Concorde Aufenthalt auf einen Blick

Meine Aufenthalte fanden Ende März 2024 für drei Tage, Anfang Januar 2026 für zwei Nächte und rund um den 14. Februar 2026 für eine Nacht statt. Das Concorde liegt sehr günstig zwischen Marienplatz, Hofbräuhaus und Isartor. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Münchner Altstadt sind zu Fuß erreichbar, während die Straße vor dem Hotel vergleichsweise ruhig bleibt. Frühstück und Rezeption waren meistens überzeugend, bei Zimmergröße, Matratzen, Heizung, Klimaanlage und Schallschutz gab es jedoch deutliche Unterschiede. Am Valentinswochenende kostete eine Nacht mit Frühstück etwa 300 Euro. Für diesen Preis waren das kleine Bad und der teilweise abgewohnte Zustand enttäuschend. Bei einem normalen Zimmerpreis und mit einem Superior-Zimmer oder einer Suite in einer oberen Etage würde ich erneut buchen. Wer moderne, großzügige Zimmer erwartet, sollte genauer auf Kategorie, Etage und Zimmergröße achten.

Concorde Buchung, Preis und Check-in

Zimmerpreis und Bezahlung

Ich buchte online und bezahlte den Zimmerpreis mit Karte. Der teuerste Aufenthalt war das Valentinswochenende. Für eine Nacht inklusive Frühstück wurden etwa 300 Euro berechnet. In München fand zu dieser Zeit eine große Veranstaltung statt, dennoch passte der hohe Preis für mich nicht zur Größe und zum Zustand des Zimmers. Das Frühstück war bereits im Übernachtungspreis enthalten. Für die hoteleigene Tiefgarage kamen 25 Euro pro Nacht hinzu, die beim Check-out per Karte abgerechnet wurden.

Ankunft und Zimmerübergabe

Die reguläre Check-in-Zeit begann um 15 Uhr. Bei einer Ankunft kurz nach 12 Uhr war das Zimmer bereits gereinigt, sodass ich ohne Aufpreis früher einziehen konnte. Wenn das Zimmer noch nicht bereit war, nahm die Rezeption das Gepäck entgegen. Pass- und Reservierungskontrolle gingen zügig, längere Wartezeiten hatte ich nicht.

Die meisten Mitarbeiter an der Rezeption waren freundlich, professionell und konnten gut auf Englisch helfen. Dominic erklärte besonders geduldig Wege, Restaurants und Möglichkeiten für den öffentlichen Nahverkehr. Bei einem Aufenthalt fiel der Empfang allerdings kühl und sehr sachlich aus. Nach einer langen Anreise war das kein guter erster Eindruck.

Check-out und Belege

Beim Check-out wurden Schlüssel, Minibar, Parkgebühr und mögliche Zusatzkosten geprüft. Der Vorgang dauerte nur wenige Minuten, danach konnte ich mein Gepäck noch im Hotel lassen. Bei einer Buchung mit zusätzlicher Personengebühr sollte der Beleg später per E-Mail kommen, wurde aber nicht geschickt. Wer eine Rechnung für den Arbeitgeber benötigt, sollte sie direkt als Ausdruck mitnehmen.

Concorde Zimmerkategorien im Vergleich

Standardzimmer

Das Standardzimmer war klein. Mit zwei geöffneten Koffern blieb kaum Platz zum Gehen. Zwischen Bett, Schreibtisch und Kleiderschrank waren die Abstände eng. Der Schrank reichte für wenige Jacken und kleinere Taschen, für zwei Personen mit viel Gepäck war er zu knapp.

Einmal erhielt ich ein Zimmer im Souterrain. Das Fenster zeigte auf einen Lichtschacht, und der Aufzug fuhr nicht bis zu dieser Etage. Das Gepäck musste über eine Treppe getragen werden. Bei einer Buchung mit angegebener Stadtansicht würde ich Etage und Ausblick direkt nach der Schlüsselübergabe prüfen.

Zur Ausstattung gehörten Schreibtisch, Fernseher, Minibar, Wasserkocher und ein eigenes Bad. Für einen kurzen Städtetrip war das ausreichend. Wer länger im Zimmer arbeiten oder sich tagsüber dort aufhalten möchte, wird die begrenzte Fläche deutlich merken.

Superior-Zimmer

Das Superior-Zimmer bot etwas mehr Stauraum und mehr Platz für Gepäck. Ein Zimmer zum Innenhof war bei geschlossenem Fenster angenehm ruhig. Trotzdem war auch diese Kategorie nicht immer so groß, wie ich es aufgrund der Bezeichnung erwartet hatte. Besonders das Bad blieb eng. Bei der Reservierung lohnt es sich, die genaue Quadratmeterzahl und die Etage zu erfragen.

Familienzimmer und Suite

Die Suite in einer oberen Etage war erheblich komfortabler. Neben dem Schlafzimmer gab es Platz für ein Schlafsofa, mehrere Schränke und zwei Badezimmer. Für eine Familie mit zwei Kindern war das wesentlich angenehmer als zwei kleine Standardzimmer. Einige Suiten boten einen schönen Blick über die Dächer der Münchner Altstadt.

Der Aufzug fuhr bei meinem Zimmer nur bis zur fünften Etage. Zur Suite im sechsten Stock führte noch eine Treppe. Mit Kinderwagen oder schweren Koffern sollte man das vor der Buchung berücksichtigen.

Concorde Betten und Sauberkeit

Matratzen, Kissen und Bettdecken

Die Qualität der Betten war von Zimmer zu Zimmer sehr unterschiedlich. In einem renovierten Zimmer war die Matratze bequem und stützte den Rücken gut. In einem anderen Zimmer war sie so weich, dass der Körper tief einsank. Das Zustellbett in einem Dreibettzimmer war dagegen ungewöhnlich hart. Zwei zusammengeschobene Einzelbetten rutschten nachts auseinander.

Die Kissen waren niedrig und weich. Wer ein höheres oder festeres Kissen bevorzugt, sollte an der Rezeption nach einer Alternative fragen. Die einzelnen Bettdecken waren schmal und bedeckten nicht die gesamte Bettbreite. In einem älteren Zimmer war die Füllung der Decke verklumpt, außerdem roch die Bettwäsche nicht frisch. Nach einer Reklamation wurde sie ausgetauscht.

Reinigung und Gerüche

Die meisten Zimmer waren sauber. Boden, Schreibtisch und Bad wurden täglich gepflegt, frische Handtücher sowie Tee und Kaffee wurden nachgelegt. Auch bei längeren Aufenthalten war die tägliche Reinigung zuverlässig. Zusätzliche Handtücher und Toilettenpapier brachte das Housekeeping schnell.

In einem älteren Zimmer roch es stark nach Feuchtigkeit, Staub und alten Möbeln. Lüften reichte nicht aus, sodass ich um ein anderes Zimmer bat. Für Gäste mit Allergien kann ein solches Zimmer problematisch sein. In mehreren Zimmern waren außerdem sichtbare Gebrauchsspuren vorhanden, darunter eine stark zerkratzte Badezimmertür und ein beschädigtes Kopfteil.

Schreibtisch, Licht und Steckdosen

Der Schreibtisch reichte für einen Laptop, war mit Tasche und Unterlagen aber schnell voll. Der Stuhl war für kurze Arbeiten in Ordnung, nicht für einen ganzen Arbeitstag. Mehrere kleine Lampen sorgten abends für angenehmes Licht. Steckdosen lagen nicht in jedem Zimmer direkt am Bett, deshalb war ein längeres Ladekabel hilfreich.

Concorde Badezimmer und Ausstattung

Dusche, Wasserdruck und Warmwasser

Die meisten Badezimmer waren ausgesprochen klein. Zwischen Toilette, Waschbecken und Dusche blieb wenig Bewegungsfreiheit. Zwei Personen konnten das Bad kaum gleichzeitig nutzen. In einigen Zimmern befand sich eine feste Dusche in der Badewanne, in anderen eine schmale Duschkabine.

Der Wasserdruck war kräftig und warmes Wasser stand schnell zur Verfügung. Auch morgens blieb die Temperatur stabil. Dusche und Badewanne waren überwiegend sauber. Weniger überzeugend waren alte Silikonfugen, kleinere Schäden und die stark zerkratzte Tür in einem Zimmer. Am Waschbecken gab es je nach Zimmer entweder ausreichend Ablagefläche oder kaum Platz für Kosmetikartikel.

Handtücher und Pflegeprodukte

Die Handtücher wurden täglich gewechselt, allerdings lagen für zwei Personen manchmal nur zwei große Handtücher bereit. Einige waren dünn und fühlten sich bereits stark benutzt an. Shampoo und Duschgel waren vorhanden, entsprachen qualitativ aber eher einer einfachen Grundausstattung. Hausschuhe gab es nur in manchen Zimmern.

Wasserkocher, Tee und zwei Portionen Instantkaffee standen bereit. Kostenloses Mineralwasser wurde nicht angeboten. Die Minibar war häufig gut gefüllt. Einmal fand ich jedoch abgelaufenes Bier, ältere Spirituosen und einen bereits geöffneten Schokoriegel. Vor der Nutzung würde ich Inhalt und Preisliste prüfen. Einen Safe gab es nicht in jedem Zimmer.

Concorde Heizung, Klimaanlage und Schallschutz

Raumtemperatur

In einigen Zimmern funktionierte die Klimaanlage sehr gut. In anderen sank die Temperatur trotz niedriger Einstellung nicht unter etwa 21 Grad. Das Zimmer blieb nachts warm und stickig. Im Winter wurde ein Zimmer nicht ausreichend warm, weil die Heizung nur teilweise funktionierte.

Die Fenster ließen sich öffnen. Wegen Baustellenlärm und nächtlichen Geräuschen aus der Umgebung war längeres Lüften allerdings nicht immer möglich. Bei geschlossenem Fenster wurde es deutlich ruhiger. Die Vorhänge beziehungsweise Jalousien verdunkelten das Zimmer nicht vollständig, sodass morgens viel Licht hereinkam.

Geräusche aus Flur und Nachbarzimmern

Zimmer zum Innenhof waren nachts ruhig. In älteren Bereichen hörte ich jedoch Gespräche aus dem Nebenzimmer, Toilettenspülungen, Schritte über dem Zimmer und Türen im Flur. Früh abreisende Gäste mit Rollkoffern waren deutlich zu hören. An einem Morgen unterhielten sich Reinigungskräfte ab etwa 8 Uhr laut im Flur und ließen Türen zufallen.

Durch die Nähe zum Hofbräuhaus waren an einzelnen Abenden Musik und Stimmen aus der Ferne hörbar. Während Bauarbeiten in der Umgebung war das Öffnen des Fensters kaum möglich. Für einen ruhigen Aufenthalt empfehle ich ein Zimmer in einer oberen Etage zum Innenhof.

WLAN und Aufzug

Das WLAN war der größte technische Schwachpunkt. In mehreren Zimmern war die Verbindung langsam, teilweise lag die gemessene Geschwindigkeit unter 10 Mbit/s. Da auch der Mobilfunkempfang in einigen Bereichen schwach war, waren Videokonferenzen und größere Downloads schwierig. Für eine Geschäftsreise mit wichtigen Online-Terminen würde ich eine eigene mobile Lösung einplanen.

Der Aufzug war klein. Zwei Personen mit großen Koffern füllten ihn fast vollständig aus. Zu Frühstücks- und Check-out-Zeiten musste ich mehrfach warten. Einige Zimmer im Souterrain oder in der obersten Etage waren nur teilweise mit dem Aufzug erreichbar.

Concorde Frühstück und Personal

Frühstücksangebot

Das Frühstück war in meinen Buchungen enthalten. Das Buffet wurde ungefähr zwischen 6 und 10 Uhr angeboten. Zur Auswahl standen Brot, Brötchen, Croissants, Käse, Wurst, Eier, warme Speisen, Müsli, Joghurt, frisches Obst, Obstsalat, Säfte und Kaffee. Auch pflanzliche Milch war auf Anfrage erhältlich.

An guten Tagen war die Auswahl groß, das Brot frisch und das warme Essen wurde regelmäßig ergänzt. Kaffee wurde schnell gebracht. Zu Stoßzeiten waren einzelne Tische knapp und Nachschub dauerte länger. Bei einem Aufenthalt war die Auswahl deutlich kleiner, außerdem waren Käse und warme Speisen nur durchschnittlich. Einmal lag abgepacktes Brot mit überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum aus. Wer Ruhe und volle Auswahl möchte, sollte vor 7:30 Uhr frühstücken.

Rezeption, Frühstücksservice und Housekeeping

Die Rezeption war meistens sehr hilfsbereit. Früher Check-in, Gepäckaufbewahrung, Regenschirm, Parkplatz und Informationen zur Stadt wurden ohne Umstände organisiert. Dominic und Anita waren besonders aufmerksam und gaben brauchbare Empfehlungen. Englisch wurde sicher gesprochen.

Das Frühstückspersonal räumte Geschirr schnell ab und brachte Kaffee oder Tee. An einem Morgen war eine Mitarbeiterin allerdings kurz angebunden und unfreundlich. Das Housekeeping reinigte gründlich, sollte aber morgens im Flur leiser arbeiten.

Concorde Parken und Gesamtbewertung

Tiefgarage

Das Hotel besitzt eine eigene Tiefgarage. Sie ist über einen Fahrzeugaufzug erreichbar und eignet sich vor allem für Kleinwagen. Einfahrt, Rampen und Stellplätze sind sehr eng. Selbst mit einem kleineren Auto waren mehrere Korrekturen nötig. Mit einem BMW 5er wurde das Einparken mühsam, ein mittelgroßes SUV passte nicht sinnvoll hinein.

Die Garage kostete 25 Euro pro Nacht. Mit einem größeren Fahrzeug würde ich ein öffentliches Parkhaus in der Nähe des Hofbräuhauses nutzen und zum Hotel laufen. Für einen Aufenthalt in der Altstadt ist ein Auto ohnehin kaum nötig.

Stärken und Schwächen

Die größte Stärke ist die Lage. Marienplatz, Hofbräuhaus, Viktualienmarkt und Maximilianstraße sind zu Fuß erreichbar. Dazu kommen ein überwiegend gutes Frühstück, engagierte Mitarbeiter und in vielen Zimmern eine zuverlässige Reinigung. Eine gepflegte Suite oder ein gutes Superior-Zimmer eignet sich auch für Familien.

Die Schwächen liegen bei den starken Unterschieden zwischen den Zimmern. Kleine Standardzimmer, winzige Badezimmer, uneinheitliche Matratzen, schwache Klimatisierung, Geräusche aus dem Flur und langsames WLAN können den Aufenthalt beeinträchtigen. Abgewohnte Möbel und unangenehme Gerüche passen nicht zu einem hohen Vier-Sterne-Preis. Für rund 300 Euro pro Nacht würde ich das Hotel nicht erneut wählen.

Würde ich wieder buchen?

Meine Gesamtbewertung liegt bei 3,5 von 5 Punkten. Bei einem fairen Preis, einem renovierten Zimmer in einer oberen Etage und einer Buchung außerhalb großer Veranstaltungen würde ich wiederkommen. Ich würde ausdrücklich ein ruhiges Superior-Zimmer oder eine Suite zum Innenhof anfragen. Ein Souterrain-Standardzimmer und die Anreise mit einem großen Auto würde ich vermeiden.

Concorde Lage und Anreise

Vom Isartor zum Hotel

Vom Flughafen München ist die Anreise mit der S8 bis Isartor praktisch. Vom Bahnhof Isartor sind es zu Fuß ungefähr fünf Minuten. Man geht in Richtung Altstadt und Tal und biegt anschließend in die ruhigere Seitenstraße zum Hotel ein. Mit kleinen Kofferrollen sind die Pflastersteine stellenweise etwas mühsam.

Ein über das Hotel bestelltes Flughafentaxi kostete 140 Euro. Der Fahrer war pünktlich, der Preis war im Vergleich zur S-Bahn jedoch sehr hoch. Für die meisten Reisenden empfehle ich die S8.

Marienplatz, Hofbräuhaus und Altstadt

Das Hofbräuhaus liegt etwa drei bis fünf Gehminuten entfernt. Zum Marienplatz brauchte ich ungefähr sieben bis zehn Minuten. Viktualienmarkt, Neues Rathaus und St. Peter sind ebenfalls schnell zu Fuß erreichbar. Vom Marienplatz führt der Weg über das Tal in Richtung Isartor und anschließend durch eine Seitenstraße zum Hotel.

Die Maximilianstraße liegt nur wenige Minuten entfernt. Auch Residenz, Odeonsplatz und der südliche Teil des Englischen Gartens lassen sich zu Fuß besuchen. In den umliegenden Straßen befinden sich kleinere Cafés und Restaurants, die weniger touristisch wirken als die großen Lokale rund um den Marienplatz. Für einen klassischen München-Städtetrip ist die Lage der wichtigste Grund, das Concorde zu buchen.

Hotelstandort auf der Karte prüfen

Hotelfotos

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Adresse: 38, Herrnstraße, Graggenauerviertel, Altstadt-Lehel, München, Bayern, 80539, Deutschland
Nahe Orientierungspunkte: Reste der Stadtmauer, Otto-Falckenberg-Schule, WOW Museum, Valentin-Karlstadt-Musäum, Förderschule an der Herrnstraße, Grundschule an der Herrnstraße
Bewertung: 4.2 / 5 😊
Öffnungstage: Jeden Tag
Check-in: 3:00 PM
Check-out: 11:00 AM
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