Kurzfazit zum Aufenthalt im Am Sendlinger Tor

Das Am Sendlinger Tor punktet in München vor allem mit der Lage. Die U-Bahn-Station Sendlinger Tor liegt nur wenige Minuten entfernt, Marienplatz, Viktualienmarkt, Altstadt, Fußgängerzone, Cafés und Restaurants erreicht man bequem zu Fuß. Preislich war es sehr unterschiedlich: Ein Doppelzimmer kostete einmal 78 Euro pro Nacht, für zwei Nächte habe ich 188 Euro bezahlt. Während Messezeiten lag der Preis bei 170 Euro pro Nacht, teils über 200 Euro, während der Intersolar sogar bei 289 Euro pro Nacht. Drei Nächte kamen einmal auf 740 Euro. Bei einem niedrigen Preis kann man das Hotel als einfache Schlafmöglichkeit im Zentrum akzeptieren. Bei hohen Preisen passt die Leistung nicht mehr. Die Zimmer sind alt, klein und je nach Etage sehr unterschiedlich. Es gab saubere, ruhige Zimmer, aber auch Zimmer mit Flecken, Geruch, sehr kleinem Bad, dünnen Türen und deutlichen Mängeln. Frühstück wird nicht angeboten. Parkplätze gibt es nur wenige. Für eine kurze München-Reise mit wenig Anspruch an das Zimmer kann es funktionieren, für Komfort, Sauberkeit und ruhigen Schlaf ist es keine sichere Wahl.

Am Sendlinger Tor Zimmerbewertung nach Zimmertyp

Doppelzimmer mit Bett, Platz und Ausstattung

Die Doppelzimmer im Am Sendlinger Tor sind meistens klein. Mit zwei Koffern wird es schnell eng, und in manchen Zimmern gibt es keinen richtigen Tisch. Eine schmale Sitzbank am Fenster dient eher als Ablage für Gepäck. Die Möbel sind alt, der Boden war in einigen Zimmern beschädigt, Wände und Vorhänge hatten Flecken, und Steckdosen saßen nicht immer fest. Bei 78 Euro pro Nacht war das noch vertretbar, weil die Lage in München sehr zentral ist. Bei 170 Euro oder mehr pro Nacht war das Zimmer für den Preis klar zu schwach. Die Betten waren nicht einheitlich. Es gab Zimmer mit sauberem, gutem Bett, aber auch wackelige Betten, quietschende Betten, zu weiche Matratzen und sehr einfache Kissen. Die Bettwäsche war manchmal frisch und sauber, einmal gab es aber einen dunklen Fleck auf dem Laken. Nach der Meldung wurde nicht sauber neu bezogen, sondern nur ein weiteres Laken darübergelegt. Das war kein guter Umgang mit einem Hygieneproblem.

Einzelzimmer für kurze Aufenthalte

Als Einzelzimmer funktioniert das Hotel nur dann, wenn man wirklich den ganzen Tag unterwegs ist und abends nur schlafen will. Die Lage spart viel Zeit, weil man schnell in der Altstadt, an der U-Bahn und am Hauptbahnhof ist. Das Zimmer selbst bietet aber wenig Komfort. In kleineren Einzelzimmern fehlt ein Schreibtisch, es gibt keinen Kühlschrank und keinen Wasserkocher im Zimmer. Tee und Kaffee sind eher an der Rezeption ein Thema, nicht im Zimmer. Störend war vor allem die Hellhörigkeit. Gespräche im Flur, zuschlagende Türen, Toilettenspülungen und Geräusche aus dem Nachbarzimmer waren deutlich zu hören. Für eine Geschäftsreise, bei der guter Schlaf wichtig ist, ist das ein klarer Nachteil.

Vierbettzimmer und größere Zimmer

Größere Zimmer waren angenehmer, weil man Gepäck besser unterbringen konnte. Besonders ein Zimmer auf der fünften Etage war deutlich moderner und sauberer als ältere Zimmer auf anderen Etagen. Auch das Bad war dort besser nutzbar. Trotzdem war auch bei größeren Zimmern nicht alles zuverlässig. Es kam vor, dass Decken und Kissen fehlten. Einmal wurde trotz der Bitte, das Zimmer nicht reinigen zu lassen, das Zimmer betreten. Später stellte sich heraus, dass ein Mitarbeiter Bettzeug für ein anderes Zimmer geholt hatte. Für ein Hotel ist das sehr unangenehm, weil man seine Sachen im Zimmer sicher wissen möchte. Für Familien ist das Hotel deshalb nur eingeschränkt geeignet.

Apartmentzimmer und längerer Aufenthalt

Ein als Apartment gebuchtes Zimmer war extrem einfach. Tee- und Kaffeezubereitung im Zimmer gab es nicht, Stauraum war knapp, ein richtiger Kleiderschrank fehlte oder war nur sehr begrenzt nutzbar. Für mehrere Nächte merkt man die Schwächen stärker: kein Kühlschrank, wenig Ablage, altes Bad, Geruch und laute Flure. Wer im Hotel auch tagsüber entspannen, Kaffee trinken oder sich länger im Zimmer aufhalten möchte, wird hier nicht glücklich. Das Hotel eignet sich eher für Gäste, die morgens gehen und spät zurückkommen.

Am Sendlinger Tor Check-in, Check-out und Zahlung

Check-in und Wartezeit an der Rezeption

Der reguläre Check-in war ab 15 Uhr. Wenn ein Zimmer schon fertig war, war früheres Einchecken ohne Zusatzkosten möglich. Das war ein Pluspunkt. Auch die Gepäckaufbewahrung funktionierte gut, mit Anhängern und klarer Zuordnung. Nicht gut war, dass die Rezeption nicht immer besetzt war. Beim Check-in am Nachmittag war ein Zimmer trotz Check-in-Zeit noch nicht fertig. Spät abends musste ich mehr als zehn Minuten warten, bis jemand kam. An einem anderen Tag stand ich fast 20 Minuten vor dem leeren Tresen. Die Pass- und Reservierungskontrolle wurde erledigt, aber nicht immer professionell. Manche Mitarbeiter waren freundlich und hilfsbereit, andere wirkten überfordert oder konnten Fragen zur Stadt kaum beantworten.

Check-out und Zusatzkosten

Check-out war um 11 Uhr. Die Abreise ging schnell: Schlüssel abgeben, offene Beträge prüfen, fertig. Beim Parkplatz musste ich um 11 Uhr wieder zur Rezeption kommen, weil eine feste Reservierung vorher nicht möglich war. Am Sonntag durfte ich den Parkplatz etwas länger nutzen. Das war fair und hilfreich. Trotzdem bleibt die Parkplatzsituation unsicher, weil es nur wenige Stellplätze gibt.

Preise und Zahlungsart

Gebucht habe ich online mit hinterlegter Karte, bezahlt wurde vor Ort per Karte. Bei einer Buchung gab es vor der Anreise ein Problem mit der Zahlung, dazu kam eine E-Mail vom Hotel und die Zahlung wurde vor Ort noch einmal geprüft. Die Preise schwankten stark: 78 Euro pro Nacht im Doppelzimmer, 188 Euro für zwei Nächte, 170 Euro pro Nacht während einer Messe, 289 Euro pro Nacht während der Intersolar und 740 Euro für drei Nächte während einer sehr teuren Reisezeit. Bei Preisen um 80 Euro ist das Hotel wegen der Lage noch nachvollziehbar. Ab 200 Euro pro Nacht ist das Preis-Leistungs-Verhältnis schwach.

Am Sendlinger Tor Sauberkeit, Bettwäsche und Geruch

Unterschiedliche Sauberkeit je nach Zimmer

Die Sauberkeit war nicht zuverlässig. Es gab Zimmer mit sauberem Bett und sauberen Handtüchern. Es gab aber auch Flure mit stark verschmutzten Teppichen, klebrigen Stellen, Flecken und einem ungepflegten Eindruck. Im Zimmer fielen Staub, Spinnweben, beschädigte Böden, Flecken an Wänden und Vorhängen sowie Spuren an Stühlen und Kopfteilen auf. In manchen Bädern waren noch Rückstände von früheren Gästen zu sehen. Wenn man ein sauberes Zimmer bekommt, ist der Aufenthalt okay. Wenn nicht, möchte man sofort wieder zur Rezeption.

Bettwäsche, Handtücher und Zimmergeruch

Bettwäsche und Handtücher waren an guten Tagen sauber und trocken. An schlechten Tagen gab es Flecken auf dem Laken, fehlende Kissen oder fehlende Decken. Zusätzliche Handtücher und Bettwäsche wurden nicht immer schnell gebracht. Der Geruch war ein weiteres Thema. Einige Bäder rochen feucht, muffig oder nach Urin. In größeren, schlecht gelüfteten Zimmern war die Luft unangenehm. Wenn sich das Fenster öffnen ließ, wurde es besser, aber im Sommer kamen dann Lärm und Sicherheitsgefühl dazu.

Am Sendlinger Tor Bad und Toilette

Dusche, Wasserdruck und Warmwasser

Die Badezimmer sind meist sehr klein. In manchen Duschen kann man sich kaum drehen. Der Duschvorhang klebte beim Duschen am Körper, und die Dusche war nicht immer sauber. Warmwasser war vorhanden, aber der Abfluss war teilweise langsam. In einigen Zimmern lief Wasser auf den Boden, eine Duschbrause spritzte in alle Richtungen, und eine Dusche war locker beziehungsweise beschädigt. Wer ein angenehmes Bad erwartet, sollte dieses Hotel nicht wählen. Nur renovierte Zimmer hatten ein deutlich besseres Bad.

Waschbecken, Toilette und Pflegeprodukte

Am Waschbecken gab es oft kaum Ablagefläche. Haken für Handtücher fehlten oder waren schlecht gesetzt. Die Toiletten waren sehr unterschiedlich: sauber in manchen Zimmern, locker, undicht, verstopft oder stark riechend in anderen. Pflegeprodukte waren knapp. Shampoo, Duschgel oder Seife fehlten je nach Zimmer. Zahnbürste, Zahnpasta oder Rasierer sollte man selbst mitbringen.

Am Sendlinger Tor Schallschutz, Heizung und Ausstattung

Flurlärm und Geräusche von außen

Der Schallschutz ist eine der größten Schwächen. Die Türen sind dünn, und Gespräche auf dem Flur hört man im Zimmer deutlich. Zuschlagende Türen, Nachbarn, Toilettenspülungen und Föhngeräusche kamen klar durch. Spät zurückkommende Gäste störten den Schlaf, und morgens war das Reinigungspersonal teilweise laut. Zur Straße hin war es bei offenem Fenster ebenfalls laut. Ein ruhiges Zimmer bekommt man eher auf einer höheren Etage oder zum Innenbereich.

Heizung, Lüftung und fehlende Klimaanlage

Klimaanlage gab es nicht. Im Sommer wurde es im Zimmer heiß, und man musste bekommt man eher auf einer höheren Etage oder zum Innenbereich mit einem Ventilator auskommen. Einmal wurde ein Ventilator erst nach erneutem Nachfragen bereitgestellt, der erste hatte einen defekten Stecker und musste getauscht werden. Als der Aufzug defekt war, musste ich damit bis in den fünften Stock laufen. Im Winter oder an kühleren Tagen war die Heizung teilweise zu stark, und der Heizkörper ließ sich nicht richtig regulieren. Das Fenster zu öffnen war wegen Lärm nicht immer eine Lösung.

WLAN, TV, Steckdosen und Aufzug

WLAN funktionierte nicht immer stabil. In manchen Zimmern war der Empfang gut, in anderen war es Glückssache. Der Fernseher war vorhanden, aber viele Sender gingen nicht oder waren nicht nutzbar. Steckdosen waren ungünstig platziert, teilweise weit vom Bett entfernt. Der Aufzug ist klein und langsam. Bei Defekt oder viel Betrieb wird das mit Gepäck schnell mühsam. Die Zimmer haben noch klassische Schlüssel, deshalb muss man den Schlüssel immer bei sich haben, besonders weil die Rezeption nicht rund um die Uhr sicher besetzt ist.

Am Sendlinger Tor Service und Mitarbeiter

Rezeption und Hilfe bei Problemen

Die Rezeption war an guten Tagen freundlich und hilfreich. Früher Check-in, Gepäckaufbewahrung, Zimmerwechsel und schnelle Hilfe am Telefon haben funktioniert. Es gab aber auch Tage mit langen Wartezeiten, knappen Erklärungen und wenig Professionalität. Ein Mitarbeiter wusste nicht genau, welche Zimmer belegt waren, und lief mit Schlüsseln durch das Haus. Das darf in einem Hotel nicht passieren. Wer spät ankommt, sollte sich vorher genau absichern.

Housekeeping und Zimmerbetreuung

Das Housekeeping war nicht immer angenehm. Morgens waren Gespräche und Türen deutlich zu hören. Einmal wurde das Zimmer trotz ausdrücklicher Bitte nicht unberührt gelassen, sondern betreten. In einem anderen Fall fehlten danach Kissen und Decken. Gleichzeitig gab es auch Zimmer, die gut gereinigt waren. Das Problem ist die Unbeständigkeit. Für eine Nacht kann man Glück haben, bei mehreren Nächten fällt diese Unsicherheit stärker auf.

Am Sendlinger Tor Frühstück, Getränke und Essen in der Nähe

Kein Frühstück im Hotel

Im Am Sendlinger Tor gab es kein Hotelfrühstück. Ein Frühstückspreis mit Buffet, Brötchen, Kaffee, Eiern, Käse, Schinken, Obst, Joghurt oder warmen Speisen existierte nicht, weil kein Frühstücksraum angeboten wurde. Wer morgens im Hotel essen möchte, wird enttäuscht.

Automaten und Cafés in der Umgebung

Im Hotel gibt es Automaten für Snacks und Getränke. Für spät abends ist das praktisch. Tee und Kaffee gab es nicht im Zimmer, sondern eher im Bereich der Rezeption. Für das Frühstück nutzt man besser Cafés oder Bäckereien in der Nähe. Eine einfache Bäckerei mit Kaffee und belegten Brötchen reicht für den Start in den Tag. Am Sonntag sollte man vorher schauen, was geöffnet hat.

Am Sendlinger Tor Parken und Mobilität

Parkplätze am Hotel

Es gibt am Hotel nur wenige Parkplätze. Es wirkten etwa vier Stellplätze, und eine feste Reservierung war nicht immer möglich. Einmal war trotz Erwartung kein Parkplatz frei. Dann blieb nur ein nahegelegenes Parkhaus für 40 Euro pro Tag oder ein weiter entfernter Parkplatz für 20 Euro pro Tag und etwa 20 Minuten Fußweg. Mit Auto ist das Hotel deshalb nicht ideal. Für München Zentrum empfehle ich klar die Anreise mit Bahn oder U-Bahn.

U-Bahn, Tram und Wege in die Stadt

Die Verkehrsanbindung ist sehr gut. Vom Sendlinger Tor kommt man mit U-Bahn und Tram schnell in viele Teile Münchens. Der Hauptbahnhof ist nur eine Station entfernt. Auch zur U6 Richtung Stadion war es praktisch. Karlsplatz, Marienplatz, Viktualienmarkt, Oper und Altstadt lassen sich schnell erreichen. Wer mit leichtem Gepäck kommt, kann vieles einfach zu Fuß machen.

Am Sendlinger Tor Vorteile, Nachteile und erneute Buchung

Die klaren Vorteile

Die klaren Vorteile sind Lage und niedriger Preis, wenn man günstig bucht. Die Altstadt liegt vor der Tür, öffentliche Verkehrsmittel sind nah, und man spart viel Zeit. Gepäckaufbewahrung ist praktisch, und freundliche Mitarbeiter haben manche Situationen gut gelöst. In einem sauberen Zimmer reicht das Hotel für eine kurze Nacht.

Die deutlichen Nachteile

Die Nachteile sind alte Zimmer, kleine Bäder, schwacher Schallschutz, wechselnde Sauberkeit, Geruch, fleckige Bettwäsche, fehlende Ausstattung, langsamer Aufzug, knappe Parkplätze und nicht immer besetzte Rezeption. Nachts können laute Gäste und Flurlärm stören. Für Familien, ruhige Nächte und hohe Hygieneansprüche empfehle ich ein anderes Hotel.

Gesamtbewertung und Wiederkommen

Ich würde das Am Sendlinger Tor nur wieder buchen, wenn der Preis niedrig ist und ich maximal ein bis zwei Nächte bleibe. Bei 78 Euro pro Nacht oder 188 Euro für zwei Nächte kann man die Schwächen wegen der Lage akzeptieren. Bei 170 Euro, 200 Euro oder 289 Euro pro Nacht empfehle ich, zuerst andere Hotels in München zu prüfen.

Am Sendlinger Tor Lage und Umgebung

Vom U-Bahnhof Sendlinger Tor läuft man nur wenige Minuten zum Hotel. Man kommt aus der Station, orientiert sich an der großen Kreuzung mit Tramhaltestelle und geht Richtung Altstadt. Von dort ist das Hotel schnell erreicht. Zum Marienplatz läuft man etwa 10 Minuten, zum Viktualienmarkt ebenfalls bequem zu Fuß. Frauenkirche, Karlsplatz und die Fußgängerzone liegen in der Nähe. Vom Hauptbahnhof nimmt man am einfachsten eine U-Bahn bis Sendlinger Tor und läuft den Rest. Mit leichtem Gepäck ist auch der Fußweg vom Hauptbahnhof machbar.

Hotelstandort auf der Karte prüfen

Hotelfotos

Am Sendlinger Tor (2).webp

Am Sendlinger Tor (3).webp

Am Sendlinger Tor (4).webp

Am Sendlinger Tor (5).webp

Am Sendlinger Tor (6).webp

Am Sendlinger Tor (7).webp

Am Sendlinger Tor (8).webp

Am Sendlinger Tor (9).webp

Am Sendlinger Tor (10).webp

Am Sendlinger Tor (11).webp

Am Sendlinger Tor (12).webp

Am Sendlinger Tor (13).webp

Am Sendlinger Tor (14).webp

Adresse: Am Sendlinger Tor, 47, Oberanger, Hackenviertel, Altstadt-Lehel, München, Bayern, 80331, Deutschland
Nahe Orientierungspunkte: AIDS, Am Sendlinger Tor, Feuerwehrmuseum, Kurt-Eisner-Denkmal, Oberangertheater, Kunstraum
Bewertung: 3.2 / 5 ☹️
Öffnungstage: Jeden Tag
Check-in: 3:00 PM
Check-out: 12:00 PM
Besucherkommentare