Kurzer Überblick zur Hotelbewertung
Zimmer, Frühstück, Preis und Gesamteindruck
Das Holiday Inn Express München City East ist ein Hotel in München, das vor allem dann passt, wenn man ein bezahlbares Hotel mit Frühstück, guter Anbindung und ordentlichen Zimmern sucht. Die Lage in Berg am Laim ist nicht direkt in der Altstadt, aber mit Bus, Tram und S-Bahn kommt man gut Richtung Ostbahnhof, Marienplatz und Hauptbahnhof. Die Zimmer waren je nach Aufenthalt unterschiedlich gut. Einige Zimmer waren sauber, ruhig und modern, andere hatten sichtbare Mängel wie fleckige Teppiche, Geruch aus dem Bad, defekte USB-Anschlüsse oder provisorisch reparierte Spiegel. Das Frühstück war für ein Holiday Inn Express stark: Brötchen, Croissants, Brezeln, Wurst, Käse, Eier, Joghurt, Obst, Kaffee und warme Speisen waren vorhanden. Schwächer wurde es zu Stoßzeiten, weil der Frühstücksbereich schnell voll war und man manchmal auf Besteck, Tassen oder freie Plätze warten musste.
Check-in und Check-out
Ankunft und Wartezeit
Der Check-in lief nicht immer gleich ab. Es gibt die Möglichkeit, am Terminal einzuchecken, zusätzlich hilft das Personal an der Rezeption. Wenn wenig los war, gingen Passkontrolle, Buchungsbestätigung und Ausgabe der Zimmerkarte schnell. An einem vollen Abend dauerte der Check-in aber etwa 20 Minuten, weil das Terminal nicht sauber funktionierte und am Ende doch manuell weitergemacht wurde. Bei später Anreise hat der Check-in auch schon problemlos funktioniert, aber bei Gruppenankunft oder zu Stoßzeiten braucht man Geduld. Positiv war, dass einzelne Mitarbeiter sehr aufmerksam waren und bei Fragen zu Verkehrsmitteln oder Zimmerwechsel direkt geholfen haben.
Abreise und Zusatzkosten
Der Check-out war meistens unkompliziert. Die Zimmerkarte wurde abgegeben, offene Beträge wurden geprüft und die Tiefgarage wurde beim Check-out berechnet. Der Check-out bis 12 Uhr ist angenehm, weil man morgens nicht hektisch packen muss. Wichtig ist aber, die Rechnung genau zu prüfen. Bei Geschäftsaufenthalten war die Abwicklung mit Kostenübernahme und Kartenzahlung nicht immer sauber erklärt. Einmal musste ich wegen der Kartenbelastung genauer nachhaken. Das Hotel arbeitet stark mit Kartenzahlung, daher sollte man nicht mit Barzahlung planen.
Preis und Zahlung
Übernachtungspreis und Parkgebühr
Der Preis hängt in München stark vom Reisezeitraum ab. Außerhalb großer Veranstaltungen war das Preis-Leistungs-Verhältnis gut, vor allem weil Frühstück bereits dabei war. Während einer Messe lag der Preis bei etwa 350 Euro pro Nacht. Bei diesem Betrag war es ärgerlich, dass die Zimmerreinigung nicht täglich erfolgte. Die Tiefgarage kostet etwa 19 Euro pro Tag. Sie ist groß und direkt mit dem Hotel verbunden, einige Bereiche sind aber eng. In den Straßen rund um das Hotel findet man mit Glück kostenlose Parkplätze, doch für eine stressfreie Anreise ist die Tiefgarage die bequemere Lösung.
Onlinebuchung und Kartenzahlung
Gebucht wurde online, bezahlt wurde mit Karte. Vor Ort wurde klar kommuniziert, dass Kartenzahlung gewünscht oder erforderlich ist. Bei einer normalen Städtereise war das kein Problem. Bei beruflichen Aufenthalten sollte man aber vorab klären, ob eine Firmenkostenübernahme akzeptiert wird und wie die Rechnung ausgestellt wird. Wer eine korrekte Rechnung braucht, sollte direkt beim Check-in darauf hinweisen und beim Check-out kontrollieren, ob Parkgebühr und Zimmerpreis richtig aufgeführt sind.
Zimmer nach Kategorie
Doppelzimmer und King-Zimmer
Die Doppelzimmer und King-Zimmer waren die beste Wahl. Die Zimmer waren nicht riesig, aber für zwei Personen und ein paar Nächte ausreichend. Das Bett war meistens bequem, die Matratze hatte guten Halt und die Kissen waren nicht zu hoch. Die Bettwäsche fühlte sich sauber an, wenn das Zimmer gut vorbereitet war. Im Zimmer gab es einen Schreibtisch, Safe, Wasserkocher, Bügeleisen, Haartrockner und teilweise einen Kühlschrank. Für einen Business-Aufenthalt oder eine kurze Reise nach München reicht diese Ausstattung völlig aus. Schwächer waren einzelne Details wie wenige Steckdosen am Bett, defekte USB-Anschlüsse oder ein Fernseher mit schlechtem Empfang.
Twin-Zimmer und Zimmervergabe
Twin-Zimmer eignen sich gut, wenn man mit Freunden unterwegs ist. Bei der Zimmervergabe gab es aber nicht immer die gebuchte Variante. Einmal führte die erste Zimmerkarte zu einem bereits belegten Zimmer. Das wurde an der Rezeption zwar schnell gelöst, hinterlässt aber bei Sicherheit und interner Abstimmung keinen guten Eindruck. Seitdem kontrolliere ich direkt nach dem Betreten des Zimmers, ob Betten, Handtücher, Sauberkeit und Bad stimmen. Bei einem Hotel dieser Größe ist eine präzisere Zimmervergabe wichtig.
Dreibettzimmer mit Schlafsofa
Das Dreibettzimmer ist für kurze Aufenthalte noch machbar, aber nicht ideal für Familien mit viel Gepäck. Sobald das Schlafsofa ausgeklappt ist, bleibt kaum Platz für Koffer. Das dritte Bett war nicht immer vorbereitet, und einmal fehlte auch das dritte Handtuch. Für zwei Nächte reicht es, wenn man nicht viel Zeit im Zimmer verbringt. Für längere Aufenthalte würde ich eher zwei Zimmer oder ein größeres Familienzimmer empfehlen. Das Schlafsofa war in manchen Zimmern bequem genug, in anderen Zimmern wirkte es instabil und schlechter als das normale Bett.
Sauberkeit und Zustand der Zimmer
Bettwäsche, Teppich und Geruch
Die Sauberkeit war der Punkt mit den größten Unterschieden. In guten Zimmern waren Bettwäsche, Bad und Oberflächen sauber, und das Zimmer machte einen gepflegten Eindruck. In anderen Zimmern gab es Flecken auf dem Teppich, Haare auf dem Bett, Staub, klebrige Stellen oder sichtbare Spuren von früheren Gästen. Das passt nicht zu dem modernen Eindruck, den Lobby und Hotel von außen machen. Die Zimmerreinigung erfolgt nicht täglich, sondern alle zwei Tage. Bei einem günstigen Aufenthalt kann man damit leben, bei hohen Zimmerpreisen während Messezeiten passt es weniger gut.
Reparaturen und Ausstattung
Einige Zimmer waren gut ausgestattet und wirkten frisch, andere brauchten klare Reparaturen. Besonders negativ waren ein mit Klebeband reparierter Spiegel, lockere Halterungen im Bad, defekte USB-Dosen, schwacher Fernsehempfang und ein Kühlschrank, der Getränke kaum gekühlt hat. In manchen Bädern roch es unangenehm nach Abfluss. Wenn das Zimmer solche Mängel hat, sollte man sofort zur Rezeption gehen und ein anderes Zimmer verlangen. Manchmal wurde schnell geholfen, manchmal musste man mehrfach nachfragen.
Schlafkomfort, Lärm und Klima
Bett und Kissen
Das normale Bett war meistens ein Pluspunkt. Die Matratze war mittel bis eher fest, und in den besseren Zimmern habe ich gut geschlafen. Die Kissen waren angenehm und nicht zu dick. Die Bettwäsche war an guten Tagen sauber und glatt. Es gab aber auch Zimmer mit durchgelegener Matratze oder dünner Decke. Beim Schlafsofa merkt man deutlich, dass es nur eine Zusatzlösung ist. Für Kinder reicht es, für Erwachsene ist es bei mehreren Nächten weniger angenehm.
Geräusche im Zimmer
Das Hotel liegt eher ruhig, besonders die Zimmer im hinteren Gebäudeteil. Von der Straße kam nicht viel Lärm ins Zimmer. Die Fenster waren gut isoliert. Anders war es beim Flur: Türen fielen laut zu, Schritte waren hörbar, und in manchen Zimmern kamen Geräusche aus Nachbarzimmern durch. Wer empfindlich schläft, sollte ein Zimmer weg vom Aufzug und nicht direkt an einer Flurtür erfragen. Bei guter Zimmerlage ist das Hotel ruhig, bei ungünstiger Lage hört man deutlich mehr.
Heizung, Klimaanlage und Fenster
Die Klimaanlage funktionierte in einigen Zimmern gut, in anderen war sie zu schwach. An heißen Tagen wurde das Zimmer dann zu warm. Im Winter gab es ebenfalls Aufenthalte, bei denen die Heizung nicht überzeugend lief. Das Fenster lässt sich nicht komplett öffnen, sondern nur kippen. Das reicht für kurze Luftzufuhr, hilft aber wenig, wenn das Bad nach Abfluss riecht oder das Zimmer zu warm ist.
Bad und Toilette
Dusche, Wasserdruck und Handtücher
Das Bad ist klein, aber zweckmäßig. Der Wasserdruck war in mehreren Zimmern gut, und heißes Wasser kam zuverlässig. Die Dusche ist für eine Person ausreichend, der Waschtisch ist kompakt. Handtücher lagen bereit, aber bei Dreibettbelegung fehlte schon einmal ein zusätzliches Handtuch. Haartrockner, Duschgel und Shampoo waren vorhanden. Wer eigene Pflegeprodukte nutzt, ist besser dran, weil die Spender nicht immer überzeugend waren.
Abflussgeruch und kleine Mängel
Der größte Schwachpunkt im Bad war der Geruch. In mehreren Zimmern roch es nach Abfluss oder Kanalisation. Dazu kamen undichte Duschdichtungen, lockere Halterungen, schwarze Stellen an Silikonfugen und fehlende Zahnputzbecher. Nach dem Duschen wurde in manchen Bädern der Boden nass, weil die Dichtung nicht sauber schloss. Das Bad kann bei gutem Zimmer völlig in Ordnung sein, aber die Schwankungen sind deutlich.
Frühstück
Auswahl und Qualität
Das Frühstück gehört zu den besseren Punkten des Hotels. Es gab Brötchen, Croissants, Brezeln, Brot, Wurst, Käse, Frischkäse, Marmelade, Nutella, Joghurt, Obst, Eier, Würstchen, Weißwurst, Kaffee, Tee, Saft und Wasser. Die Croissants und der Kaffee waren besonders gut. Für ein Express-Hotel ist die Auswahl ordentlich, und für eine Städtereise reicht das Frühstück völlig aus. Warme Speisen waren nicht immer heiß genug, aber insgesamt war das Frühstück besser als erwartet.
Platz und Nachfüllen
Der Frühstücksbereich ist bei voller Belegung zu klein. Am Wochenende musste ich auf freie Plätze warten, und es fehlten zeitweise Tassen, Besteck oder einzelne Lebensmittel. Das Buffet wurde regelmäßig aufgefüllt, aber nicht immer schnell genug. Wer entspannt frühstücken will, sollte früh gehen. Zwischen 8 und 9 Uhr ist es oft am vollsten. Das Personal arbeitete sichtbar viel, kam aber bei großem Andrang kaum hinterher.
Personal und Service
Rezeption
Die Rezeption war gemischt. Einige Mitarbeiter waren sehr freundlich, hilfsbereit und professionell. Sie halfen beim frühen Check-in, beim Gepäck, bei Zimmerproblemen und bei Fragen zur Verbindung in die Innenstadt. Andere Situationen waren weniger gut: Telefonisch war die Rezeption schwer zu erreichen, E-Mails wurden nicht immer beantwortet, und bei Beschwerden wurde nicht jedes Problem sofort ernst genommen. Der Service hängt stark davon ab, wer gerade Dienst hat.
Frühstücks- und Reinigungspersonal
Beim Frühstück war das Personal fleißig, aber bei vollem Hotel sichtbar überlastet. Tische wurden abgeräumt, Buffetflächen wurden aufgefüllt, doch bei großem Andrang reichte das nicht immer. Das Reinigungspersonal war weniger präsent, weil die Zimmer nicht täglich gereinigt werden. Wenn Handtücher oder Toilettenpapier fehlten, musste ich teils nachfragen. Die Qualität der Reinigung war nicht konstant. Einige Zimmer waren tadellos, andere nicht gründlich genug.
Parken
Tiefgarage und Kosten
Das Hotel hat eine eigene Tiefgarage. Sie kostet etwa 19 Euro pro Tag und wird beim Check-out berechnet. Die Garage ist praktisch, weil man direkt ins Hotel kommt. Für München ist der Preis nicht ungewöhnlich, aber für längere Aufenthalte summiert er sich schnell. Wer abends anreist und keine Parkplatzsuche möchte, fährt mit der Tiefgarage am bequemsten.
Auto oder öffentliche Verkehrsmittel
Für Sightseeing in München würde ich das Auto stehen lassen. Vor dem Hotel hält ein Bus, die S-Bahn-Station Berg am Laim ist zu Fuß erreichbar, und auch Tram-Verbindungen liegen in der Nähe. Für Fahrten in die Innenstadt ist der öffentliche Verkehr entspannter als Autofahren und Parken im Zentrum. Das Hotel eignet sich daher auch gut ohne Mietwagen.
Vorteile und Nachteile
Positive Punkte
Die größten Vorteile sind Frühstück, Verkehrsanbindung, ruhige Lage und Preis-Leistung. Wenn man ein gutes Zimmer bekommt, schläft man bequem und hat alles, was man für eine kurze München-Reise braucht. Die Betten sind oft bequem, die Zimmer sind funktional, und Supermärkte liegen in der Nähe. Für Geschäftsreisen ist der Schreibtisch praktisch, für Städtereisen die S-Bahn-Anbindung.
Schwache Punkte
Die schwächsten Punkte sind Sauberkeitsschwankungen, Wartungsstau, kleine Zimmer bei Dreierbelegung und überfülltes Frühstück. Außerdem waren Check-in und Rechnungsfragen nicht immer reibungslos. Wer empfindlich bei Gerüchen im Bad, Teppichflecken oder Flurlärm ist, sollte nach dem Check-in genau prüfen, ob das Zimmer passt. Für den Preis ist das Hotel oft gut, aber nicht jedes Zimmer erfüllt denselben Standard.
Würde ich wieder buchen?
Empfehlung nach Reisezweck
Ich würde das Holiday Inn Express München City East wieder buchen, wenn der Preis stimmt und wenn ich ein Hotel mit Frühstück und guter Anbindung brauche. Für zwei Personen ist es deutlich angenehmer als für drei Personen mit Schlafsofa. Für kurze München-Aufenthalte, Geschäftsreisen und Wochenendtrips ist das Hotel geeignet. Wer viel Platz, täglichen Zimmerservice und ein ruhiges Frühstück ohne Wartezeit erwartet, sollte ein anderes Hotel wählen. Bei der Anreise empfehle ich, Zimmer, Bad, Handtücher, Klima und Bett sofort zu kontrollieren.
Gesamteindruck
Das Hotel hat klare Stärken und klare Schwächen. Frühstück und Verkehrsanbindung überzeugen, viele Mitarbeiter sind freundlich, und die Betten sind oft bequem. Gleichzeitig müssen Sauberkeit, Badgerüche, Reparaturen und Abläufe an der Rezeption besser werden. Mit einem guten Zimmer ist der Aufenthalt angenehm. Mit einem schlecht gepflegten Zimmer wirkt das Hotel schnell enttäuschend.
Lage rund um Berg am Laim
Anbindung zu Ostbahnhof und Innenstadt
Das Hotel liegt im Münchner Osten in Berg am Laim. Direkt vor dem Hotel befindet sich eine Bushaltestelle, die S-Bahn-Station Berg am Laim erreicht man zu Fuß in etwa 10 Minuten. Von dort kommt man gut Richtung Ostbahnhof, Marienplatz und Hauptbahnhof. Auch Supermärkte wie ALDI, REWE oder DM liegen in der Umgebung und sind praktisch für Getränke, Snacks oder Kleinigkeiten. Wer vom Flughafen kommt, fährt am besten mit der S-Bahn und steigt je nach Verbindung um. Für reine Innenstadtbesuche ist die Lage nicht zentral, aber durch Bus und S-Bahn gut nutzbar. Zu Fuß in die Altstadt läuft man von hier nicht sinnvoll, mit öffentlichen Verkehrsmitteln passt die Lage aber gut.
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