Bewertungsübersicht
Mehrere Besuche im Gesamtbild
Paulaner in the Squaire ist eine gute Wahl, wenn man am Flughafen Frankfurt oder am Fernbahnhof eine richtige deutsche Mahlzeit essen möchte. Bei mehreren Besuchen habe ich Schweinshaxe, Schweinsbraten, Schnitzel, Weißwurst, bayerische Pfannengerichte, Kartoffel-Lauch-Suppe, Salat, Kaiserschmarrn, Apfelstrudel und Paulaner Bier gegessen. Die Portionen waren meistens groß, das Bier war stark, und die Preise waren für diesen Standort nicht überzogen. Schwächen gab es trotzdem: Beim Schnitzel schwankte die Qualität deutlich, die veganen Pesto-Gnocchi haben mich nicht überzeugt, und der Service war nicht bei jedem Besuch gleich freundlich.
Besuchszeit und Wartezeit
Mittagessen
Mittags bekam ich meistens schnell einen Tisch. Bei einem ruhigeren Besuch konnte ich direkt Platz nehmen, und das Essen kam ohne lange Pause. Suppen, Salate und einfachere Gerichte waren besonders schnell auf dem Tisch. Für ein Mittagessen mit Hauptgericht habe ich meist etwa 20 bis 30 Euro bezahlt. Wer vor einem Zug oder Flug essen möchte, ist mittags klar im Vorteil.
Abendessen
Am Abend war das Restaurant deutlich stärker besucht. Gerade rund um Umsteigezeiten am Flughafen und am Fernbahnhof waren viele Tische belegt. Für normale Gerichte habe ich etwa 15 bis 20 Minuten gewartet. Bei der Haxe musste ich mit 20 bis 30 Minuten rechnen. Wer wenig Zeit hat, sollte eher Weißwurst, Würstl, Suppe oder Schnitzel bestellen. Für größere Gruppen ist eine Reservierung sinnvoll.
Speisen im Detail
Schweinshaxe
Wenn ich nur ein Gericht empfehlen soll, empfehle ich die Schweinshaxe. Die Kruste war knusprig, das Fleisch war reichlich, und die Kombination mit Kartoffelknödeln und Sauerkraut passte sehr gut. Für Haxe mit Kartoffelknödeln, Sauerkraut und Bier habe ich 35,60 Euro bezahlt. Für ein Restaurant an diesem Standort war das ein fairer Preis. Einmal waren Knödel und Sauerkraut nur lauwarm. Nach dem erneuten Erwärmen war das Gericht in Ordnung, aber die Haxe sollte man nur bestellen, wenn man genug Zeit hat.
Schnitzel
Beim Schnitzel gab es klare Unterschiede. Das Zwiebel-Schnitzel mit kleinem Salat kostete etwa 20 bis 30 Euro und war an einem Besuchstag gut gemacht. Die Portion war ordentlich, und der Salat passte gut dazu. Bei einem anderen Besuch war das Schnitzel zäh und zu fettig. Die Panade war schwer und hatte zu viel Öl aufgenommen. Wer Schnitzel bestellen möchte, sollte das eher außerhalb der stärksten Stoßzeit tun.
Schweinsbraten
Der Schweinsbraten war eine sichere Wahl. Die Biersoße war kräftig, die Kartoffelknödel passten gut dazu, und das Sauerkraut hatte genug Würze. Die Portion war groß genug für eine volle Mahlzeit. Für dieses Gericht habe ich etwa 20 bis 30 Euro bezahlt. Wer ein deftiges deutsches Gericht mit Soße möchte, macht mit dem Schweinsbraten wenig falsch.
Bayerische Pfannengerichte
Schlemmerpfännchen und Bayern Pfännchen haben mir besonders gut gefallen. Die cremige Soße war kräftig, und die separat servierten Spätzle passten sehr gut dazu. Mit Fleischstücken und Spätzle zusammen wurde daraus ein sehr sättigendes Gericht. Preislich lag es bei etwa 30 bis 40 Euro. Für ein Abendessen mit großem Hunger ist diese Wahl sehr gut.
Weißwurst und Bratwürste
Die Weißwurst war eine gute Wahl, wenn ich nicht zu schwer essen wollte. Mit Radi und Brezel ergab das ein passendes bayerisches Essen. Auch die Rostbratwürste mit Sauerkraut funktionierten sehr gut zum Bier. Für diese Gerichte habe ich etwa 20 bis 30 Euro bezahlt. Bei wenig Zeit empfehle ich eher Würstl als Haxe.
Suppen und Salate
Die Kartoffel-Lauch-Suppe war warm, cremig und geschmacklich rund. Die Tafelspitzbrühe war salzig, kräftig und ein guter Start vor einem Hauptgericht. Der Beilagensalat war größer als erwartet. Kraut, grüner Salat und Joghurtdressing passten gut zu den Fleischgerichten. Für eine leichtere Mahlzeit ist auch der Fitness-Salat eine gute Wahl.
Kaiserschmarrn und Apfelstrudel
Der Kaiserschmarrn war groß und süß. Nach einer Haxe oder einem Pfannengericht sollte man ihn teilen. Als Dessert zum Abschluss war er aber sehr passend. Der Apfelstrudel war warm und geschmacklich gelungen. Wer nach einem deftigen Hauptgericht noch etwas Süßes möchte, sollte den Kaiserschmarrn oder Apfelstrudel wählen.
Vegane und vegetarische Gerichte
Die vegetarischen Gerichte waren gut erkennbar, und es gab mehrere Optionen. Die veganen Pesto-Gnocchi für 16,90 Euro waren für mich jedoch keine Empfehlung. Die Gnocchi schmeckten stark nach Kartoffelteig, die Soße war salzig, und der Balsamico dominierte das Gericht. Besser sind Veggie-Flammkuchen, Spinatknödel oder Salat.
Bier und alkoholfreie Getränke
Das Paulaner Bier ist einer der stärksten Punkte des Restaurants. Das Bier vom Fass war meistens frisch und passte sehr gut zu Haxe, Schweinsbraten und Würstln. Eine Maß Bier lag bei etwa 9,20 Euro. Für den Standort war das akzeptabel. Es gibt auch alkoholfreies Bier. Einmal war das Bier nicht kalt genug, aber meistens war die Getränkequalität gut.
Preis und Bezahlung
Preisniveau
Die Preise liegen für den Flughafenbereich auf einem akzeptablen Niveau. Leichte Gerichte, Suppen oder kleine Mahlzeiten lagen bei etwa 10 bis 20 Euro. Schnitzel, Würstl und Schweinsbraten kosteten meist 20 bis 30 Euro. Mit Hauptgericht, Bier und Dessert lag die Rechnung eher bei 30 bis 40 Euro. Bei Haxe mit Bier waren es rund 35 Euro.
Bezahlung
Ich habe mit Karte bezahlt und die Rechnung direkt erhalten. Bei einem Besuch war die Frage nach Trinkgeld zu deutlich. Trinkgeld sollte freiwillig bleiben. Bei gutem Service gebe ich gerne Trinkgeld, aber bei unfreundlicher Bedienung passt ein aktiver Druck beim Bezahlen nicht zum Gesamteindruck.
Service und Freundlichkeit
Positive Besuche
Der Service war bei den meisten Besuchen schnell und freundlich. Auch bei vielen Gästen wurden Getränke zügig gebracht. Die Küche arbeitete schnell, und die Rechnung kam auf Wunsch ohne lange Wartezeit. Für Reisende mit Zug- oder Flugzeit ist das ein wichtiger Vorteil.
Schwächere Besuche
Nicht jeder Besuch war beim Service gleich gut. An einem Abend war die Bedienung gestresst, und Fragen wurden knapp beantwortet. Ein anderes Mal war die Übergabe der Rechnung unfreundlich. Das Essen und der Standort sprechen klar für das Restaurant, aber beim Service hängt viel von Uhrzeit und Mitarbeiter ab.
Vorteile und Nachteile
Vorteile
Der größte Vorteil ist die Lage in The Squaire am Flughafen Frankfurt und nahe dem Fernbahnhof. Man bekommt hier deutsche und bayerische Küche, ohne in die Innenstadt fahren zu müssen. Haxe, Schweinsbraten, Würstl und Bier sind die stärksten Punkte. Die Portionen sind groß, und die Preise sind für diesen Standort fair.
Nachteile
Die Qualität ist nicht bei allen Gerichten gleich stabil. Haxe und Schweinsbraten waren stark, aber Schnitzel war nicht immer überzeugend. Die veganen Pesto-Gnocchi würde ich nicht wieder bestellen. In Stoßzeiten kann der Service gehetzt wirken. Die Musik passte an manchen Tagen nicht zum bayerischen Ambiente.
Zufriedenheit und Wiederbesuch
Zufriedenheit
Insgesamt war ich zufrieden. Wer gezielt bayerische Klassiker und Bier bestellt, bekommt hier eine gute Mahlzeit. Das Restaurant ist keine perfekte Adresse für jedes Gericht, aber für Haxe, Schweinsbraten, Würstl und Bier ist es am Flughafen Frankfurt eine starke Wahl.
Wiederbesuch
Ich würde wiederkommen, wenn ich am Flughafen Frankfurt oder am Fernbahnhof Zeit für eine Mahlzeit habe. Für den ersten Besuch empfehle ich Schweinshaxe mit Bier. Bei wenig Zeit empfehle ich Weißwurst oder Bratwürste. Wer noch Platz für Dessert hat, sollte Kaiserschmarrn teilen.
Lagebeschreibung
Vom Flughafen und Fernbahnhof
Vom Terminal 1 folgt man den Schildern zum Fernbahnhof und zu The Squaire. Nach dem Übergang in das Gebäude bewegt man sich in Richtung der Gastronomieflächen beim Bahnhof. In der Nähe von ALEX Frankfurt The Squaire, Scom Frankfurt Flughafen Squaire und RISE Restaurant befindet sich der Bereich, in dem auch Paulaner in the Squaire liegt. Wer vom Hilton-Bereich kommt, geht durch The Squaire in Richtung Fernbahnhof. Vom REWE-Bereich gelangt man mit Rolltreppe oder Aufzug eine Ebene nach oben und erreicht das Restaurant ohne weiten Fußweg.
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Essensfotos








































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