bettwäsche wurden grundsätzlich gewechselt. Einzelne Mängel wie Haare im Bad, Flecken und nicht aufgefülltes Duschgel blieben jedoch negativ hängen. Nach dem Betreten des Zimmers sollte man Bad, Bett und Ausstattung direkt prüfen.

Parken

Parkmöglichkeiten am Hotel

Maison Schiller hat kein komfortables eigenes Parken direkt vor der Tür. Mit dem Auto anzureisen ist möglich, aber nicht ideal. Kurz vor dem Hotel zu halten, kann wegen der Lage und des Verkehrs schwierig sein. Mit viel Gepäck ist das unpraktisch.

Es gibt Parkhäuser in der Nähe. Mit Hotelrabatt habe ich etwa 16 Euro pro Tag bezahlt. In einem anderen Parkhaus am Hauptbahnhof waren es etwa 20 Euro pro Tag. Wenn das empfohlene Parkhaus voll ist, kann es auch 30 Euro pro Tag kosten. Wer mit dem Auto nach München kommt, sollte die Parkkosten unbedingt vorher einplanen.

Besser mit Bahn und ÖPNV

Maison Schiller ist klar besser für Bahnreisende. Hauptbahnhof, S-Bahn, U-Bahn und Tram sind schnell erreichbar. Für die Innenstadt braucht man kein Auto. Auch zum Flughafen kommt man vom Hauptbahnhof aus gut weiter. Wenn man hauptsächlich München besucht und keinen Ausflug mit Mietwagen plant, ist die Anreise mit Zug oder öffentlichem Verkehr deutlich entspannter.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

Die Lage ist der größte Vorteil. Man ist schnell am Hauptbahnhof und kann viele Orte zu Fuß erreichen. Für eine Städtereise nach München ist das praktisch. Auch Supermärkte, einfache Restaurants und Imbisse sind in der Nähe. Die Zimmerausstattung mit Kaffeemaschine, Kühlschrank und Safe ist gut.

Die besseren Zimmer sind modern, sauber und angenehm. Ein großes Bad, gute Matratze und freundliche Rezeption machen den Aufenthalt deutlich besser. Das Hotel kann ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, wenn Zimmerkategorie, Preis und Lage zu den eigenen Erwartungen passen.

Nachteile

Die direkte Umgebung ist der größte Nachteil. Es ist laut, lebhaft und nicht besonders schön. Abends muss man diese Bahnhofsumgebung mögen oder zumindest akzeptieren. Zimmer zur Straße sind nicht ideal für empfindliche Schläfer. Offenes Fenster ist nachts kaum möglich.

Auch die Unterschiede zwischen den Zimmern sind deutlich. Sehr kleine Zimmer, enge Duschen, undichte Stellen, Geruch, schwaches WLAN und schwankende Frühstücksqualität kamen vor. Wer ein gleichmäßig hochwertiges Hotelerlebnis erwartet, sollte vorsichtig buchen.

Gesamtbewertung und erneute Buchung

Für wen das Hotel passt

Maison Schiller passt zu Reisenden, die zentral in München schlafen möchten, nah am Hauptbahnhof sein wollen und ein modernes Stadthotel suchen. Für kurze Aufenthalte, Bahnreisen und Städtetrips ist es praktisch. Wer ein großes Zimmer bekommt, kann hier sehr zufrieden sein.

Nicht ideal ist es für Reisende, die absolute Ruhe, eine schöne Umgebung oder viel Platz erwarten. Familien mit kleinen Kindern, alleinreisende Personen mit spätem Rückweg und sehr lärmempfindliche Gäste sollten die Lage genau bedenken.

Würde ich wieder buchen?

Ich würde Maison Schiller wieder buchen, aber nur mit klaren Bedingungen. Ein großes Zimmer, obere Etage, nicht zur Straße und ein Preis von etwa 130 bis 140 Euro pro Nacht wären für mich passend. Frühstück würde ich nur dazubuchen, wenn der Aufpreis moderat ist. Mit Auto würde ich dieses Hotel nicht bevorzugen.

Vor der Buchung sollte man Zimmergröße, Fensterseite, Frühstückspreis, Parkmöglichkeit und Zahlungsart prüfen. Dann kann Maison Schiller ein praktisches Hotel am Münchner Hauptbahnhof sein.

Weg vom Hauptbahnhof und zur Altstadt

Zu Fuß zum Hotel

Vom Münchner Hauptbahnhof kommt man in etwa 5 bis 10 Minuten zu Fuß zum Maison Schiller. Man verlässt den Bahnhof auf der südlichen Seite und geht durch das Bahnhofsviertel Richtung Schillerstraße. Mit Koffer ist der Weg machbar. Bei sehr später Ankunft würde ich wegen der Umgebung eher ein Taxi nehmen.

Karlsplatz ist ebenfalls schnell erreichbar. Zum Marienplatz läuft man ungefähr 15 Minuten. Auch Sendlinger Tor, Theresienwiese und die Altstadt sind gut erreichbar. Für einen München-Aufenthalt mit Bahn, Innenstadt und Sehenswürdigkeiten ist die Lage sehr praktisch.

Hotelstandort auf der Karte prüfen

Hotelfotos

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Adresse: Servus Habibi, 20, Schillerstraße, Klinikviertel, Ludwigsvorstadt, München, Bayern, 80336, Deutschland
Nahe Orientierungspunkte: Cabaret Club Tiffany, Maison Schiller, Italia, Rilano 24/7, Hotel Astor München, Jokers Casino
Bewertung: 4.2 / 5 😊
Öffnungstage: Jeden Tag
Check-in: 3:00 PM
Check-out: 11:00 AM
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