Zusammenfassung der Bewertung

Zimmer und Preis auf einen Blick

Das Motel One München-Westend ist ein praktisches Hotel in München-Schwanthalerhöhe, besonders wenn man die Nähe zur Donnersbergerbrücke, zur Tram und zum Westend nutzen möchte. Die Zimmer sind typisch Motel One: klein, modern eingerichtet und für kurze Aufenthalte ausreichend. Für eine Nacht habe ich rund 154 Euro bezahlt, während ein Aufenthalt während einer stark nachgefragten Zeit bei 250 Euro pro Nacht lag. Das Frühstück habe ich einmal für 17 Euro pro Person gebucht, an einem anderen Termin wurde es mit 17,90 Euro pro Person berechnet. Für die Tiefgarage habe ich einmal 11 Euro pro Tag und einmal 12 Euro pro Tag bezahlt.

Gesamteindruck

Die größten Pluspunkte sind die Verkehrsanbindung, das moderne Zimmerdesign, das meist freundliche Personal und das grundsätzlich gute Frühstück. Schwachpunkte sind die sehr kleinen Zimmer und Bäder, die knappen Sitzplätze beim Frühstück und die wechselhafte Sauberkeit. Ein Zimmer nach hinten war angenehm ruhig, ein Zimmer zur Straße war bei geöffnetem Fenster wegen Tram und Verkehr keine gute Wahl. Für ein bis zwei Nächte in München ist das Hotel gut geeignet. Für einen längeren Aufenthalt mit viel Gepäck ist es weniger bequem.

Preis und Zahlung

Übernachtungskosten

Beim Motel One München-Westend hängen die Kosten stark vom Reisetermin ab. Für eine Nacht habe ich etwa 154 Euro bezahlt. Während einer stark nachgefragten Zeit lag der Preis bei 250 Euro pro Nacht. Bei 154 Euro war das Preis-Leistungs-Verhältnis noch vertretbar, solange das Zimmer sauber war und ich ein ruhiges Zimmer bekam. Bei 250 Euro pro Nacht fallen kleine Zimmer, volle Frühstücksbereiche und Reinigungsmängel deutlich stärker ins Gewicht.

Kartenzahlung und Vorauszahlung

Die Buchung lief online, bezahlt habe ich meist mit Karte vor Ort. In einzelnen Situationen wurde eine Zahlung vorab verlangt, obwohl eine Kreditkarte bereits zur Reservierung hinterlegt war. Eine elektronische Zahlung funktionierte nicht immer sofort am ersten Terminal, wurde dann aber an einem anderen Gerät verarbeitet. Für einen späten Check-in sollte man Karte, Ausweis und Reservierungsbestätigung griffbereit haben.

Check-in und Check-out

Check-in am Nachmittag

Der Check-in ist auf 15 Uhr ausgelegt. Wenn das Zimmer bereits fertig war, konnte ich auch schon gegen 11 Uhr hinein. Die Reservierungskontrolle lief meistens schnell, und einige Mitarbeitende an der Rezeption waren sehr freundlich und hilfsbereit. Nicht jeder Check-in war gleich angenehm. Ein Online-Quick-Check-in brachte mir keinen Mobile Key, sodass ich an der Rezeption noch einmal alle Angaben nennen musste.

Check-out am Vormittag

Der Check-out war bis 12 Uhr möglich. Wenn keine offenen Kosten mehr vorhanden waren, reichte es, die Zimmerkarte in die Box zu werfen. Das ging schnell und ohne langes Warten. Weniger angenehm war, dass das Housekeeping an einem Morgen schon deutlich vor 12 Uhr an der Tür war. Wer ausschlafen möchte, sollte das Bitte-nicht-stören-Schild gut sichtbar anbringen.

Zimmergröße und Zimmertypen

Einzelzimmer und Business-Aufenthalt

Allein war das Zimmer ausreichend. Es gab einen kleinen Tisch, TV, dunkle Vorhänge, Licht am Bett und genug Platz für eine kurze Geschäftsreise. Der Fernseher mit Kaminfeuerbild war ein nettes Detail. Für längere Aufenthalte fehlten Stauraum, Kühlschrank, Wasserflasche und Wasserkocher. Auch ein richtiger Schreibtisch war nicht in jedem Zimmer vorhanden.

Doppelzimmer

Zu zweit wurde es im Zimmer schnell eng. Zwei Koffer gleichzeitig zu öffnen war mühsam, und auch das Bad war sehr klein. Manche Doppelzimmer waren sauber, gemütlich und hatten ein bequemes Bett. An anderen Tagen fehlten bei einer Buchung für zwei Personen eine zweite Decke und ein zweites Handtuch. Für eine Nacht ist das Doppelzimmer in Ordnung. Für mehrere Tage mit viel Gepäck ist es knapp.

Zimmer mit Hund

Mit Hund ist ein Zimmer im Erdgeschoss praktisch. Der Zugang zu einem eingezäunten Gartenbereich mit Rasen ist für ein Stadthotel ein echter Vorteil. Das Zimmer bleibt klein, aber für einen kurzen Aufenthalt mit Hund ist es gut nutzbar.

Bett und Bettwäsche

Matratze und Kissen

Die Betten waren nicht immer gleich. In guten Zimmern war die Matratze bequem, das Bett sauber und die Bettwäsche angenehm. In anderen Zimmern war die Matratze durchgelegen, und die Kissen waren sehr hart und hoch. Wer empfindlich schläft, sollte bei Bedarf direkt an der Rezeption nach einer anderen Lösung fragen.

Decken und Laken

Bei kurzen Aufenthalten war die Bettwäsche meist sauber. Bei längeren Aufenthalten wurden die Laken nicht immer gewechselt. Besonders ärgerlich war ein Aufenthalt, bei dem Flecken auf Kissen und Bettbezug sichtbar waren. Das ist für ein Hotel dieser Kategorie nicht akzeptabel. Auch fehlende Decken und Handtücher bei einer Doppelzimmerbuchung sind ein klarer Schwachpunkt.

Sauberkeit und Geruch im Zimmer

Unterschiedliche Zimmerqualität

Viele Zimmer waren sauber, ordentlich und modern eingerichtet. An diesen Tagen passte der Motel-One-Standard. Es gab aber auch deutliche Ausreißer. In Regalen lag Staub, im Bad waren Haare vom vorherigen Gast, und einmal lag sogar ein fremder Gegenstand auf dem Boden. Solche Mängel fallen in einem kleinen Zimmer sofort auf.

Geruch und Lüftung

Einige Zimmer rochen frisch und waren gut gelüftet. Andere Zimmer hatten einen muffigen Geruch, und im Bad kam ein unangenehmer Geruch aus dem Abfluss. Zur Straße hin konnte ich das Fenster wegen Tram und Verkehr nicht lange offen lassen. Bei einem schlechten Zimmer sollte man direkt nach dem Betreten prüfen, ob Geruch, Bad und Bett in Ordnung sind.

Bad und Dusche

Größe und Wasserdruck

Das Bad ist sehr klein. Waschbecken, WC und Dusche liegen eng beieinander. In guten Zimmern war das Bad sauber, der Wasserdruck stark und warmes Wasser schnell verfügbar. Die Dusche war angenehm, besonders in Zimmern mit Regendusche. Ablagefläche am Waschbecken gab es nur wenig.

Handtücher und Pflegeprodukte

Handtücher waren meist sauber, aber nicht immer. Ein fleckiges Handtuch wurde einmal nicht korrekt ersetzt. Die Pflegeprodukte waren einfach: Seife, Shampoo und Duschgel. Für Zahnbürste, Rasierer oder andere Kleinigkeiten sollte man selbst vorsorgen. Eine Wasserflasche oder ein Wasserkocher gehörten nicht zur Standardausstattung.

Badreinigung

Die Badreinigung war der größte Unsicherheitsfaktor. In guten Zimmern war alles sauber. In schlechten Zimmern waren WC, Duschbereich oder Waschbecken nicht gründlich gereinigt. Teilweise lief das Wasser schlecht ab, und der Badlüfter war laut oder lief dauerhaft.

Lärm und Klima

Zimmer zur Straße

Die Straße vor dem Hotel ist hörbar. Bei geschlossenem Fenster war es in manchen Zimmern ruhig genug, bei offenem Fenster störten Tram und Verkehr deutlich. Auch laute Zimmertüren und Geräusche aus dem Flur waren gelegentlich störend. Für ruhige Nächte empfehle ich ein Zimmer nach hinten.

Zimmer nach hinten

Nach hinten war es deutlich ruhiger. In solchen Zimmern konnte ich besser schlafen, teilweise auch mit geöffnetem Fenster. Einschränkend ist der Außenbereich. Wenn dort spät noch Gäste laut waren, störte das auch in einem eigentlich ruhigen Zimmer.

Klimaanlage und Heizung

Die Klimaanlage funktionierte nicht in jedem Zimmer gut. An warmen Tagen war es in einem Zimmer mit etwa 27 Grad zu heiß. An einem kühlen Aufenthalt war die Heizung nicht aktiv, erst mit einem Radiator wurde es besser. Nach dem Check-in lohnt es sich, Temperatur und Lüftung sofort zu prüfen.

Frühstück und Bar

Frühstückspreis und Auswahl

Das Frühstück kostete bei mir 17 Euro pro Person, bei einem anderen Termin 17,90 Euro. Die Auswahl bestand aus Brot, Brötchen, Marmelade, Käse, gekochten Eiern, Müsli, Kaffee, Milch und veganen Alternativen. Besonders gut waren die Backwaren und die Bio-Auswahl. Rührei fehlte, und einige Säfte waren zu wässrig.

Frühstücksraum

Das Frühstück selbst war gut, der Raum aber zu klein. Es gab zu wenige normale Esstische, viele niedrige Tische und Sessel. Zu Stoßzeiten war es schwer, einen Platz zu finden. Durch die Türen zum Ausgang und zur Terrasse zog es an kalten Tagen. Wer entspannt frühstücken möchte, sollte früh kommen.

Bar und Lounge

Die Bar war klein, aber für einen Drink am Abend angenehm. Ein Mitarbeiter schaffte es trotz vieler Gäste, Getränke schnell und freundlich zu servieren. An anderen Abenden musste ich selbst aktiv an die Bar gehen, weil niemand an den Tisch kam. Der Service an der Bar war daher nicht immer gleich stark.

Personal und Service

Rezeption

Viele Mitarbeitende an der Rezeption waren freundlich, aufmerksam und hilfsbereit. Bei einer Buchungsverwechslung wurde gut geholfen, und ein vergessener Kulturbeutel wurde ohne zusätzliche Berechnung nachgeschickt. Es gab aber auch distanzierte Check-ins ohne echte Begrüßung und mit wenig Erklärung zum Hotel.

Frühstück und Housekeeping

Beim Frühstück war das Personal an guten Tagen aufmerksam und füllte fehlende Dinge schnell auf. Ein Glas Orangensaft wurde mir nach einer Bitte sogar an den Tisch gebracht. Das Housekeeping war dagegen nicht immer zuverlässig. Handtücher und Bettwäsche wurden nicht immer richtig gewechselt, und die Zimmerreinigung war nicht gleichmäßig gut.

Parken und Mobilität

Tiefgarage

Das Hotel hat eine Tiefgarage. Ich habe einmal 11 Euro pro Tag und einmal 12 Euro pro Tag bezahlt. Der Preis ist für München in Ordnung. Die Garage ist allerdings klein, eng und oft voll. Mit großen Autos muss man vorsichtig einfahren.

Parken außerhalb

Wenn die Tiefgarage voll ist, wird Parken schwierig. Auf der Straße sind freie Plätze selten. Einmal musste ich auf ein anderes Parkhaus ausweichen und dort 25 Euro pro Nacht zahlen. Ohne zwingenden Bedarf ist die Anreise mit Tram oder S-Bahn deutlich angenehmer.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

Die Lage ist der größte Vorteil. Tram und S-Bahn sind nah, die Innenstadt ist schnell erreichbar, und das Westend bietet Cafés, Restaurants, Lidl und dm in der Umgebung. Das Zimmerdesign ist modern, die Betten sind in guten Zimmern bequem, und das Frühstück bietet auch vegetarische und vegane Optionen.

Nachteile

Die Zimmer und Bäder sind sehr klein. Die Sauberkeit schwankte zu stark. Frühstücksplätze waren knapp, und Parkplätze waren nicht immer verfügbar. Zimmer zur Straße sind bei offenem Fenster laut. Bei hohen Preisen während Veranstaltungen stimmt das Verhältnis aus Preis, Zimmergröße und Service nicht immer.

Gesamtzufriedenheit und Wiederkommen

Empfehlung für kurze Aufenthalte

Für einen kurzen München-Aufenthalt, eine Geschäftsreise oder einen Konzertbesuch ist das Motel One München-Westend eine gute Wahl, wenn der Preis passt. Bei rund 154 Euro pro Nacht und einem ruhigen Zimmer nach hinten ist das Hotel empfehlenswert. Bei 250 Euro pro Nacht würde ich genauer vergleichen.

Meine Wahl beim nächsten Mal

Beim nächsten Aufenthalt würde ich ein Zimmer nach hinten wünschen, direkt nach dem Check-in Bad und Bett prüfen und die Klimaanlage testen. Für eine oder zwei Nächte buche ich das Hotel wieder, wenn Lage und Preis stimmen. Für einen längeren Aufenthalt mit viel Gepäck suche ich eher ein größeres Zimmer.

Lage und Umgebung

Weg ab Donnersbergerbrücke

Vom S-Bahnhof Donnersbergerbrücke geht man Richtung Süden zur Landsberger Straße. Von dort erreicht man das Hotel in wenigen Minuten. Die Tram hält fast direkt vor dem Hotel, was mit Gepäck sehr angenehm ist. Vom Hauptbahnhof ist die Verbindung per Tram einfach, und auch die S-Bahn über Donnersbergerbrücke passt gut.

Innenstadt und Theresienwiese

Zur Theresienwiese kommt man zu Fuß gut hin. Stachus und Marienplatz erreicht man mit der Tram schnell. In der Umgebung gibt es Supermärkte, Drogerie, Bars, Restaurants und kleinere Cafés. Für einen Städtetrip ist der Standort praktisch, besonders wenn man nicht direkt am Hauptbahnhof wohnen möchte.

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Hotelfotos

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Adresse: Motel One München-Westend, 79, Landsberger Straße, Theresienhöhe, Westend, 8.2, München, Bayern, 80339, Deutschland
Nahe Orientierungspunkte: Motel One München-Westend, Hauptzollamt, Trappentreustraße, Josef-Thurner-Platz, Theodoros Boulgarides, Nie wieder!
Bewertung: 4.4 / 5 😊
Öffnungstage: Jeden Tag
Check-in: 3:00 PM
Check-out: 12:00 PM
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