Zusammenfassung der Bewertung
Das MEININGER Hotel München Zentrum ist ein günstiges Hotel in München mit guter Lage zwischen Hauptbahnhof, Hackerbrücke und ZOB München. Für ein Bett im Mehrbettzimmer habe ich pro Nacht etwa 19,50 Euro bezahlt. Das Frühstück kostete zusätzlich 12,90 Euro pro Person. Mit Frühstück lag eine Nacht im Mehrbettzimmer bei etwa 32,40 Euro. Bei privaten Zimmern und Familienzimmern war der Preis je nach Reisezeit deutlich höher. Bei einer Buchung für zwei Nächte tauchte einmal ein Betrag von etwa 153 Euro auf der Karte auf, deshalb sollte man die Buchungs- und Zahlungsdaten genau prüfen. Die Lage und der Preis sind klare Vorteile. Die Zimmerreinigung, der Lärm, die Klimatisierung und der Zustand der Badezimmer waren aber nicht zuverlässig gut. Manche Betten waren bequem, andere quietschten deutlich. Das Frühstück war für 12,90 Euro in Ordnung, aber nicht jeden Tag überzeugend. Für eine kurze München-Reise, einen Aufenthalt rund um das Oktoberfest oder eine Nacht vor einer Bus- oder Zugfahrt ist das Hotel brauchbar. Für einen ruhigen und sauberen Hotelaufenthalt empfehle ich es nicht.
Preis und Zahlung
Übernachtungspreis
Der größte Vorteil des MEININGER Hotel München Zentrum ist der niedrige Preis. Für ein Bett im Mehrbettzimmer habe ich pro Nacht etwa 19,50 Euro bezahlt. Für München und diese Lage nahe Hackerbrücke ist das günstig. Wenn man nur schlafen und am nächsten Morgen weiterfahren möchte, passt dieser Preis gut.
Für ein Bett im 4-Bett-Frauenzimmer lag der Preis ebenfalls im niedrigen Bereich. Mit Frühstück habe ich pro Nacht etwa 32,40 Euro bezahlt. Dieser Betrag setzt sich aus etwa 19,50 Euro für das Bett und 12,90 Euro für das Frühstück zusammen. Bei privaten Zimmern und Familienzimmern war der Preis höher. Bei einer Buchung für zwei Nächte wurde einmal ein Betrag von etwa 153 Euro über die Karte erfasst. Daher prüfe ich bei diesem Hotel immer genau, ob Datum, Zimmerart, Personenzahl und Zahlung stimmen.
Frühstück und weitere Kosten
Das Frühstück kostete 12,90 Euro pro Person. Für ein günstiges Münchner Hotel ist dieser Preis erst einmal akzeptabel. Wenn man morgens direkt losgehen möchte, ist das praktisch. Man sollte aber wissen, dass im Zimmer kein Wasserkocher, kein Kühlschrank, kein kostenloser Kaffee und kein Tee bereitstanden.
Getränke musste ich in der Lobby, an der Bar oder am Automaten kaufen. Eine kleine Flasche Wasser war teuer. Gepäckaufbewahrung war auch nicht immer kostenlos und bequem gelöst. Wenn man vor dem Check-in oder nach dem Check-out noch mehrere Stunden in München bleibt, sollte man die Kosten für ein Schließfach einplanen.
Kartenzahlung und Buchungskontrolle
Kartenzahlung war am einfachsten. Ich habe online gebucht und je nach Buchungsart vorab oder vor Ort bezahlt. Beim Check-in wurden Name, Pass und Buchung geprüft. Die Zahlung selbst war unkompliziert, aber die Buchungsdetails musste ich genau kontrollieren.
Bei gemeinsamer Anreise wurde eine gewünschte Zimmerzuteilung nicht immer richtig umgesetzt. Einmal passte auch die Anzahl der zugeteilten Betten nicht. Deshalb empfehle ich, direkt beim Check-in Zimmerart, Anzahl der Betten, Frühstück und Karten zu prüfen.
Check-in und Check-out
Check-in und Wartezeit
Der Check-in war ab etwa 15 Uhr möglich. An manchen Tagen ging es schnell. Dann wurden Ausweis und Buchung geprüft, die Karte wurde ausgehändigt, und ich konnte direkt ins Zimmer. An einem anderen Tag war das Zimmer wegen Reinigung später fertig, und ich musste rund 30 Minuten länger warten.
Die Kommunikation auf Englisch funktionierte meistens gut. Deutsch war je nach Mitarbeiter schwieriger. Bei einfachen Fragen war das kein großes Problem, bei Buchungsfehlern oder Zimmerproblemen wurde es aber mühsam. Wenn man kein Englisch sprechen möchte, kann dieser Punkt stören.
Zimmerkarte und Zimmerzuteilung
Die Zimmerkarte funktionierte nicht immer zuverlässig. Es kam vor, dass ich nach dem ersten Versuch wieder zur Rezeption musste. Bei Gruppen oder Familien ist das besonders störend, weil jeder seine eigene Karte braucht.
Bei der Zimmerzuteilung sollte man genau aufpassen. Zimmer zur Straße sind laut. Wenn man ruhig schlafen möchte, empfehle ich, direkt beim Check-in ein Zimmer zur ruhigeren Seite zu verlangen. Eine Garantie ist das nicht, aber die Nachfrage lohnt sich.
Check-out
Der Check-out war um 11 Uhr. Wenn keine Zusatzkosten offen waren, lief er schnell. Karte abgeben, kurz nachfragen, fertig. Da es keine Minibar im Zimmer gab, dauerte die Kontrolle nicht lange.
Unangenehm war, dass Reinigungspersonal vor dem Check-out in ein Zimmer kam. In einem Schlafsaal passierte das schon gegen 9 Uhr. Dabei wurde laut gesprochen und die Tür laut geschlossen. Wer ausschlafen möchte, wird dadurch schnell gestört. Vor dem Check-out sollte man außerdem alle persönlichen Sachen selbst sorgfältig einpacken, besonders im Mehrbettzimmer.
Zimmer nach Kategorie
4-Bett-Frauenzimmer
Das 4-Bett-Frauenzimmer war nicht extrem eng. Für vier Personen war genug Platz zum Durchgehen vorhanden, auch wenn große Koffer schnell im Weg standen. Das Badezimmer war direkt im Zimmer. Pro Bett lagen Handtücher bereit, was für ein günstiges Mehrbettzimmer positiv war.
Der größte Nachteil waren die Steckdosen. Direkt am Bett gab es keine gute Lademöglichkeit. Das Handy musste weiter weg geladen werden. Wenn man den Wecker am Handy nutzt, ist das unpraktisch. Außerdem brauchte das Zimmer die Karte im Stromslot. Wenn die Karte nicht steckte, funktionierten Licht und Steckdosen nicht richtig. Geräte während der Abwesenheit zu laden, war dadurch schwierig.
8-Bett- und 10-Bett-Zimmer
Das 8-Bett-Zimmer war vor allem wegen des Preises interessant. Für etwa 19,50 Euro pro Nacht bekommt man in München einen Schlafplatz nahe Hackerbrücke. Bett, Bad, Handtücher und Föhn waren vorhanden. Für eine kurze Nacht war das ausreichend.
Im 10-Bett-Zimmer wurden die Nachteile stärker. Es gab zu wenige Steckdosen, kaum Sitzgelegenheiten und wenig Platz zwischen den Betten. Die Etagenbetten waren niedrig. Für größere Personen war das unbequem. Die Schließfächer waren klein. Ein großer Rucksack oder Koffer passte nicht hinein. Wer viel Gepäck hat, sollte kein großes Mehrbettzimmer buchen.
Doppelzimmer und Privatzimmer
Das Doppelzimmer war klein. Einen großen Koffer konnte ich nicht bequem offen stehen lassen. Stauraum gab es wenig. Ein richtiger Schrank fehlte, und auch Ablageflächen waren knapp. Für eine Nacht reicht das, für mehrere Tage wird es unpraktisch.
Das Bett war in manchen Zimmern bequem. Die Matratze war nicht zu weich, und die Bettwäsche war sauber. In anderen Zimmern quietschte das Bett, und einmal fehlte ein Kissen. Ein Fernseher war nicht vorhanden. Auch Kühlschrank und Wasserkocher fehlten. Das Zimmer wirkt eher wie ein privates Hostelzimmer als wie ein klassisches Hotelzimmer.
Familienzimmer
Das Familienzimmer hatte Doppelbett und Etagenbetten. Für vier oder fünf Personen ist das preislich interessant, weil man nicht mehrere Zimmer buchen muss. Für eine kurze Durchreise oder eine Nacht in München passt das.
Für längere Aufenthalte ist das Zimmer knapp. Mehrere Koffer, Schuhe, Jacken und Handtücher nehmen schnell den ganzen Platz ein. Sitzmöglichkeiten gab es kaum. Im Sommer wurde das Zimmer warm. Wenn man das Fenster öffnete, kamen Straßen- und Tramgeräusche herein. Wenn man es schloss, wurde es stickig.
Sauberkeit im Zimmer
Bettwäsche und Boden
Die Sauberkeit war sehr unterschiedlich. Es gab Zimmer mit sauberer Bettwäsche und ordentlichen Handtüchern. Es gab aber auch Zimmer mit Staub, Haaren und schmutzigem Boden. Barfuß sollte man dort nicht laufen. Hausschuhe sind sinnvoll.
Unter dem Bett, an den Fußleisten, am Fensterrahmen und rund um den Mülleimer war die Reinigung nicht gründlich. In manchen Zimmern hatte ich keinen guten Eindruck vom Boden. Im Mehrbettzimmer sollte man direkt prüfen, ob das zugeteilte Bett wirklich frisch ist.
Flur und öffentliche Bereiche
Die Flure waren oft schmutziger als die Zimmer. Der Teppich im Flur war fleckig und staubig. Während der Renovierung lagen an manchen Stellen Materialien oder Staub. Auch Treppenhaus und Aufzug machten nicht immer einen gepflegten Eindruck.
Die Lobby war deutlich besser. Dort konnte man gut sitzen, arbeiten oder etwas trinken. Nach dem Frühstück blieben aber Krümel und Flecken auf Tischen und Stühlen zurück. Das Hotel braucht bei der Reinigung mehr Aufmerksamkeit.
Gerüche
In einigen Zimmern gab es keinen störenden Geruch. In anderen Zimmern roch es feucht und muffig. Besonders das Badezimmer machte Probleme, wenn der Abfluss roch. Auch im Flur und im Treppenhaus gab es zeitweise starken Cannabisgeruch.
Lüften half nur begrenzt. Zur Straßenseite wurde es dann sofort laut. Wer empfindlich auf Gerüche reagiert, sollte das Zimmer direkt nach dem Check-in prüfen und sofort einen Wechsel verlangen, wenn etwas nicht stimmt.
Bett und Schlafqualität
Matratze und Kissen
Die Betten waren nicht durchgehend schlecht. In manchen Zimmern war die Matratze bequem und die Bettwäsche sauber. Für eine kurze Nacht konnte ich gut schlafen. Familienzimmer mit neueren Matratzen waren besser.
Schlechter waren die quietschenden Etagenbetten. Jede Bewegung machte Geräusche. In einem Zimmer fehlte ein Kissen. Das ist für ein Hotel ein klarer Mangel. Die Bettwäsche war einfach, aber in sauberen Zimmern in Ordnung. Luxus darf man hier nicht erwarten.
Schlafen in der Nacht
Die Schlafqualität hängt stark vom Zimmer ab. Zur Straße hört man Autos und Tram. Zum Flur hört man Türen, Stimmen und andere Gäste. In manchen Zimmern hörte ich sogar normale Gespräche aus dem Nachbarzimmer.
Ohrenstöpsel sind in diesem Hotel sinnvoll. Wer früh schlafen will oder einen leichten Schlaf hat, sollte vorsichtig sein. Das Hotel passt besser für Gäste, die spät zurückkommen und nur kurz schlafen wollen.
Badezimmer und Toilette
Dusche und Wasserdruck
Der Wasserdruck war in guten Zimmern ordentlich. Warmes Wasser kam zuverlässig. Föhn, Handtücher und Duschgel waren vorhanden. In Zimmern mit getrenntem WC und Duschraum war die Nutzung angenehmer.
Der Zustand der Dusche war aber oft schwach. In manchen Zimmern lief das Wasser schlecht ab. Beim Duschen stand man im Wasser. Die Dusche war eng, und die Duschtür stieß fast an die Toilette. Eine Duschkopfhalterung war defekt. Silikon, Abfluss und Lüftung wirkten alt und schlecht gepflegt.
Waschbecken und Toilette
Am Waschbecken gab es wenig Ablagefläche. Ein Glas für Zahnbürste oder Wasser fehlte. Die Toilette war in manchen Zimmern sauber, in anderen nicht überzeugend. Ein Toilettendeckel war stark abgenutzt. Eine Spülung funktionierte schlecht und musste mehrfach betätigt werden.
Die Lüftung im Bad war ein Problem. Sie war schwach oder funktionierte nicht. Nach dem Duschen blieb Feuchtigkeit im Bad. In manchen Badezimmern roch der Abfluss unangenehm. Für Gäste, die Wert auf ein gutes Bad legen, ist das ein deutlicher Minuspunkt.
Handtücher und Ausstattung
Handtücher wurden gestellt. Im 4-Bett-Zimmer waren zwei Handtücher pro Bett ein guter Punkt. In anderen Zimmern fehlte ein großes Duschtuch oder es gab zu wenig Platz zum Aufhängen.
Die Ausstattung ist minimal. Es gab Duschgel, aber keine umfangreichen Pflegeprodukte. Hausschuhe, Zahnbürste, Wasserkocher, Kühlschrank und kostenlose Getränke gab es nicht. Man sollte eigene Sachen mitbringen.
Klimatisierung und Fenster
Hitze im Sommer
Die Klimatisierung war einer der größten Schwachpunkte. Einige Zimmer hatten keine funktionierende Klimaanlage. Andere Zimmer hatten nur eine schwache Lüftung. Im Sommer wurde es in Mehrbett- und Familienzimmern schnell heiß.
Kleine Ventilatoren halfen nur wenig. In einer warmen Nacht war Schlafen schwierig. Wenn man das Fenster öffnete, kamen Straßenlärm und Tramgeräusche herein. Wenn man es schloss, wurde das Zimmer zu warm. Für heiße Tage empfehle ich dieses Hotel nicht.
Heizung und Lüftung
In kühleren Zeiten funktionierte die Heizung besser als die Kühlung. Die Raumtemperatur war dann in Ordnung. Die Luft im Zimmer blieb aber nicht immer frisch. Wenn das Badezimmer schlecht lüftete, wurde das Zimmer schnell muffig.
Einige Fenster ließen sich öffnen, andere nur schwer. Zur Straßenseite war Öffnen nachts keine gute Lösung. Lüften und Ruhe passten in diesem Hotel selten zusammen.
Lärm und Schallschutz
Straßenlärm
Die Lage an der großen Straße ist praktisch, aber laut. Autos, Tram und Menschen auf der Straße waren deutlich zu hören. Ab frühem Morgen wurde der Verkehr lauter. Bei offenem Fenster war Schlafen kaum möglich.
Auch mit geschlossenem Fenster war es nicht immer ruhig. Die Fenster hielten den Lärm nur teilweise ab. Wer empfindlich ist, sollte ein Zimmer zur ruhigeren Seite verlangen.
Lärm aus Flur und Nachbarzimmern
Der Schallschutz im Hotel ist schwach. Gespräche aus dem Nebenzimmer waren hörbar. Türen fielen laut ins Schloss. Auf dem Flur liefen abends oft Gruppen oder Schüler entlang. Auch morgens wurde man durch Stimmen auf dem Flur geweckt.
Im Mehrbettzimmer hängt alles von den anderen Gästen ab. Wenn jemand früh aufsteht, das Licht einschaltet oder nachts spät kommt, wacht man schnell auf. Für ruhige Nächte ist dieses Hotel nicht die beste Wahl.
Frühstück
Preis und Auswahl
Das Frühstück kostete 12,90 Euro pro Person. Es gab Brot, Brötchen, Kaffee, Tee, Käse, Wurst, Joghurt, Eier, etwas Obst und teilweise warme Speisen. An guten Tagen war die Auswahl für 12,90 Euro in Ordnung. Für einen schnellen Start in München reicht es.
Es gab aber auch schwächere Tage. Brötchen waren hart, Kakao schmeckte wässrig, und Rührei war kaum gewürzt. Speck fehlte. Die Auswahl an Wurst und Käse war nicht groß. Wer ein richtig gutes Hotelfrühstück erwartet, wird enttäuscht.
Frühstücksraum und Sauberkeit
Der Frühstücksraum wurde zu Stoßzeiten chaotisch. Bei vielen Gästen kamen Tischreinigung und Nachlegen der Speisen nicht schnell genug hinterher. Manchmal waren Teller nicht sauber. Auf Tischen und Stühlen blieben Marmelade, Krümel und Flecken.
Die Mitarbeiter im Frühstücksbereich arbeiteten viel, hatten aber zu wenig Unterstützung. Für den Preis kann man das Frühstück nehmen, wenn man keine hohen Erwartungen hat. Jeden Morgen würde ich es nicht buchen.
Lobby und Gemeinschaftsbereiche
Lobby und Bar
Die Lobby war einer der besseren Bereiche des Hotels. Sie war groß, hell und praktisch zum Sitzen. Dort konnte man telefonieren, arbeiten oder etwas trinken. Es gab Sitzplätze mit Steckdosen. Wenn das Zimmer klein war, war die Lobby sehr nützlich.
Die Bar war angenehm. Bier und alkoholfreie Getränke waren nicht extrem teuer. Pizza kam schnell. Für einen günstigen Abend im Hotel war das gut.
Küche, Kühlschrank und Wäsche
Die Gemeinschaftsküche war nicht zuverlässig nutzbar. Wegen Renovierung waren Küche und weitere Bereiche zeitweise geschlossen. Man konnte teilweise Mikrowelle, Toaster oder Kühlschrank nutzen, aber richtig kochen konnte man nicht bequem.
Auch Wäschewaschen war nicht immer möglich. Wer mit wenig Kleidung reist und auf Waschmaschine und Trockner angewiesen ist, sollte vorher nachfragen. Gerade bei längeren Reisen ist das wichtig.
Personal
Rezeption
Das Personal an der Rezeption war sehr unterschiedlich. Einige Mitarbeiter waren freundlich, hilfsbereit und geduldig. Ein Mitarbeiter bot nach einer Beschwerde sogar Kaffee an. Besonders einzelne englisch- oder spanischsprachige Mitarbeiter machten einen sehr guten Eindruck.
Andere Mitarbeiter wirkten überfordert oder wenig interessiert. Bei Problemen mit Zimmerkarte, Buchung oder Sauberkeit musste ich teils mehrmals erklären, was nicht passte. Wenn der Manager nicht erreichbar war, blieb das Problem liegen. Der Service hängt hier stark von der jeweiligen Person ab.
Frühstück und Reinigung
Beim Frühstück waren die Mitarbeiter stark beschäftigt. Sie waren nicht unfreundlich, aber sie kamen mit Nachlegen und Saubermachen nicht immer hinterher. Mit mehr Personal wäre der Frühstücksbereich deutlich besser.
Die Reinigung war der schwächste Punkt. Zimmer und Flure wurden nicht gründlich genug gereinigt. Nach einer Bitte um Reinigung blieb der Boden weiter schmutzig. Dass Reinigungspersonal vor dem Check-out ins Zimmer kam, war ebenfalls störend.
Parken und öffentliche Verkehrsmittel
Parken in der Umgebung
Parken ist in der Umgebung nicht angenehm. Direkt am Hotel gibt es wenige freie Plätze. Viele Parkplätze sind zeitlich begrenzt oder für Anwohner. Kostenpflichtige Garagen sind möglich, aber nicht günstig.
Ich empfehle, ohne Auto anzureisen. Für München ist dieses Hotel mit öffentlichen Verkehrsmitteln deutlich sinnvoller. Wer mit dem Auto kommt, sollte vorher eine Garage suchen und die Kosten einplanen.
Anbindung
Die Anbindung ist sehr gut. Die S-Bahn-Station Hackerbrücke ist in der Nähe. Die Tram hält ebenfalls nah am Hotel. Zum Hauptbahnhof kann man laufen. Auch der ZOB München ist gut erreichbar.
Für Oktoberfest, Frühlingsfest, Innenstadt, Busreise und Zugreise ist die Lage praktisch. Genau das ist der stärkste Punkt des Hotels.
Vorteile
Preis
Der Preis ist ein klarer Vorteil. Ein Bett im Mehrbettzimmer kostete etwa 19,50 Euro pro Nacht. Mit Frühstück zahlte ich etwa 32,40 Euro pro Nacht. Für München ist das niedrig. Wer sparen muss und nur einen Schlafplatz braucht, bekommt hier einen brauchbaren Deal.
Auch Familienzimmer können preislich interessant sein, wenn man sonst zwei Zimmer buchen müsste. Für kurze Aufenthalte ist das ein Pluspunkt.
Lage und Lobby
Die Lage nahe Hackerbrücke, Hauptbahnhof und ZOB ist sehr praktisch. Viele Ziele sind schnell erreichbar. Für Oktoberfest-Besucher ist das Hotel besonders gut gelegen.
Die Lobby ist angenehm. Man kann dort sitzen, arbeiten, trinken und warten. Bei kleinen Zimmern ist dieser Bereich wichtig.
Nachteile
Sauberkeit und Bad
Die Sauberkeit ist der größte Nachteil. Böden, Flure, Badezimmer, Abflüsse und Lüftungen waren nicht immer ordentlich gereinigt. Manche Zimmer rochen muffig. Im Bad gab es verstopfte Abflüsse, enge Duschen und alte Ausstattung.
Wer ein sauberes und gepflegtes Bad erwartet, sollte vorsichtig sein.
Lärm und Klima
Der zweite große Nachteil ist der Lärm. Straße, Tram, Flur und Nachbarzimmer waren deutlich zu hören. Dazu kam im Sommer die schlechte Kühlung. Bei Hitze wird das Zimmer schnell unangenehm.
Für ruhigen Schlaf ist dieses Hotel keine sichere Wahl.
Gesamtbewertung und erneute Buchung
Gesamtbewertung
Das MEININGER Hotel München Zentrum ist ein günstiges Hotel mit sehr guter Lage, aber mit klaren Schwächen. Der Preis von etwa 19,50 Euro pro Nacht im Mehrbettzimmer ist stark. Das Frühstück für 12,90 Euro ist okay, aber nicht besonders. Die Anbindung an Hackerbrücke, Hauptbahnhof und ZOB ist sehr gut.
Bei Sauberkeit, Bad, Lärm und Klimatisierung gibt es aber zu viele Probleme. Deshalb passt das Hotel nur für bestimmte Reisen. Für eine kurze Nacht, wenig Gepäck und niedrige Erwartungen ist es okay. Für Familienurlaub, ruhige Nächte oder hohen Komfort empfehle ich ein anderes Hotel.
Würde ich wieder buchen?
Ich würde das Hotel nur wieder buchen, wenn ich eine günstige Nacht in München brauche und die Lage wichtiger ist als Komfort. Für einen kurzen Aufenthalt rund um Hackerbrücke, ZOB oder Oktoberfest kann es funktionieren. Dann nehme ich Ohrenstöpsel, Hausschuhe, Schloss und Ladeadapter mit.
Für mehrere Nächte im Sommer, für eine Familienreise oder für ruhigen Schlaf buche ich es nicht noch einmal.
Lage und Umgebung
Von Hackerbrücke und Hauptbahnhof zum Hotel
Vom S-Bahnhof Hackerbrücke geht man in Richtung Landsberger Straße und erreicht das Hotel nach wenigen Minuten zu Fuß. Vom Münchner Hauptbahnhof ist der Weg ebenfalls machbar. Mit Gepäck ist die Tram oder eine kurze Fahrt mit dem Auto bequemer. Der ZOB München liegt ebenfalls nah, deshalb eignet sich das Hotel gut für Reisen mit Flixbus oder anderen Fernbussen.
Zur Theresienwiese kommt man zu Fuß gut hin. Für Oktoberfest oder Frühlingsfest ist die Lage deshalb sehr praktisch. In der Umgebung gibt es Restaurants, Bars, Supermärkte, Apotheken und Bäckereien. Direkt gegenüber und in der Nähe findet man auch bayerische Lokale wie Augustiner Bräustuben. Die Straße vor dem Hotel ist aber stark befahren, deshalb gehört Verkehrslärm zur Lage dazu.
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