Feringapark Aufenthalt auf einen Blick
Das Feringapark ist ein Hotel in Unterföhring, das vor allem für Termine im Münchner Norden, Geschäftsreisen, Kurztrips und Besuche in der Allianz Arena gut passt. Es liegt nicht direkt in der Münchner Innenstadt, aber Bus und Tram sind nah genug, um Marienplatz, Studentenstadt und Fröttmaning ohne großen Aufwand zu erreichen. Die Zimmer waren je nach Aufenthalt sehr unterschiedlich. Renovierte Zimmer waren sauber, hell und angenehm groß. Ältere Standardzimmer hatten dagegen abgenutzte Möbel, fleckige Teppiche und teilweise störende Gerüche. Für ein Standardzimmer habe ich 90 Euro pro Nacht gezahlt. Die günstigste Rate lag bei 75 Euro pro Nacht, während ein stark nachgefragter Termin 130 Euro pro Nacht ohne Frühstück kostete. Das Frühstück lag bei 16,50 Euro pro Person und war einer der besten Punkte im Hotel. Die Tiefgarage kostete meist 15 Euro für 24 Stunden, einmal wurden für das Parken neben dem Hotel 25 Euro berechnet. Der Self Check-in funktionierte an manchen Tagen schnell, an anderen Tagen fehlten Reservierungsnummer oder Zugangscode, was zu langer Wartezeit an der Rezeption führte. Insgesamt ist das Feringapark Hotel kein durchgehend perfektes Haus, aber mit gutem Preis, starkem Frühstück, praktischer Lage und renoviertem Zimmer kann der Aufenthalt gut sein.
Feringapark Zimmer nach Kategorie
Standardzimmer
Die Standardzimmer im Feringapark sind zweckmäßig und für ein bis zwei Nächte ausreichend. Bett, Schreibtisch, Fernseher, Bad, WLAN und einfache Ablageflächen waren vorhanden. Für 90 Euro pro Nacht war das in München grundsätzlich in Ordnung, wenn das Zimmer sauber war. Genau hier lag aber der Unterschied. Einige Standardzimmer waren deutlich in die Jahre gekommen. Der Teppich hatte Flecken, die Möbel wirkten alt und an den Wänden gab es sichtbare Spuren. In einem Nichtraucherzimmer roch es stark nach Rauch. Der Geruch blieb trotz geöffnetem Fenster im Raum. Am Schreibtisch waren die Steckdosen bereits belegt, am Bett war die nächste Steckdose zu weit entfernt, und USB-Anschlüsse gab es nicht.
Renovierte Zimmer
Die renovierten Zimmer waren deutlich besser. Sie waren heller, sauberer und moderner eingerichtet. Der Raumduft war angenehm, das Bett war ordentlich gemacht und die Bettwäsche war frisch. Für eine Person war die Größe sehr gut, auch zu zweit war genug Platz vorhanden. Die Matratzen waren jedoch nicht in jedem Zimmer gleich. Einige waren sehr weich, andere bereits etwas durchgelegen. Wer eine harte Matratze braucht, sollte das vor Ort ansprechen. In manchen Zimmern gab es einen kleinen Kühlschrank und einen Safe, was den Aufenthalt praktischer gemacht hat. Gerade bei mehreren Nächten ist der Kühlschrank ein echter Pluspunkt.
Familienzimmer und Suite
Die Familienzimmer und Suiten boten mehr Platz als die Standardzimmer. Ein 3-Bett-Familienzimmer war groß genug für Gepäck und mehrere Personen. In der Suite gab es einen separaten Wohnbereich mit Couch und ein Schlafzimmer. Einige große Zimmer hatten sogar zwei Toiletten, was am Morgen sehr angenehm war. Von höheren Etagen konnte man teilweise Richtung Allianz Arena schauen. Trotzdem war nicht jede Suite automatisch hochwertig. In älteren Zimmern waren Couch, Teppich und Möbel sichtbar abgenutzt. Die Größe war gut, die Ausstattung aber nicht immer auf dem Niveau, das man bei einer Suite erwartet.
Feringapark Check-in und Bezahlung
Self Check-in
Der Check-in im Feringapark läuft häufig digital. Man gibt die Daten vorab online ein und holt die Zimmerkarte am Terminal ab. Wenn alle Codes vorhanden sind, geht das schnell und unkompliziert. Für eine späte Anreise oder einen kurzen Business-Aufenthalt ist das praktisch. Problematisch wurde es, wenn die Reservierungsnummer oder der Zugangscode nicht rechtzeitig angekommen war. Dann stand ich am Terminal und kam nicht weiter. Wenn nur ein Mitarbeiter vor Ort war, dauerte es deutlich länger. Einmal wartete ich mehr als 30 Minuten, ein anderes Mal fast 40 Minuten. Die Eingabe der Ausweisdaten am Terminal war ebenfalls umständlich.
Check-out
Der Check-out war bis 11 Uhr möglich und lief schnell. Bei Aufenthalten ohne offene Extras musste nur die Zimmerkarte abgegeben werden. Wenn Frühstück oder Parken dazukamen, wurde der Betrag per Karte bezahlt. Unangenehm war, dass das Housekeeping vor der Check-out-Zeit an die Tür klopfte. Kurz nach 8 Uhr geweckt zu werden, obwohl Check-out erst um 11 Uhr ist, passt nicht zu einem entspannten Hotelaufenthalt.
Zahlung und Reservierung
Gebucht habe ich online, bezahlt wurde mit Karte. Frühstück und Parken habe ich bei Bedarf vor Ort per Karte ergänzt. Bargeld habe ich nicht genutzt. Nach einer Buchung über die hoteleigene Webseite erhielt ich verdächtige E-Mails und WhatsApp-Nachrichten mit echtem Namen, korrekter Reservierungsnummer und Zeitraum. Danach habe ich Buchungen lieber über eine sichere Plattform gemacht. Für wichtige Reisen empfehle ich, Reservierungsbestätigung, Zahlungsnachweis und Check-in-Mail gut aufzubewahren.
Feringapark Sauberkeit und Bett
Sauberkeit im Zimmer
Die Sauberkeit war im Feringapark nicht immer gleich. In renovierten Zimmern waren Boden, Bad, Bettwäsche und Oberflächen sauber. In älteren Zimmern gab es dagegen Flecken im Teppich, Staub und einen muffigen Geruch. Besonders schlecht war ein Zimmer, in dem eingetrocknete Verunreinigungen an Sessel und Bett waren. Nach der Meldung gab es schnell ein anderes Zimmer, aber kein aktives Entschädigungsangebot. Ein anderes Zimmer roch stark nach Rauch. Diese Unterschiede machen die Zimmerwahl in diesem Hotel sehr wichtig.
Bett, Kissen und Bettwäsche
Die Betten waren meistens bequem genug für kurze Aufenthalte. Die Bettwäsche war in guten Zimmern frisch und sauber. Die Kissen hatten eine normale Höhe und waren nicht zu hart. Die Matratzen waren jedoch oft sehr weich. In einigen Zimmern waren sie durchgelegen, in anderen fühlten sie sich eher nach einfacher Hotelqualität an. Ein schmales Einzelbett war für eine längere Nacht nicht ideal. Wer empfindlich schläft, sollte ein renoviertes Zimmer anfragen.
Reinigung während des Aufenthalts
Die tägliche Zimmerreinigung war nicht automatisch. Wer ein gemachtes Bett, frische Handtücher oder eine Reinigung wollte, musste dies online oder an der Rezeption angeben. Für eine Nacht ist das kein großes Problem. Bei vier Nächten oder mehr ist es lästig. Bei einem Zimmerpreis von 90 Euro pro Nacht erwarte ich, dass der Handtuchwechsel einfacher gelöst ist.
Feringapark Bad und Ausstattung
Dusche und Warmwasser
Die Bäder waren je nach Zimmer sehr verschieden. Renovierte Bäder waren sauber, hell und angenehm zu nutzen. In älteren Zimmern gab es Badewannen mit Duschvorhang, was nicht mehr zeitgemäß ist. In einem Zimmer gab es nur einen Duschkopf an der Decke und keine Duschhaube. Das ist unpraktisch, wenn man nicht die Haare waschen möchte. In manchen Zimmern war der Wasserdruck gut und das warme Wasser stabil. In anderen Zimmern lief das Waschbecken schlecht ab, im Duschbereich gab es Schimmel, und morgens kam kein heißes Wasser.
Toilette, Handtücher und Pflegeprodukte
Die Toilette war in den meisten Zimmern sauber, aber nicht jedes Bad war angenehm. Kleine Bäder hatten zu wenig Haken und Handtuchstangen. Für zwei Personen mit kleinen und großen Handtüchern war das zu knapp. Handtücher waren vorhanden und meist sauber, mussten aber bei längeren Aufenthalten aktiv angefordert werden. Seife und Duschgel waren da. Zusätzliche Pflegeprodukte sollte man nicht erwarten. In einigen Zimmern war der Föhn schwach oder defekt.
Feringapark Frühstück
Preis und Sitzplätze
Das Frühstück kostete 16,50 Euro pro Person. Für diesen Preis war die Auswahl gut. Der Frühstücksbereich im Coffee-Fellows-Stil war gemütlicher als in vielen klassischen Businesshotels. Es gab genug Sitzplätze, aber zu Stoßzeiten wurde es eng. Die Tabletts waren nicht sofort sichtbar, dadurch liefen viele Gäste mehrfach mit einzelnen Tellern. Das machte den Bereich unruhiger als nötig.
Auswahl und Qualität
Das Buffet bot Brot, Brötchen, Croissants, Brezeln, Käse, Wurst, Marmelade, Obst, Joghurt, Müsli, Nüsse, Gemüse, Kaffee, Tee und Säfte. Vegetarische Aufstriche und vegane Optionen waren ebenfalls vorhanden. Der Kaffee war richtig gut. Frisches Obst und Cerealien waren gut aufgefüllt. Rührei war nicht immer vorhanden, und wenn es da war, schmeckte es eher fad. Speck gab es nicht zuverlässig. Einmal gab es kurz Probleme beim Nachfüllen, nach etwa 30 Minuten war wieder alles da. Insgesamt ist das Frühstück trotzdem ein klarer Pluspunkt des Hotels.
Feringapark Lärm und Klima
Hellhörige Zimmer
Die ruhigen Zimmer im Feringapark waren angenehm und gut zum Schlafen. Auf der anderen Seite gab es Zimmer, in denen man Gespräche aus dem Nachbarzimmer und vom Flur deutlich hörte. Besonders in älteren Zimmern war die Tür zum Flur akustisch schwach. Bei voller Belegung wurde es auf den Gängen und an den Aufzügen lauter. Da das Hotel zwei Gebäudeteile hat, kann man das Zimmer beim ersten Mal auch etwas länger suchen.
Heizung, Klimaanlage und Fenster
Die Temperatur im Zimmer war ein wiederkehrender Schwachpunkt. Manche Zimmer hatten eine Klimaanlage, andere nicht. In einigen Zimmern funktionierte die Klimaanlage nicht richtig. Im Sommer wurde es dadurch schnell zu warm. Im Winter blieb das Zimmer trotz hochgedrehter Heizung zu kalt. Ein Zusatzheizer wurde nicht immer angeboten. Viele Fenster lassen sich öffnen, was beim Lüften hilft. Bei Rauch- oder Flurgeruch reichte das aber nicht immer aus.
Feringapark Service und Einrichtungen
Rezeption
Der Service an der Rezeption war sehr unterschiedlich. Freundliche Mitarbeiter halfen schnell beim Check-in, beim Zimmerwechsel und bei Fragen zur Tiefgarage. Es gab aber auch Situationen mit wenig Hilfe, langer Wartezeit und genervtem Ton. Einmal wurde ich an der Kaffeemaschine in einem unangemessenen Ton angesprochen. In einem Hotel ist respektvoller Umgang wichtig, und genau dort gab es nicht immer ein gutes Erlebnis.
Frühstücksservice und Housekeeping
Das Frühstücksteam war meistens freundlich und aufmerksam. Geschirr wurde abgeräumt, Kaffee war vorhanden, und das Buffet wurde normalerweise gut betreut. Bei großem Andrang dauerte das Nachfüllen länger. Das Housekeeping erledigte die Reinigung, wenn sie angefordert wurde. Das frühe Klopfen vor Check-out war jedoch störend und unnötig.
Coffee Fellows Bereich und Bar
Der Coffee Fellows Bereich im Erdgeschoss ist ein Pluspunkt. Kaffee, Wasser und Sitzmöglichkeiten machen den Aufenthalt angenehmer. Für einen kurzen Arbeitstermin oder eine Pause vor der Fahrt in die Stadt ist der Bereich gut. Die Bar war dagegen nicht zuverlässig. Obwohl längere Öffnungszeiten erwartet wurden, gab es an manchen Abenden schon zwischen 20 und 23 Uhr keinen Service mehr. Wer abends im Hotel noch etwas trinken möchte, sollte damit nicht fest rechnen.
Feringapark Parken und Gesamtbewertung
Tiefgarage
Die Tiefgarage befindet sich direkt beim Hotel. Meist kostete sie 15 Euro für 24 Stunden. Für 10 Tage habe ich 100 Euro bezahlt. Einmal wurden 25 Euro für die Parkgarage neben dem Hotel berechnet. Die Tiefgarage ist praktisch, besonders mit Gepäck. Der Zugang zum Hotel und der Nachtzugang per Code waren hilfreich. Beim ersten Besuch war die Einfahrt nicht sofort klar zu finden. Wer nur nach München hinein möchte, fährt mit Bus und U-Bahn oft entspannter.
Stärken und Schwächen
Die Stärken des Feringapark sind das Frühstück, der Coffee Fellows Bereich, die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, die Verbindung zur Allianz Arena und renovierte Zimmer. Auch der Preis kann für München gut sein, besonders bei 75 bis 90 Euro pro Nacht. Die Schwächen sind der Self Check-in, alte Standardzimmer, Teppiche, Gerüche, schwankende Sauberkeit, Klima, Heizung, Schallschutz und nicht automatisch erfolgende Zimmerreinigung.
Wiederkommen
Ich würde das Feringapark wieder buchen, wenn ein renoviertes Zimmer verfügbar ist und der Preis um 90 Euro pro Nacht liegt. Für einen Bayern-Spieltag, einen Termin in Unterföhring oder eine günstige München-Übernachtung passt das Hotel. Bei 130 Euro pro Nacht ohne Frühstück würde ich vor der Buchung genau auf Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen achten. Wer ein durchgehend modernes Hotel mit klassischem Rezeptionsservice erwartet, sollte besser vergleichen.
Feringapark Lage und Anbindung
Allianz Arena, Englischer Garten und Innenstadt
Das Feringapark liegt in Unterföhring nahe einem Einkaufsbereich mit Rewe, dm, MediaMarkt, Decathlon, hagebaumarkt, Lidl und Edeka. Für die Allianz Arena fährt man mit dem Bus Richtung Studentenstadt und steigt dort in die U6 nach Fröttmaning um. Für den Marienplatz nutzt man ebenfalls die U6 in Richtung Innenstadt. Bis zum Münchner Zentrum sollte man je nach Verbindung etwa 30 bis 40 Minuten einplanen. Der Englische Garten ist nicht weit entfernt und eignet sich gut für einen Spaziergang. Das Hotel ist nicht zentral, aber für Einkäufe, öffentliche Verkehrsmittel und Stadionbesuche praktisch gelegen.
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