Bewertungsübersicht

Eindruck nach mehreren Besuchen

Man Fat war für mich ein chinesisches Restaurant in München-Maxvorstadt, das vor allem durch Ente, Pekingenten-Menü und klassische chinesische Gerichte überzeugt hat. Nach mehreren Besuchen war der Mittag preislich besonders angenehm, während der Abend besser für ein längeres Essen mit Ente und mehreren geteilten Gerichten passte. Der Service war freundlich, die Atmosphäre traditionell und das Essen insgesamt sehr zufriedenstellend. Parkplätze waren schwer zu finden, deshalb war die Anreise ohne Auto deutlich entspannter. Preise, Abläufe und Angebote können sich je nach Besuchszeit ändern.

Besuchszeit und Wartezeit

Mittagessen

Mittags bekam ich meistens ohne Wartezeit einen Tisch. Die Mittagsgerichte waren preislich attraktiv und kamen in einem guten Tempo. Besonders positiv war, dass man hier auch mit kleinerem Budget ein vollständiges Essen bekam. Für eine schnelle, aber trotzdem warme Mahlzeit war der Mittag die angenehmste Besuchszeit.

Abendessen

Abends war der Besuch deutlich stärker auf längeres Essen ausgelegt. Mit Reservierung lief der Besuch entspannter, vor allem wenn Ente bestellt wurde. Bei beliebten Zeiten musste ich mehr Zeit einplanen. Das Pekingenten-Menü ist kein Gericht für Eile, sondern eine Bestellung, für die man bewusst Zeit mitbringen sollte.

Kosten und Bezahlung

Preisniveau

Mittags lag der Preis häufig im Bereich von 10 bis 20 Euro. Beim normalen Abendessen bewegte sich der Preis eher zwischen 20 und 40 Euro pro Person. Mit Pekingente, mehreren Vorspeisen und Getränken konnte der Betrag höher ausfallen. Die Portionen waren meist großzügig, daher passte das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt gut.

Zahlungsart

Kartenzahlung war bei meinen Besuchen möglich. Auch bei einem Essen mit mehreren Personen verlief die Bezahlung unkompliziert. Dadurch war Man Fat sowohl für ein Mittagessen als auch für ein größeres Abendessen gut nutzbar.

Parken und Sitzplätze

Parkplatzsituation

Parken war der schwächste Punkt des Besuchs. In der Umgebung gab es zwar kostenpflichtige Parkmöglichkeiten, freie Plätze waren aber schwer zu finden. Wer mit dem Auto kommt, sollte mehr Zeit einplanen. Bequemer ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß aus dem Museumsviertel.

Sitzbereich

Der Innenbereich hatte den Charakter eines klassischen chinesischen Restaurants. Rote Farbtöne, weiße Tischdecken und größere Tische passten gut zu gemeinsamen Essen mit mehreren Gerichten. Das Restaurant war nicht modern im trendigen Sinn, aber genau dieser traditionelle Stil machte den Besuch gemütlich.

Bewertung der einzelnen Speisen

Pekingente

Die Pekingente war das wichtigste Gericht meines Besuchs. Die Haut war knusprig, das Fleisch zart und die Kombination mit Gurke, Lauch und Hoisin-artiger Sauce sehr gelungen. Besonders gut war der Wechsel aus knuspriger Haut, weichem Pfannkuchen und frischem Gemüse. Die Pfannkuchen waren nicht extrem dünn, passten aber gut zum Wickeln. Wer Man Fat zum ersten Mal besucht, sollte die Ente bestellen.

Knusprige Ente und Erdnuss-Ente

Auch die anderen Entengerichte waren stark. Die knusprige Ente hatte eine gute Textur, und die Erdnuss-Ente war kräftig, sättigend und aromatisch. Mit Reis passten die Saucen besonders gut. Die Entengerichte gehören klar zu den sichersten Empfehlungen in diesem Restaurant.

Wan Tan und Frühlingsrolle

Die knusprigen Wan Tan waren ein guter Start in das Essen. Sie waren außen kross und nicht zu schwer. Die Frühlingsrolle war ebenfalls überzeugend, besonders im Mittagsmenü. Wer gern mehrere kleine Vorspeisen teilt, sollte Wan Tan und Frühlingsrolle zusammen bestellen.

Suppen

Die Peking-Suppe war würzig, leicht säuerlich und passend vor den Hauptgerichten. Die Wan-Tan-Suppe war milder und eignete sich gut als ruhiger Einstieg. Die Suppen waren keine Hauptattraktion, aber sie machten das Menü runder.

Mapo Tofu und scharfe Hähnchengerichte

Der Mapo Tofu hatte eine weiche Tofubasis und eine kräftige Sauce. Zusammen mit Reis war das ein sehr gutes Gericht. Scharfe Hähnchengerichte wie Laziji oder Chili Chicken waren intensiver und passten gut zu einem Abendessen mit mehreren Personen. Wer Schärfe mag, sollte neben der Ente auch ein scharfes Gericht bestellen.

Rindfleisch und Gemüse

Rindfleisch mit schwarzer Bohnensauce war herzhaft, salzig und angenehm kräftig. Pak Choi und andere Gemüsegerichte brachten Frische auf den Tisch. Gerade zu Ente und frittierten Vorspeisen war ein Gemüsegericht eine gute Ergänzung.

Nudeln und Reisgerichte

Dan-Dan-Nudeln waren würzig und sättigend. Gebratener Reis mit Ei und Hähnchen war einfach, aber gut gemacht und reichlich. Glasnudeln mit Gemüse passten gut als leichtere Beilage. Für mehrere Personen lohnt es sich, neben Ente und Fleisch auch ein Nudel- oder Reisgericht zu bestellen.

Getränke und Dessert

Die Yuzu-Limonade war frisch und passte sehr gut zu den kräftigen Speisen. Nach einem Entenmenü war ein kleines Mango-Sorbet ein angenehmer Abschluss. Der Fokus lag klar auf den Hauptgerichten, aber Getränke und Dessert ergänzten das Essen gut.

Service und Toilette

Freundlichkeit des Personals

Der Service war bei meinen Besuchen freundlich, aufmerksam und herzlich. Bei Fragen zur Karte half das Personal gut weiter. In vollen Zeiten dauerte es manchmal länger, bis Bestellung oder Rechnung aufgenommen wurden, doch der Umgang blieb angenehm. Gerade bei Gruppen passte der Service gut zum Restaurant.

Toilette

Eine Toilette war im Restaurant vorhanden. Bei meinen Besuchen war sie nutzbar und ausreichend gepflegt. Für ein längeres Essen mit mehreren Personen war das ein wichtiger praktischer Punkt.

Stärken und Schwächen

Stärken

Die größte Stärke war eindeutig die Ente. Pekingente, knusprige Ente und Entengerichte mit Sauce machten Man Fat zu einem Restaurant, das ich wegen des Essens wieder besuchen würde. Dazu kamen faire Mittagsangebote, freundlicher Service und eine traditionelle Atmosphäre.

Schwächen

Die Parkplatzsuche war klar anstrengend. Bei beliebten Abendzeiten sollte man reservieren und Geduld mitbringen. Die Einrichtung war eher klassisch und altmodisch als modern. Wer ein trendiges Restaurant sucht, findet hier nicht den passenden Ort. Wer gutes chinesisches Essen sucht, ist hier richtig.

Zufriedenheit und erneuter Besuch

Zufriedenheit

Meine Zufriedenheit war hoch. Man Fat überzeugte vor allem bei Ente, Vorspeisen und klassischen Gerichten. Die Küche war kräftig, sättigend und für gemeinsame Essen sehr gut geeignet. Das Restaurant passte besonders gut für einen Abend mit mehreren Gerichten in der Tischmitte.

Empfehlung

Ich empfehle Man Fat besonders für Pekingente, knusprige Wan Tan, Frühlingsrolle, Mapo Tofu und Rindfleisch mit schwarzer Bohnensauce. Mittags empfehle ich ein Menü, abends empfehle ich eine Reservierung und ein Entengericht als Hauptpunkt des Essens.

Wiederbesuchsabsicht

Ich würde Man Fat wieder besuchen. Beim nächsten Mal würde ich erneut Ente bestellen und dazu ein Gemüsegericht sowie Yuzu-Limonade nehmen. Für ein entspanntes Abendessen mit chinesischer Küche bleibt Man Fat eine gute Wahl in München-Maxvorstadt.

Lagebeschreibung

Weg von der Alten Pinakothek

Man Fat liegt gut erreichbar zwischen dem Museumsviertel und dem Universitätsviertel. Von der Alten Pinakothek geht man in Richtung Universität und erreicht nach kurzer Zeit den Bereich mit Restaurants und Cafés. Auch von Universität und Theresienstraße ist der Weg gut machbar. Wer vom Siegestor kommt, kann den Besuch ebenfalls gut zu Fuß einplanen.

Essensfotos

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Adresse: Man Fat, 53, Barer Straße, Am alten nördlichen Friedhof, Maxvorstadt, München, Bayern, 80799, Deutschland
Nahe Orientierungspunkte: artEdyta, EYES ONLY, Walter Storms Galerie S48, Hampel Fine Art Auctions, Neumeister Auktionshaus, Galerie Japankunst & Kunstantiquariat
Bewertung: 4.5 / 5 😊
Öffnungstage: Mittwoch - Samstag
Öffnet um: 12:00 PM
Schließt um: 10:30 PM
Öffnungstage: Sonntag
Öffnet um: 12:00 PM
Schließt um: 10:00 PM
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