Besuch im Restaurant The Spice Bazaar

Ein besonderer Ort im Zentrum von München

Restaurant The Spice Bazaar gehört für mich zu den Restaurants in München, die man nicht für ein schnelles Abendessen auswählt, sondern für einen besonderen Abend. Die Lage in Altstadt-Lehel, nahe der Bayerischen Staatsoper, der Residenz und dem Marstallplatz, passt sehr gut zum gehobenen Charakter des Restaurants. Beim Betreten fallen sofort das warme Licht, die detailreiche Einrichtung und die intensive Würze aus der Küche auf. Ich war nicht nur einmal dort, sondern mehrmals, und der stärkste Eindruck blieb jedes Mal gleich: Dieses Restaurant eignet sich besonders gut zum Teilen, Probieren und längeren Sitzen. Die Küche bewegt sich zwischen mediterranen und orientalischen Einflüssen, mit kräftigen Gewürzen, farbigen Tellern und vielen Gerichten, die man am besten gemeinsam bestellt. Preise, Speisekarte, Sitzplatzangebot und Abläufe können sich vor Ort inzwischen geändert haben.

Wartezeit und Reservierung

Mit Reservierung kaum Wartezeit

Bei meinen Besuchen war eine Reservierung klar die bessere Entscheidung. Mit reserviertem Tisch wurde ich am Eingang zügig empfangen, der Name wurde geprüft und die Platzierung erfolgte ohne längeres Warten. Gerade am Abend war das Restaurant sehr gut besucht, und ohne Reservierung wäre ein passender Tisch deutlich schwerer gewesen. Für ein Date, einen Familienabend oder ein Essen vor einem Opernbesuch ist eine vorherige Reservierung praktisch Pflicht.

Wartezeit nach der Bestellung

Nach der Bestellung kamen die ersten Speisen in einem angenehmen Tempo. An sehr vollen Abenden dauerte es etwas länger, bis die ersten Teller auf dem Tisch standen, aber die Wartezeit störte den Abend nicht. Weil viele Gerichte zum Teilen gedacht sind, kommt das Essen nacheinander auf den Tisch und der Abend wird automatisch länger. Besonders positiv war, dass das Personal bei der Menge mitgedacht hat. Wenn zu viel bestellt wurde, wurde freundlich darauf hingewiesen. Das war guter Service und hat unnötige Kosten vermieden.

Kosten und Bezahlung

Preisniveau pro Person

Restaurant The Spice Bazaar liegt klar im gehobenen Preisbereich. Wer nur ausgewählte Vorspeisen und ein Getränk bestellt, kann bei etwa 50 bis 60 Euro pro Person landen. Mit Vorspeisen, Hauptgang, Beilage, Dessert und Getränken bewegt sich der Betrag schnell zwischen 70 und 100 Euro pro Person. Mit Wein oder Cocktails wird es entsprechend teurer. Für ein alltägliches Essen ist das hoch, für einen besonderen Abend in dieser Lage aber nachvollziehbar.

Zahlung am Tisch

Die Rechnung wurde am Tisch angefordert und per Karte bezahlt. Der Ablauf war unkompliziert, ruhig und professionell. Wichtig ist, bei den Hauptgerichten genau hinzusehen, ob Beilagen bereits enthalten sind. Einige Fleisch- und Fischgerichte werden ohne Beilage serviert, sodass Kartoffeln, Brot oder Gemüse zusätzlich berechnet werden. Dadurch steigt der Endpreis schneller, als man zunächst denkt.

Parken

Parken in der Innenstadt

Mit dem Auto ist der Besuch nicht besonders bequem. Die Lage im Münchner Zentrum macht die Parkplatzsuche schwierig. Direkt am Restaurant sollte man nicht mit freien Parkplätzen rechnen. Sinnvoller ist es, ein kostenpflichtiges Parkhaus oder eine gebührenpflichtige Parkmöglichkeit in der Nähe zu nutzen.

Besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Umgebung von Odeonsplatz, Residenz und Bayerischer Staatsoper ist gut erreichbar, deshalb ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln deutlich entspannter. Wer dennoch mit dem Auto kommt, sollte zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche einplanen. Die zentrale Lage ist für den Restaurantbesuch ein großer Vorteil, beim Parken aber ein klarer Nachteil.

Bewertung der Speisen

Brot, Hummus und Dips

Das Brot mit den Dips war bei meinen Besuchen ein starker Einstieg. Das Brot kam warm, duftete angenehm und passte sehr gut zu Hummus, Muhammara und weiteren Aufstrichen. Der Hummus war cremig, fein gewürzt und nicht schwer. Muhammara brachte mehr Tiefe, leichte Schärfe und eine nussige Note auf den Tisch. Diese einfachen Begleiter wurden nicht nebenbei serviert, sondern hatten selbst Restaurantqualität. Schon mit Brot und Dips konnte man sich fast satt essen.

Vorspeisen zum Teilen

Die Vorspeisen waren für mich der stärkste Teil der Karte. Falafel, Meatballs, Burnt Eggplant, Bazaar Parmigiana und Pimientos de Padrón hatten jeweils einen eigenen Charakter. Die Falafel waren außen fest und innen weich, mit einer Würze, die länger blieb. Die Meatballs wirkten saftig und kräftig gewürzt. Burnt Eggplant war cremig, rauchig und sehr gut mit Brot kombinierbar. Die Pimientos de Padrón waren nicht nur schlicht mit Salz serviert, sondern deutlich spannender abgeschmeckt. Gerade bei mehreren Personen macht es Spaß, viele kleine Gerichte in die Mitte zu stellen und sich durchzuprobieren.

Fisch und Meeresfrüchte

Die Fisch- und Meeresfrüchtegerichte waren aromatisch und schön angerichtet. Ceviche brachte Frische und Säure zwischen die schwereren Speisen. Skrei in Kokos-Curry war zart, mild und zugleich intensiv genug, um als Hauptgericht zu überzeugen. Die Kombination aus Kokos, Gewürzen und Fisch funktionierte sehr gut. Bei Meeresfrüchten kommt es stark auf Temperatur und Timing an, und genau daran erkennt man, wie anspruchsvoll diese Gerichte sind. Wenn sie punktgenau kamen, waren sie ein echtes Highlight.

Fleischgerichte

Berbere Chicken, Chicken Skewer, Lammgerichte und Shawarma-Varianten zeigten die kräftige Seite der Küche. Das Hähnchen war aromatisch gewürzt und deutlich spannender als ein gewöhnliches Grillgericht. Lamm war geschmacklich intensiv und passte gut zu den Saucen. Gleichzeitig war bei manchen Fleischgerichten der Preis sehr hoch, vor allem wenn Beilagen separat bestellt werden mussten. Geschmacklich war das Niveau stark, preislich sollte man bewusst bestellen.

Vegetarische Gerichte und Beilagen

Vegetarisch kann man im Restaurant The Spice Bazaar sehr gut essen. Bazaar Parmigiana, Blumenkohl, gebackene Süßkartoffel, Brokkoli und verschiedene Dips waren keine Nebenlösungen, sondern vollwertige Gerichte. Besonders die gebackene Süßkartoffel blieb mir im Gedächtnis, weil Süße, Gewürze und Toppings sehr gut zusammenpassten. Auch vegetarische Vorspeisen bieten genug Auswahl, um den ganzen Abend ohne Fleisch oder Fisch zu essen.

Desserts und Getränke

Bei den Desserts waren Oriental Mess, Black Sesame Eis und das Cornbread Dessert besonders interessant. Oriental Mess war süß, aber nicht überladen. Black Sesame Eis brachte eine nussige Tiefe und passte gut nach den intensiven Hauptgerichten. Das Cornbread Dessert war überraschend kreativ. Das Rote-Bete-Sorbet mit Rauchpaprika war dagegen sehr speziell und für meinen Geschmack weniger gelungen. Bei den Getränken überzeugten vor allem die Cocktails. Der Spicy Ginger Mule war frisch, würzig und nicht zu süß. Auch Cocktails mit Kardamom oder Gin passten gut zum Stil des Restaurants.

Service und Freundlichkeit

Aufmerksames Personal

Der Service war bei meinen Besuchen einer der stärksten Punkte. Das Personal begrüßte freundlich, erklärte Speisen, half bei der Auswahl und achtete darauf, dass nicht zu viel bestellt wurde. Besonders bei einem Restaurant mit vielen kleinen Gerichten ist gute Beratung wichtig. Hier wurde nicht einfach nur aufgenommen, was gesagt wurde, sondern aktiv mitgedacht.

Kleine Schwächen an vollen Abenden

An sehr gut besuchten Abenden gab es kurze Momente, in denen man etwas länger auf Getränke oder die Rechnung wartete. Auch der Geräuschpegel stieg, wenn alle Tische besetzt waren. Trotzdem blieb das Personal freundlich und professionell. Insgesamt war der Service klar überdurchschnittlich und passte zum gehobenen Anspruch des Restaurants.

Sanitärbereich

Saubere Toiletten im Restaurant

Toiletten waren vorhanden und gepflegt. Der Sanitärbereich passte zum Niveau des Restaurants und machte einen sauberen Eindruck. Auch während eines längeren Abendessens gab es keine Einschränkungen. Für ein Restaurant in dieser Preisklasse ist das selbstverständlich, aber hier wurde dieser Standard gut erfüllt.

Atmosphäre und Sitzplätze

Warmes Licht und stilvolle Einrichtung

Das Innere des Restaurants ist modern, warm und orientalisch inspiriert. Die Lampen, Wandgestaltung und Farben schaffen ein gehobenes, aber nicht steifes Ambiente. Für ein Date ist das Licht sehr angenehm. Für größere Gruppen ist die Atmosphäre ebenfalls passend, weil viele Gerichte ohnehin geteilt werden.

Terrasse und Gruppen

Die Terrasse ist bei gutem Wetter ein großer Vorteil. Sie liegt nicht direkt mitten im starken Straßenverkehr und fühlt sich dadurch angenehmer an, als man es in der Innenstadt erwartet. Zu zweit kann man hier einen schönen Abend verbringen, aber mit vier bis sechs Personen funktioniert das Konzept noch besser. Mehrere Vorspeisen, Beilagen und Hauptgerichte in der Mitte des Tisches machen den Besuch abwechslungsreicher.

Vorteile

Kreative Küche

Der größte Vorteil ist die kreative Küche. Die Gerichte schmecken nicht austauschbar, sondern haben ihren eigenen Charakter. Gewürze spielen eine große Rolle, ohne dass alles nur scharf wird. Viele Teller sind farbig, schön angerichtet und aromatisch dicht.

Starker Service

Ein weiterer Vorteil ist der Service. Freundlichkeit, Beratung und Aufmerksamkeit waren bei meinen Besuchen deutlich spürbar. Das Personal machte den Abend angenehmer und half dabei, die richtige Menge zu bestellen.

Nachteile

Hohe Preise

Der wichtigste Nachteil ist das Preisniveau. Einige Gerichte sind ihren Preis wert, andere wirken durch zusätzliche Beilagen am Ende sehr teuer. Besonders Fleischgerichte können schnell kostspielig werden. Wer preisbewusst essen möchte, sollte stärker auf Vorspeisen und vegetarische Gerichte setzen.

Parken und Lautstärke

Parken ist schwierig, und an vollen Abenden wird es im Innenraum lauter. Für ein sehr ruhiges Gespräch sollte man eine passende Uhrzeit wählen und bei der Reservierung auf einen guten Sitzplatz achten.

Zufriedenheit

Gesamteindruck nach mehreren Besuchen

Nach mehreren Besuchen blieb Restaurant The Spice Bazaar für mich ein Restaurant mit hoher Qualität, starkem Service und sehr eigenständiger Küche. Nicht jedes Gericht war gleich überzeugend, aber der gesamte Abend war jedes Mal besonders. Vor allem die Vorspeisen, Dips, vegetarischen Gerichte, Cocktails und Desserts machten den Besuch lohnenswert.

Für wen es besonders passt

Das Restaurant passt für Paare, Gruppen, Familien, Geschäftsessen und besondere Abende in München. Wer gerne teilt, probiert und verschiedene Aromen mag, ist hier richtig. Wer eine einfache, günstige und schnelle Mahlzeit sucht, findet passendere Alternativen.

Wiederbesuchsabsicht

Ich komme wieder

Ich würde Restaurant The Spice Bazaar wieder besuchen. Beim nächsten Mal würde ich wieder mehrere Vorspeisen bestellen, dazu Brot, Hummus, Bazaar Parmigiana, eine Süßkartoffel, vielleicht ein Fischgericht und am Ende Oriental Mess oder Black Sesame Eis. Wegen des Preisniveaus bleibt es für mich ein Restaurant für besondere Anlässe, aber genau dafür ist es eine sehr gute Adresse.

Lagebeschreibung

Von der Bayerischen Staatsoper und der Residenz aus

Restaurant The Spice Bazaar lässt sich gut über die Bayerische Staatsoper, die Münchner Residenz und den Marstallplatz finden. Von der Bayerischen Staatsoper geht man in Richtung Alfons-Goppel-Straße und weiter zum Marstallplatz. Von der Residenz oder dem Cuvilliés-Theater ist es ebenfalls nur ein kurzer Weg. Wer vom Odeonsplatz kommt, läuft an der Residenz und am Hofgarten vorbei in Richtung Marstallplatz. Das Restaurant liegt etwas zurückgesetzt in diesem Bereich, deshalb ist der Marstallplatz der beste Orientierungspunkt.

Essensfotos

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Adresse: the spice bazaar, 3, Marstallplatz, Graggenauerviertel, Altstadt-Lehel, München, Bayern, 80539, Deutschland
Nahe Orientierungspunkte: Felsenbrunnen, Cuvilliés-Theater, Bibliothek Augusto Roa Bastos, max goelitz, Odeonsplatz, Galerie Fred Jahn
Bewertung: 4.5 / 5 😊
Öffnungstage: Dienstag - Samstag
Öffnet um: 5:00 PM
Schließt um: 12:00 AM
Öffnungstage: Sonntag
Öffnet um: 3:00 PM
Schließt um: 12:00 AM
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